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Geänderte Öffnungszeiten
des Orchesterbüros

 

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unser Orchesterbüro zu den folgenden Zeiten geöffnet:

27. bis 29. Dezember 2017: 9:00-12:00 Uhr

Ab dem 2. Januar 2018 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


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Familienkonzert -
Der Nussknacker

 

Im Familienkonzert am 17. Dezember 2017 präsentiert die Rheinische den märchenhaften Klassiker „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky im Görreshaus. Das Stück zählt zu den bekanntesten Balletten der Musikgeschichte und ist aus dem gängigen Repertoire nicht mehr wegzudenken. Es basiert auf der Erzählung „Nußknacker und Mäusekönig“ von E.T.A. Hoffmann aus dem Jahr 1816. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas griff den Stoff auf und veröffentlichte eine eigene Fassung, die Peter Tschaikowsky 1892 als Vorlage für sein Ballett verwendete. Aufgrund der Thematik ist das Werk vor allem in der Weihnachtszeit auf vielen Spielplänen großer und kleiner Häuser rund um den Globus zu entdecken.

„Der Nussknacker“ erzählt die Geschichte der kleinen Clara, die an Heiligabend einen Nussknacker von ihrem Patenonkel geschenkt bekommt. Clara träumt in dieser Nacht von einer fantastischen Reise, auf die sie sich zusammen mit dem zum Leben erwachten Nussknacker begibt. Dabei bestehen die beiden viele Abenteuer, bis beide das Land der Zuckerfee erreichen. Dort gibt die Zuckerfee zu Claras Ehren ein großes Fest. Das Zusammenspiel der wunderbaren Geschichte und der unvergleichlichen Komposition und Inszenierung macht Tschaikowskys Werk so einmalig. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass das Werk noch heute Jung und Alt begeistert. In ihrem Konzert spielt die Rheinische Philharmonie die reduzierte Fassung für Bläserensemble von Andreas N. Tarkmann.

Das Konzert ist ausverkauft!


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11. Benefiz-Adventskalender
ist ausverkauft

 

Nach einem großen Ansturm auf den 11. Benefiz-Adventskalender freut sich die Stiftung Rheinische Philharmonie nun sehr, dessen Ausverkauf zu verkünden.

Die Auslosung der Preise findet am 30. November unter notarieller Aufsicht im Görreshaus statt. Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember täglich auf der Homepage und der Facebook-Präsenz der Rheinischen sowie unter der Gewinnhotline 0261/3012-291 bekanntgegeben.


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Stunde der Philharmonie -
Maria-Theresia gewidmet

 

Das zweite Konzert der Reihe „Stunde der Philharmonie“ im November findet am Sonntag, dem 26. des Monats, um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz statt. Zwei Septette von Franz Berwald und Ludwig van Beethoven wird das Ensemble unter dem Titel „Maria-Theresia gewidmet“ an diesem Sonntagvormittag erklingen lassen. Die Gäste des Görreshauses dürfen sich auf anspruchsvolle Interpretationen durch Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass freuen.

Franz Berwald schrieb sein Septett B-Dur 1828 und es wurde im Dezember desselben Jahres in Stock-holm uraufgeführt. Es basiert auf einem älteren Werk Berwalds, „Oeuv. 4“, aus dem Jahr 1818. Wenngleich sich der Komponist bei der Besetzung von Beethovens Septett Es-Dur op. 20 beeinflussen ließ, weist Berwalds Septett eine deutlich eigene Form und harmonische Ausgestaltung auf. Es ist eines der wenigen frühen Werke Berwalds, die heute überliefert sind. Diese Tatsache ist der eigenen Entscheidung des Komponisten geschuldet. Nachdem viele seiner frühen Werke aufgrund ihrer  gewagten Harmonik in seiner Heimat Schweden scharfe Kritik erfahren hatten,  vernichtete Berwald sie teilweise. Im Jahr 1829 ging er nach Berlin, in der Hoffnung, dort auf aufgeschlossenere Zuhörer zu stoßen. Aus Berlin schrieb er seinen Schwestern: „Von der Musik, die ich in Schweden zurückgelassen habe, darf nichts aufgeführt werden, abgesehen von dem Septett und der Serenade, merkt Euch das!“ Jenes Septett präsentiert das Ensemble in der Matinée.

Das bereits erwähnte Septett Es-Dur op. 20 von Ludwig van Beethoven bildet die zweite Hälfte des Konzerts. Der Titel der Matinée ist der Entstehungsgeschichte dieses Septetts entnommen. Beethoven widmete das Werk der Kaiserin Maria-Theresia, der Gattin von Kaiser Franz I. Mit diesem Septett verabschiedete sich Beethoven endgültig von der Bläserkammermusik, der er sich besonders zu Beginn seiner Wiener Zeit hingegeben hatte. Zusammen mit seiner 1. Sinfonie wurde es 1800 am Wiener Hofburgtheater uraufgeführt. Dabei stieß es auf eine derartige Begeisterung seitens des Publikums, dass sich Beethoven schon bald von dem Werk distanzierte. Das Septett begründete eine neue Gattung  für Streicher und Bläser, welche u.a. Franz Schuberts Oktett F-Dur D 803 hervorbrachte.

Besuchen Sie an diesem Sonntagvormittag das Görreshaus in Koblenz, das Ensemble freut sich auf Sie.


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
Ein Glücksgefühl

 

Am Sonntag, dem 19. November 2017, um 16:00 Uhr setzt die Rheinische Philharmonie die beliebte Reihe „Orchesterkonzert im Görreshaus“ unter dem Titel „Ein Glücksgefühl“ fort.

Als Zündfunke eines Glücksgefühls könnte die Stückauswahl zu Beginn des Konzerts nicht besser getroffen sein. Der schwungvolle Tatendrang von Franz Schubert ist in seiner Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 vom ersten Satz an deutlich zu vernehmen. Schubert schrieb das insgesamt 56 Notenblätter umfassende Werk innerhalb von nur neun Tagen im Jahre 1815 in seiner Heimatstadt Wien.

Eher getragen führt sich das Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur von Richard Strauss ein. Entstanden ist das Konzert Nr. 2 im Jahre 1942, etwa 60 Jahre nach seinem Vorgänger, dem Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11. Trotz der großen zeitlichen Distanz zwischen beiden Werken entdeckt der geneigte Hörer im zweiten Konzert einige Anspielungen auf das erste. Strauss‘ eigentliche Intention war es, das Konzert Nr. 2 nur ein einziges Mal spielen zu lassen – im Gedenken an seinen 1905 verstorbenen Vater, der 1. Hornist an der Münchner Hofoper gewesen war. Diesen Plan verwarf er allerdings wieder.

Dass Antonín Dvořák ein Meister in der Erzeugung von klangvollen Stimmungsbildern ist, ist allgemein bekannt. Diese Fertigkeit des nahe der Moldau geborenen Komponisten spiegelt sich auch in seinen Legenden op. 59 Nr. 1-7 wider. Die aus insgesamt zehn Teilen bestehende Kompilation der Legenden wurde im Jahre 1881 zunächst als Klavierfassung für vier Hände geschrieben. Eine Fassung für wechselnde Orchesterbesetzungen folgte erst im Nachhinein. Dvořáks Legenden stießen nicht nur beim Publikum auf reges Gefallen. Auch der äußerst anspruchsvolle Musikkritiker Eduard Hanslick gab zu, er verspüre beim Hören der Legenden ein „Glücksgefühl“, welches „in unseren pessimistischen Tagen doppelt wohltuend wirkt“. Dvořák machte Hanslick daraufhin zum Widmungsträger seines Werks.

Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Garry Walker wird der Hornist Christoph Eß an diesem Nachmittag als Solist mitwirken.

Das Konzert ist ausverkauft!


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Stunde der Philharmonie -
Die Forelle

 

Der November bietet gleich zwei Konzerte der beliebten Kammermusikreihe „Stunde der Philharmonie“. Das erste Konzert trägt den Namen „Die Forelle“ und findet am 12. November um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz statt. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann und Franz Schubert.

Robert Schumanns Klavierquartett Es-Dur op. 47 zählt zu den Standardwerken der Kammermusik mit Klavier. Es entstand 1842,  dem Jahr, in dem der Komponist zahlreiche Werke zum kammermusikalischen Repertoire hinzufügte, darunter Streichquartette sowie Klavierquartette und –quintette. Schumann schrieb sein Klavierquartett Es-Dur op. 47 binnen fünf Wochen, zur  ersten Aufführung kam es  im Frühjahr 1843 – und das vor ausschließlich geladenen Gästen. Die  öffentliche Uraufführung erfolgte erst Ende 1844 in Leipzig. Hier besetzte der Komponist das Klavier mit seiner Frau Clara Schumann.

Als Franz Schubert im Jahr 1819 mit einem Freund, dem Sänger Johann Michael Vogl, nach Oberösterreich reiste, führte ihn dieser in das Musikleben seines Heimatorts Steyr ein. Hier lernte Schubert den Musikliebhaber Silvester Paumgartner kennen. Paumgartner veranstaltete Hauskonzerte und regte Schubert dazu an, sein Klavierquintett A-Dur D 667 „Forellenquintett“ zu komponieren. Von seiner Form her ist Schuberts Stück angelehnt an das 1802 entstandene Klavierquintett op. 87 von Johann Nepomuk Hummel. Demensprechend wählte Schubert die Instrumentierung Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Das „Forellenquintett“ zeugt von Schuberts erstaunlicher kompositorischer Gestaltungskraft, welche das Werk zu dem wohl bekanntesten Kammermusikstück des Komponisten macht.

Das Ensemble lädt Sie herzlich dazu ein, an diesem Sonntagvormittag seine Interpretationen jener besonderen Werke zu genießen.


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11. Benefiz-Adventskalender
der Stiftung Rheinische Philharmonie

 

Bereits zum elften Mal legt die Stiftung der Rheinischen Philharmonie ihren erfolgreichen Benefiz-Adventskalender auf. Seit Jahren finanzieren die Erlöse durch den Kalender das Orchester mit, insbesondere die Stipendiatenstellen. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals konnten seit der Spielzeit 2008/09 regelmäßig jährliche Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Für die folgenden Spielzeiten sind solche Stipendien ebenfalls vorgesehen. Aus der derzeitigen Zinssituation resultieren leider nur niedrige Zinserträge, daher ist der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders 2017 umso bedeutsamer für die finanzielle Unterstützung der Stipendiaten. 

Vom 1. bis zum 24. Dezember gibt es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen, die Sponsoren aus Koblenz und Umgebung zur Verfügung gestellt haben. Auch 2017 konnten weitere neue Sponsoren gewonnen werden; ein Zeichen, wie beliebt dieser Benefiz-Adventskalender inzwischen auch unter den Unternehmern ist. So werden unter allen Kalenderkäufern beispielsweise eine Familientageskarte für den Zoo Neuwied sowie eine Familiensaisonkarte für den Schmetterlingsgarten Sayn, Freifahrtscheine der Köln-Düsseldorfer Rheinfahrt AG, ein Gutschein des RZ Reisebüros, zwei 500 Euro Deka-Anteile der Sparkasse Koblenz sowie weitere Gutscheine für verschiedene Koblenzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe, Eintrittskarten für hochkarätige Kulturveranstaltungen und vieles mehr verlost. 

Der Kalender ist ab sofort bis einschließlich 29. November zum Preis von 10,- EUR bei den Konzerten der Rheinischen Philharmonie sowie in folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Orchesterbüro im Görreshaus, Buchhandlung Reuffel (Filialen Obere Löhr und Altlöhrtor), Koblenz-Touristik im Forum Confluentes, Sparkassenfilialen in der Bahnhofs- und Schloßstraße, Kargl Schreibkultur am Plan, Theatergemeinde Koblenz, Tourist-Information Mayen sowie die Hauptverwaltung der Debeka. Bei größeren Bestellungen, zum Beispiel von Firmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kunden, gibt es Rabatte.

Jeder Adventskalender hat eine fortlaufende Nummer. Alle verkauften Nummern nehmen an der Ende November unter notarieller Aufsicht stattfindenden Verlosung der Gewinne teil. Die Gewinnnummern werden dann täglich im Internet unter www.rheinische-philharmonie.de, unter 0261 3012-291, sowie auf der Facebook-Seite des Orchesters bekanntgegeben.


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Koblenzer Begegnungen - Bläserserenade
"Glanz und Jubel weit und breit"

 

Nach der Streicherserenade  am Vorabend findet am Sonntagnachmittag, 5. November 2017, um 16.00 Uhr die Bläserserenade „Glanz und Jubel weit und breit“ im Görreshaus Koblenz statt. Dabei überrascht sie mit ungewöhnlichen neuen Bearbeitungen für Harmoniemusik.

Unter Harmoniemusik versteht man üblicherweise ein achtköpfiges Bläserensemble, meist erweitert durch ein Bassinstrument, das ab etwa 1770 für Freiluftkonzerte und Tafelmusiken eingesetzt wurde. Insbesondere in Wien, aber nicht nur dort, erfreuten sich diese kleinen Ensembles, die bei geladenen Gesellschaften aufspielten, großer Beliebtheit. Neben Originalwerken wurden zumeist auch Einzelstücke und Suiten aus damals aktuellen Opern zum Besten gegeben, die zumeist aber nicht von den Komponisten selbst bearbeitet wurden.

Zu den herausragenden Arrangeuren der damaligen Zeit zählten beispielsweise Johann Nepomuk Wendt oder Josef Triebensee. Dabei erklangen beispielsweise Werke wie „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“, „Fidelio“ oder „Der Freischütz“. Allerdings war es auch niemand Geringerer als Ludwig van Beethoven selbst, der seine siebte Sinfonie „auf Harmonie setzte“, wie das damals genannt wurde. Eine Vielzahl von Bearbeitungen entstand, bis gegen Mitte des 19. Jahrhunderts diese Tradition, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nahezu komplett verschwand.

Der Komponist und Bearbeiter Andreas N. Tarkmann lässt in unserer Zeit glücklicherweise diese alte Tradition wieder aufleben und hat ganz wunderbare Arrangements vorgelegt, von denen in diesem Konzert eine Auswahl, ausschließlich unterhaltsamer Art, geboten wird. Neben der Ungarischen Rhapsodie Nr. 14 von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing erklingen zwei Solostücke für Violoncello und Bläserensemble von Antonín Dvořák: die Romanze f-Moll op. 11 und das Rondo g-Moll op. 94.

Und zum fulminanten Abschluss der Bläserserenade wird eine mitreißende Suite aus dem Bühnenwerk „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana präsentiert, die alles an böhmischem Kolorit aufleben lässt, für das diese Oper seit ihrer Uraufführung im Jahr 1866 steht. Die Leitung dieses Konzerts liegt in den Händen der koreanischen Dirigentin Yura Yang. Als Solist wirkt der Cellist Ramon Jaffé mit.


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Koblenzer Begegnungen -
Streicherserenade "England, my England"

 

Die neue Konzertreihe „Koblenzer Begegnungen“ wird in der Spielzeit 2017/18 fortgesetzt. Auch dieses Mal darf sich das Publikum auf zwei Wochenenden voller Musik freuen - mit jeweils einer Streicherserenade am Samstagabend im Kurfürstlichen Schloss Koblenz und einer Bläserserenade am Sonntagnachmittag im Görreshaus.

Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker starten die „Koblenzer Begegnungen“ am Samstagabend, dem 4. November 2017, um 20:00 Uhr mit der Streicherserenade im Kurfürstlichen Schloss, deren Titel „England, my England“ bereits ahnen lässt, dass bedeutende Werke von der Insel erklingen werden. Allerdings eben nicht nur bekannte Stücke, sondern echte Raritäten und Entdeckungen.

Der Abend wird eröffnet mit der „Capriol-Suite“ von Peter Warlock, die dieser im Jahr 1926 komponierte. Die Suite ist eine Bearbeitung von sechs Tänzen, die der 1588 entstandenen „Orchésographie“ des französischen Priesters und Choreografen Thoinot Arbeau entnommen sind. Zu Recht zählt diese Hommage an die Zeit der Renaissance zu den populärsten Werken von Peter Warlock.

Ganz zu Unrecht ist der Komponist Gerald Finzi allerdings außerhalb Englands so gut wie unbekannt. Seine Kompositionen, die in der Tradition von Edward Elgar und Charles Villiers Stanford stehen, jedoch einen ganz eigenen empfindsamen Gestus besitzen, würden es verdienen, viel öfter gespielt zu werden. An diesem Abend erklingt sein Klarinettenkonzert, das 1949 uraufgeführt wurde und zu seinen am häufigsten gespielten Werken gehört. Ein herrliches Stück, das zwischen strahlenden kraftvollen Klängen und ruhigen introvertierten Passagen wechselt. Solist ist Michael Collins, einer der führenden englischen Klarinettisten.

Im zweiten Teil erklingen Werke von zwei Komponisten, die auch außerhalb Englands bekannt sind: Benjamin Britten und Gustav Holst. „Prelude and Fugue“ von Britten entstand 1943 und ist ein relativ kurzes, aber hochvirtuoses Stück, bei dem die beteiligen Streicher in der Fuge in nicht weniger als achtzehn einzelne Stimmen aufgeteilt werden. Gustav Holsts weltweite Bekanntheit beruht natürlich auf seinem grandiosen Orchesterwerk „Die Planeten“. Er hat jedoch auch viele kleinere Werke geschrieben, die nicht minder gelungen sind. Eines davon ist die 1922 veröffentlichte „St. Paul’s Suite“. Gewidmet ist dieses charmante Stück der St. Paul’s Girls‘ School in Hammersmith in London, wo Holst von 1905 bis 1934 als Musikdirektor wirkte.


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Stunde der Philharmonie -
Love Songs for Trombone

 

Das erste Konzert der beliebten Kammermusikreihe „Stunde der Philharmonie“ der Spielzeit 2017/18 am 15. Oktober um 11 Uhr im Görreshaus wartet mit einem ungewöhnlich großen Ensemble auf. Zwölf Musiker werden dem Publikum ein sorgfältig ausgewähltes Programm präsentieren, welches so manche Überraschung birgt. Allein die Zusammensetzung des Ensembles lässt aufhorchen. Musiker des Rhine Phillis Orchestra treffen hier auf weitere Mitglieder der Rheinischen Philharmonie. Dabei verschmelzen Posaune, Klavier und Schlagzeug mit den Instrumenten Flöte, Oboe, Englischhorn, Klarinette, Horn, Violine, Bratsche und Cello zu einem besonderen Klangerlebnis.

Die gespielten Stücke stehen ganz im Zeichen der Posaune (engl. trombone). Das Programm ist der CD „Night Over Lake Tarawera“ des mitwirkenden Posaunisten Ludwig Nuss entnommen. Darunter finden sich Eigenkompositionen von Ludwig Nuss sowie Arrangements von Stücken anderer Komponisten wie Jerome Kern, Kurt Weill, Henry Mancini oder Johnny Mercer. Jene Arrangements sind Resultate einer Zusammenarbeit von Ludwig Nuss und Michael Abene, dem US-amerikanischen Jazz-Pianisten und ehemaligen Chefdirigenten der WDR Big Band. Bassist John Goldsby, der an der Produktion der CD unmittelbar beteiligt war, wird auch an der Matinée als ausführender Musiker teilnehmen – ebenso wie Ludwig Nuss‘ Sohn Benyamin am Klavier.

Im Zentrum des Programms steht der Lake Tarawera, der 39 Kilometer lange See am Fuße des Mount Tarawera auf der Nordinsel Neuseelands. Dieser geheimnisumwobene Ort hat Ludwig Nuss zu seinen Kompositionen und Arrangements inspiriert. Mit seiner Posaune macht er die Mystik des Ortes und die damit verbundenen Emotionen auf besondere Weise erlebbar.

Wir laden Sie an diesem Sonntagvormittag herzlich ein, jene fantastische Musik in seltener Besetzung zu erleben.


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
Eljen A Magyar

 

Auch in der Spielzeit 2017/18 setzt die Rheinische Philharmonie die beliebte Reihe „Orchesterkonzerte im Görreshaus“ fort. Am Sonntag, dem 1. Oktober 2017, um 16 Uhr lädt das Orchester zum ersten von vier Konzerten in den Görressaal ein. Das Programm steht ganz im Zeichen Ungarns. Dabei dürfen drei große Komponisten nicht unbeachtet bleiben: Zoltán Kodály, Béla Bartók und Joseph Haydn.

Das „Ungarische Rondo“ von Zoltán Kodály feiert dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag. Das im Dezember 1917 entstandene Werk war ursprünglich Teil einer Komposition von Schauspielmusik, die Kodály mit „Régi Magyar dalok“ („Alte ungarische Soldatenlieder“) betitelte. Bei der Uraufführung des „Ungarischen Rondos“ 1918 in Wien erklang zunächst eine Fassung für kleines Orchester (zwei Klarinetten, zwei Fagotte und Streicher), welche es jedoch erst in den 1970er Jahren in den Druck schaffte. Kodálys „Tänze aus Galánta“ aus dem Jahr 1933 basieren auf einer alten Sammlung von Motiven aus Galánta, einer kleinen Stadt in der heutigen Slowakei.

Béla Bartók, der Zeit seines Lebens mit Zoltán Kodály in enger Freundschaft verbunden war, schrieb sein „Divertimento für Streichorchester“ kurz vor Kriegsausbruch 1939 während eines Aufenthalts in der Schweiz. Das Werk entstand in seiner Gänze innerhalb von nur zwei Wochen.

Bereits gut 150 Jahre vor Kodálys und Bartóks Schaffenszeit sorgte der Österreicher Joseph Haydn für ein beachtliches Repertoire, das mit der ungarischen Musiktradition in Verbindung steht. Seine Sinfonie Nr. 70 D-Dur schrieb Haydn während seiner Anstellung am Hof des ungarischen Fürsten Nikolaus I. Esterházy.

Die musikalische Leitung an diesem Abend liegt bei Garry Walker, dem neuen Chefdirigenten der Rheinischen.


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Mitmach-Orchester am
Tag der offenen Tür

 

Im Mitmach-Orchester an unserem Tag der offenen Tür am 3. September dürfen sich unsere Gäste auf die "Louischen-Polka" und den "Reitermarsch" von Johann Strauß (Sohn) freuen. 

Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Russell Harris können interessierte Musiker inmitten des Orchesters an den Werken mitwirken. Das dazugehörige Notenmaterial kann man ab sofort in unserer Verwaltung kostenfrei ordern.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unser Orchesterbüro:

info@rheinische-philharmonie.de
0261/3012-272


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Tag der offenen Tür 2017

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2017/18 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Am Sonntag, dem 3. September 2017, ab 11:30 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Suppé, Strauß, Brahms, Dvořák, Fučik, Tschaikowsky und Lehár. Die musikalische Leitung liegt bei Dirigent Russell Harris. Im Mitmach-Konzert am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß mitwirken. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis bekannte und beliebte Jazz-Standards. Für gesangliche Unterstützung sorgt Sängerin Gaby Goldberg. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


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The Rhine Phillis Orchestra -
Mackrel's Standard Time

 

Die neue Spielzeit 2017/18 beginnt mit einem besonderen Konzert des Rhine Phillis Orchestra, der Big Band der Rheinischen Philharmonie. Das Publikum darf sich am Sonntag,  27. August 2017, um 19:30 Uhr im Theater Koblenz auf ein Repertoire voller Schwung und Energie freuen. Im Programm „Mackrel’s Standard Time“ spielt die Big Band der Rheinischen Philharmonie  unter anderem Arrangements aus dem Great American Songbook, zum Beispiel von „Fly Me To The Moon“, „I’m Beginning To See The Light“ und „Sweet Lorraine“. Des Weiteren werden klassische Jazz-Standards, unter anderem Bobby Timmons „Moanin“, Horace Silvers „The Preacher“ und Duke Ellingtons „Satin Doll“, präsentiert.

Auch dieses Mal ist das Rhine Phillis Orchestra stolz, namhafte Gäste begrüßen zu dürfen. Die musikalische Leitung des Abends liegt bei keinem Geringeren als Dirigent und Weltklasseschlagzeuger Dennis Mackrel, seines Zeichens Chefdirigent des Jazzorchesters des Concertgebouw Amsterdam. Gesanglich wird das Konzert begleitet von Sängerin Stefanie Neigel. Mit ihrer faszinierenden Stimme fühlt sie sich in verschiedenen Genres, darunter Jazz, Blues, Soul und Country, zu Hause. Als Mitglied des A-Capella-Quartetts Les Brünettes interpretiert Stefanie Neigel aber auch Klassiker der Beatles. Zudem wirken zwei renommierte Gastinstrumentalisten am Konzert mit: Ludwig Nuss, der Lead-Posaunist der WDR Big Band und Erik Veldkamp, Lead-Trompeter des Glenn Miller Orchestra.

Mit dem Opening Act des Abends geben die Rhine Phillis Raum für den Nachwuchs. The Yellow Tone Orchestra, die Big Band des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur wird das Konzert unter der musikalischen Leitung von Andreas Steffens eröffnen.


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Sommerpause 2017

 

Vom 17. Juli bis zum 18. August verabschiedet sich das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in die Sommerpause. In diesem Zeitraum gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros: 

 

17.07.17 bis 21.07.17: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr 

24.07.17 bis 11.08.17: Geschlossen! 

14.08.17 bis 18.08.17: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr. 

 

Ab dem 21.08.17 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten

(Mo-Do von 9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 – 12:00 Uhr).

 

Wir freuen uns, Sie in der Spielzeit 2017/18 auf unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer.


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