Garry Walker

Chefdirigent

Der gebürtige Schotte Garry Walker ist seit der Spielzeit 2017/18 Chefdirigent des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Er begann seine Laufbahn mit einem Studium in den Fächern Cello und Dirigieren am Northern College of Music und war im Jahr 1999 Gewinner des Wettbewerbs „Leeds Conductor’s Competition“. Gegenwärtig ist er außerdem künstlerischer Leiter im Fachbereich Orchesterleitung am Royal Conservatoire of Scotland.

Garry Walker war als ständiger Gastdirigent beim Royal Philharmonic Orchestra, als erster Gastdirigent beim Royal Scottish National Orchestra sowie als Chefdirigent des Paragon Ensemble verpflichtet und hat in Großbritannien mit allen BBC-Orchestern, dem Hallé Orchestra, der London Philharmonic, der London Sinfonietta, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem National Youth Orchestra of Scotland sowie mit Kammerorchestern wie der Britten Sinfonia, der Manchester Camerata, der Northern Sinfonia, dem Scottish Chamber Orchestra, dem English Chamber Orchestra und der Academy of St Martin in the Fields gearbeitet. Mit dem Scottish Chamber Orchestra gastierte er beim St Magnus Festival und beim Edinburgh Festival, das English Chamber Orchestra leitete er beim City of London Festival und zusammen mit der Academy of St Martin in the Fields war er beim Mostly Mozart Festival im Londoner Barbican Centre zu Gast.  In regelmäßigen Auftritten beim Edinburgh International Festival leitete er das Royal Scottish National Orchestra in vielbeachteten Aufführungen, bei denen die 2. Sinfonie von Gustav Mahler, „Stele“ von György Kurtág oder „The Quickening“ von James MacMillan auf dem Programm standen.

Verpflichtungen in Europa führten ihn zu den Göteborger Sinfonikern, den Dortmunder Philharmonikern, dem Orchestra dell'Opera Roma, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Musikkollegium Winterthur, dem Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin und zum Orchestra della Toscana; weltweit hat er wiederholt beim Adelaide Symphony Orchestra, der Melbourne Symphony, der Tasmanian Symphony sowie der Auckland Philharmonia am Pult gestanden und sein USA-Debüt beim Utah Symphony Orchestra gegeben.

Als erfahrener Operndirigent leitete Garry Walker im Juli 2014 an der Garsington Opera „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček; ebenso „Curlew River“ von Benjamin Britten beim Edinburgh International Festival, wo er auch die Uraufführung von „The Assassin Tree“ von Stuart MacRae leitete, ein Werk, das er ebenfalls im Linbury Studio am Royal Opera House dirigierte. Neben der umjubelten Neuinszenierung der Britten-Oper „The Turn of the Screw“ von David McVicar leitete er „A Dog’s Heart“ von Alexander Raskatow an der English National Opera, „Il matrimonio segreto“ von Domenico Cimarosa an der Scottish Opera sowie „La Voix Humaine“ von Francis Poulenc im Linbury Studio. Als Dirigent von Benjamin Brittens „Billy Budd“ debütierte er zuletzt an der Opera North.

 Zu seinen internationalen Musiktheaterproduktionen zählen „Curlew River“ an der Opéra de Lyon sowie die Neuinszenierung der Oper „Hanjo“ von Toshio Hosokawa durch Calixto Bieito im Rahmen der Ruhrtriennale.

 Neben seinen Konzerten mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie wird er erneut in Garsington zu Gast sein und dort die Uraufführung der Oper „The Skating Rink“ von David Sawer dirigieren, an der Opera North Sinfoniekonzerte und eine neue Opernproduktion leiten sowie 2018 beim Ashville Symphony Orchestra debütieren.

 Zu den vielen international bekannten Solisten, mit denen Garry Walker zusammengearbeitet hat, gehören unter anderem Maxim Vengerov, Sarah Chang, Jonas Kaufmann, Truls Mørk, Mischa Maisky, James Ehnes, David Geringas und Branford Marsalis.

Aufnahmen entstanden bislang mit Werken von Havergal Brian und Matthew Taylor für Toccata Classics, von Edward Harper für Delphian und von Antonín Dvořák für Sony.

 

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