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Stunde der Philharmonie - Meander Quartett II

 

Leider muss das auf den 14. Juli 2019 verlegte Kammerkonzert "Stunde der Philharmonie - Meander-Quartett II" vollständig entfallen. Bereits gekaufte Karten können selbstverständlich im Orchesterbüro der Rheinischen bzw. bei Ticket Regional zurückgegeben werden. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


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Stunde der Philharmonie - Stipendiatenkonzert

 

Am kommenden Sonntag, den 7. Juli 2019, findet um 11:00 Uhr eine extra Stunde der Philharmonie im Görreshaus statt. Diese bestreiten diesmal hauptsächlich jene Praktikanten und Stipendiaten, die in der Spielzeit 2018/19 das Staatsorchester Rheinische Philharmonie verstärkt haben. Dabei hören Sie an diesem Vormittag abwechslungsreiche Werke von Mitch Markovich, Georg Philipp Telemann, Robert Schumann, Alexander Borodin und Enrique Crespo in verschiedensten Besetzungen. Der Eintritt ist frei!


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Stunde der Philharmonie - Il Corno

 

Zusammen mit der in Koblenz bekannten „besten Popsängerin Deutschlands" 1995, Silke Hartstang, die auch Erfolge in der Welt der Oper sowie des Liedes feiert, geben drei Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie und der u.a. an der Koblenzer Musikschule wirkende Pianist Karl-Heinz Lindemann am 30. Juni 2019 um 11:00 Uhr im Koblenzer Görreshaus eine weitere Stunde der Philharmonie, in dem das Horn Stichwortgeber und integrativer Bestandteil der Musik ist.

In seinem Liedschaffen ist einer der berühmtesten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts, Richard Strauss, legendär. Dass er auch eine Vorliebe für das Horn hegte, ist sicherlich darin begründet, dass sein Vater ein begnadeter Hornist war, und zeigt sich unter anderem in seinen Hornkonzerten. Im „Alphorn", das der gerade mal 12-jährige Komponist für den Papa schrieb, kommen beide Elemente zusammen. Zum sehnsuchtsvollen Text des deutschen Dichters Justinus Kerner schrieb Strauss eine wahre Romanze, in der die Klänge des Hornes ein wahres Bergecho der Alpen zu produzieren scheinen.

Einen anderen Weg, Naturphänomene und Hornklänge miteinander zu verbinden, fand Franz Schubert durch die Vertonung von Ludwig Rellstabs „Auf dem Flusse". Die Tatsache, dass der Komponist dieses Werk nur wenige Monate vor seinem frühen Tod im Jahre 1828 schrieb, mag die Auswahl eines solch resignierenden Liedtextes begründen. Immerhin wird darin ein Liebender immer weiter durch den Strom des Lebens fortgetragen von jenen Ufern, an denen er einst seine Liebe fand. Dennoch war es genau dieser melodisch üppige Beitrag Schuberts, der in jenem Privatkonzert im März 1828 - dem einzigen, das der Komponist veranstaltete - wiederholt werden musste und sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Beide Lieder werden durch weitere, rein instrumentale Beiträge mit Horn, Violine und Klavier ergänzt, die diesen in ihrer musikalischen Qualität in nichts nachstehen, deren Urheber jedoch mehr oder weniger in Vergessenheit gerieten. Aus der Feder des damals hochgeschätzten deutsch-jüdischen Komponisten Robert Kahn, der vor den Nationalsozialisten nach England floh, stammt eine Serenade für die genannten Instrumente. Ebenfalls intonieren die Musiker an jenem Sonntagvormittag ein Pendant des damals einflussreichen französischen Hornisten Frédéric Duvenoy, der seinerzeit unter Napoleon wirkte und u.a. zwölf Hornkonzerte schrieb. Zum Schluss des Konzerts ertönt das Trio op. 188 mit der wahrhaft seltenen Besetzung von Horn, Oboe und Klavier. Dessen Urheber ist Carl Reinecke, norddeutscher Musiker des 19. Jahrhunderts sowie engagierter Musikpädagoge, der u.a. Max Bruch und Leoš Janáček unterrichtete. Sein besagtes Trio, das von balladenhaften, teils grüblerischen, dann wieder leidenschaftlichen Charakter ist, zeichnet ihn zudem als handwerklich perfekten und ideenreichen Komponisten aus, der zu Unrecht an Bekanntheit einbüßte.


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Die Rheinische Extra - Harry Potter, Luke Skywalker & Co

 

Im letzten Konzert der Reihe „Die Rheinische extra" steht ein sehr berühmter Zauberlehrling im Mittelpunkt, wie sich an der Musik zu „Harry Potter und der Stein der Weisen" unschwer erkennen lässt. Er ist Teil der magischen Welt des Kinos, die am Freitag, den 28. Juni 2019, um 19:30 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle beschworen wird. Unter dem Motto „A Tribute to John Williams" erklingen einige von dessen berühmten Filmmusiken an diesem Abend. Allein fünf der begehrten Oscars hat Williams gewonnen. Seine Kompositionen, besonders für die Blockbuster Steven Spielbergs und George Lucas', zählen zu den absoluten Klassikern des Genres.

Zwei der oscarprämierten Werke werden auch im Konzert zu hören sein, denn neben der mitreißenden Titelmusik aus „Star Wars" erklingt auch das Hauptthema aus „E.T. – Der Außerirdische". Natürlich dürfen auch Ausschnitte aus „Jurassic Park", „Indiana Jones" und „Hook" nicht fehlen. Ergänzend präsentiert das Staatsorchester auch Kompositionen zu Filmen, die zwar für nicht allzu bekannte Leinwandstreifen geschrieben wurden, aber natürlich auch abwechslungsreich, effektvoll und von hoher Qualität sind. Dazu gehören die Themen aus „Die Asche meiner Mutter" oder „Memoiren einer Geisha".

Moderiert wird der filmisch-musikalische Abend von Juri Tetzlaff, dem bekannten Moderator aus dem KiKa, an der Seite von Chefdirigent Garry Walker. Und stattfinden wird alles am letzten Schultag. Na, wenn das alles zusammen mal nicht genügend Gründe sind, an dem Abend vorbeizuschauen.


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Orchesterkonzert im Görreshaus - Auf neuen Wegen

 

Neue Pfade beschritten wahrlich die Tonkünstler, die im Orchesterkonzert im Görreshaus am 16. Juni unter der Leitung des Chefdirigenten Garry Walker zu hören sind. Den Beginn macht Felix Mendelssohn Bartholdy, seines Zeichens Wunderkind, der schon als Jugendlicher zahlreich komponierte und dirigierte. Gerade im Bereich der Orchestermusik schuf er Beispiele, die bis heute als wegweisend gelten und unter anderem der sinfonischen Dichtung die Bahn bereiteten. Das beweist auch die Konzertouvertüre „Die Hebriden" op. 26, die es, wenn auch nicht als explizite Programmmusik, trotz der sinfonischen Form schafft, ein Bild von den schottischen Höhlen zu evozieren, die Mendelssohn Bartholdy selbst besuchte. Der Erfolg des Werkes ging so weit, dass sogar Richard Wagner, der den Komponisten grundsätzlich nicht mochte, seine Bewunderung darüber ausdrückte. Doch ist „Die Hebriden" auch ein Beispiel, wie selbstkritisch Mendelssohn Bartholdy mit sich und seinen Schöpfungen umging, handelt es sich hier schließlich um die letzte von insgesamt drei Fassungen, die bis heute in den Konzertsälen weltweit erklingt.

Bekannt für seinen Anspruch, sich immer weiterzuentwickeln, arbeitete Joseph Haydn sein Berufsleben lang nicht nur an der Form der Sonate und Sinfonie, sondern auch an immer subtileren und ausgefeilten Instrumentierungen seiner Werke. Da war es nahezu selbstverständlich, dass er die Neuerungen seiner Zeit nicht unbeachtet ließ – so auch im Falle der Trompete. Im Jahr 1796, als Haydn längst eine lebende Legende in Europa war, erfand Anton Weidinger die Klappentrompete, eine entscheidende Entwicklung dieses Instrumentes, das zuvor nur Naturtöne oder kunstvoll über die Lippen erzeugte Diatonik hervorzubringen imstande war. Für dieses Instrument schrieb Joseph Haydn im selben Jahr sein Konzert in Es-Dur. Bevor dieses jedoch seinen Siegeszug unter den Trompetern antrat, musste dessen Erstaufführung im Wiener Burgtheater am 28. März 1800 allerdings eine Schlappe hinnehmen: Laut dem Tagebucheintrag eines Zeitzeugen war die Spielstätte nahezu leer.

Nur wenige Tage darauf führte nicht weit vom Burgtheater, nämlich im Königlich-Kaiserlichen Hof-Theater, der junge Ludwig van Beethoven, ehemals Haydn-Schüler, seine erste Sinfonie in C-Dur auf. Auch wenn dieser sinfonische Erstling in den Augen seines Schöpfers noch weit entfernt liegen soll von den neuen Wegen, die Beethoven mit seiner „Eroica" beschreiten wollte, so zeigt sich hier schon ein gekonnt selbstbewusster Umgang mit der Gattung der Sinfonie und der Harmonik, denn das Werk beginnt zunächst mit einem unaufgelösten Dominantseptakkord und erreicht seine Grundtonart erst nach einigen Takten. Wahrscheinlich war es diese Art von Fortschrittlichkeit, an der sich das damalige Publikum an jenem 2. April 1800 wohl etwas störte. Dass die Leipziger „Allgemeine musikalische Zeitung" das Konzert dennoch etwas zweideutig als „die interessanteste Akademie seit langer Zeit" bezeichnete, hing wohl mit dem am gleichen Abend aufgeführten Septett Beethovens zusammen, das in damaligen Ohren eingängiger geklungen haben muss.

Das Streben nach neuen Wegen rundet in diesem Programm schließlich der zeitgenössische Komponist und Henze-Schüler Wilfried Danner ab. Für das Görreshaus-Konzert am 16. Juni hat er „Apparition – zoom, éclairs ...ad infinitum..." für Trompete und großes Kammerorchester komponiert, das an diesem Nachmittag seine Uraufführung erleben wird. Solist in diesem wie in Haydns Konzert ist Reinhold Friedrich, seit über 30 Jahren weltweit gefeiert und ständiger Solo-Trompeter des Lucerne Festival Orchestra.

Achtung: Das Konzert ist bereits ausverkauft!


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Stunde der Philharmonie - Fürst Lichnowsky gewidmet

 

Die nächste Stunde der Philharmonie findet am Pfingstsonntag, den 9. Juni, wie gehabt um 11:00 Uhr im Görreshaus statt und bietet diesmal Raritäten für Klavier und Violine von Franz Schubert, die dieser noch als Teenager schrieb. Genauer sind es zwei seiner Sonatinen, jene in D-Dur und a-Moll, die erst 1836, also einige Jahre nach Schuberts Tod veröffentlicht wurden. Ihre diminutive Bezeichnung „Sonatine" rührt wohl von den Umständen ihrer Drucklegung, denn inhaltlich handelt es sich bei ihnen um ausgereifte Sonaten. Zwar enthalten sie nicht die formalen Dimensionen etwa der Kreutzersonate Ludwig van Beethovens, sind aber eindeutig von dessen frühen Violinsonaten inspiriert.

Von Beethoven erklingt in dieser Stunde, ebenfalls aus dessen jungen Jahren, das erste Klaviertrio in Es-Dur op. 1, gleichzeitig das erste Werk überhaupt, das der 25-jährige drucken ließ. Wie der Titel unseres Konzertes verrät, widmete er sie dem Fürsten Carl von Lichnowsky, einem seiner ersten Förderer in Wien. Dass der Komponist mit seinem Trio einen nachhaltigen Erfolg landete, lässt sich schon in der damaligen „Allgemeinen Musikalischen Zeitung" nachlesen, deren Rezensent darin „die fröhliche Jugend des Meisters [...] noch ungetrübt, leicht und leichtfertig" zu erkennen meinte.

Mit der ebenfalls beliebten Klaviersonate in A-Dur D 664 erklingt an diesem Vormittag ein weiterer Jugendstreich Franz Schuberts, gleichzeitig dessen kürzester vollendeter Beitrag zu jener Gattung. Als Kontrast schließlich rundet die Cadenze op. 13 für Solovioline von Aulis Sallinen das Programm ab. Diese schrieb der bekannte finnische Komponist 1965 im Alter von 30 Jahren, womit er im selben Jahr den 1. Preis des Ersten Internationalen Sibelius-Violinwettbewerbs in Helsinki gewann.


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Die Rheinische Extra - Von Hexen, Geistern und Zauberern

 

Beim nächsten Konzert der Reihe „Rheinische Extra" am 2. Juni 2019 um 16:00 Uhr im Görreshaus stehen die Bläser und Schlagzeuger unter der Leitung von Paul Meyer im Mittelpunkt und präsentieren spezielle, hochvirtuose Bearbeitungen für großes Ensemble von Andreas N. Tarkmann.

Die magische Welt, die dabei im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens steht, inspirierte schon zahlreiche Komponisten. So spielen die Hexen in Modest Mussorgskys Tondichtung „Eine Nacht auf dem kahlen Berge" ebenso die Hauptrolle wie auch die Hexe Baba Yaga, die tief im Wald in ihrer Hütte auf Hühnerfüßen haust und der Anatol Liadov eine kleine Komposition widmete. In einem Wald wohnt natürlich auch die Hexe aus dem berühmten Märchen „Hänsel und Gretel", wo sie mithilfe ihres höchst schmackhaften Knusperhäuschens Kinder anlocken und fangen will. Aber sowohl im Märchen als auch in der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck setzen die beiden Titelhelden dem Frevel ein Ende, indem sie die Hexe in ihren eigenen Herd stoßen.

Geister in jeglicher Form spielen besonders im angelsächsischen Raum eine große Rolle. Doch in Gustavs Holsts höchst abwechslungsreicher Ballettmusik aus der Oper „The Perfect Fool" werden weniger verstorbene Ahnen, sondern die Geister der drei Elemente Erde, Wasser und Feuer thematisiert. Erstaunlicherweise fehlt dabei jenes Element, in dem sich Geister und Hexen gerne bewegen: die Luft.

Während die Musik zum „Karfreitagszauber" aus Richard Wagners „Parsifal" sehr spirituell erscheint, kämpft „Der Zauberlehrling" aus Johann Wolfgang von Goethes gleichnamiger Ballade mit Geistern, die er entgegen dem ausdrücklichen Verbot seines Meisters gerufen hat. Die Rettung in dem dadurch entstehenden Chaos bringt am Ende nur der heimkehrende Lehrer. Der französische Komponist Paul Dukas hat dies alles in seiner populären gleichnamigen Komposition sehr illustrativ vertont.


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Stunde der Philharmonie - Rondo alla Zingarese

 

Mit einer Rarität, dem Streichtrio G-Dur op. 9 von Ludwig van Beethoven, beginnt die nächste Stunde der Philharmonie am 26. Mai um 11:00 Uhr im Görreshaus. Auch wenn diese Art von Kammermusik stets im Schatten der größer dimensionierten Klaviertrios stand, so zeigt sich gerade in diesem Beitrag des noch jungen Beethoven, den dieser 1798 drucken ließ, ein großes musikalisches Potential. Sein G-Dur-Trio gibt sich schwungvoll-dynamisch, gesanglich und eher leichtgewichtig im Vergleich zu seinen späteren Werken.

Romantischere Akzente setzt eine andere, ziemlich seltene und selten gespielte Triobesetzung in den Märchenerzählungen op. 132, die Robert Schumann ursprünglich für Klarinette, Viola und Klavier schrieb. Dieses Werk ist eines seiner letzten Kompositionen, die er vor seinem verzweifelten Sturz in den Rhein vollendete. Gleichwohl merkt man in den leichtfüßigen, teils auch kraftvoll geschriebenen Bildern weder Schwermut, Düsternis oder gar nachlassende Schaffenskraft: Schumann schrieb die vier Erzählungen in nur drei Tagen.

Deutlich länger brauchte Johannes Brahms für seine drei Klavierquartette,  an denen er parallel arbeitete und deren ersten zwei zwischen 1855 und 1861 entstanden. Diese offenbaren nicht nur die Präferenz des Klaviers durch den pianistischen versierten Komponisten, sondern haben, ähnlich wie die anderen beiden Werke dieses Vormittags, auch wenig Vorbilder im 18. Jahrhundert. Das mag begründen, warum Brahms gerade deshalb sich nicht einem solchen Erwartungsdruck ausgesetzt fühlte, wie das etwa beim Streichquartett und der Sinfonie der Fall war. Jedenfalls zeugt sein erstes Klavierquartett g-Moll op. 25, das nicht zuletzt durch die Orchestrierung Arnold Schönbergs nachhaltige Bekanntheit erreichte, schon vom selbstbewussten Umgang mit den überbrachten Satzformen, zahlreichen melodischen Einfällen und dem schon früh einsetzenden Interesse an ungarischen und zigeunerhaften Klängen und Weisen, wie auch der schwungvolle Finalsatz des Quartetts, „Rondo alla Zingarese", offenbart.


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Familienkonzert - Tarzahn hat Karies

 

Musikalisch ansprechende Unterhaltung erwartet unsere Besucher auch beim Konzert für Familien im Görreshaus am Sonntag, den 12. Mai um 11:00 Uhr. Taridius Zahn alias Tarzahn muss sich im tiefsten Dschungel mit allerlei Problemen nicht nur an seinem Zahn herumschlagen.

Ganz allein ist Tarzahn im tiefsten Urwald umgeben von Schlangen, Affenbrotbäumen und Lianen, aber seinen großen Bruder hat er immer noch nicht gefunden! Und zu allem Übel hat er jetzt auch noch einen wehen Zahn. Vielleicht können Corni, Trombi und Tröti, die drei lustigen Gesellen mit Trompete, Horn und Posaune helfen. Doch auch die sind betrübt, denn seit kurzer Zeit herrscht im Dschungel absolutes Musikverbot, und auf unheimliche Weise verschwinden immer mehr Instrumente.
Jetzt kommt alles auf die Dschungelfee an! Kann sie Tarzahn und seine tierischen Gefährten in letzter Minute doch noch retten? Welche Abenteuer die Freunde auch zu bestehen haben, eines steht jedenfalls fest: Es gibt ein Happy End, und alle – auch die Zuschauer – stimmen zum Schluss ein fröhliches Lied an!

Wieder einmal verspricht das Erfolgsduo Jörg Schade und Christina Wiesemann, zusammen mit Dietmar Beese, einen heiteren Vormittag nicht nur für jüngere Zuschauer. Für die musikalische Qualität sorgen die Blechbläser des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie dank vielseitiger Ausschnitte aus Opern italienischer Komponisten.

Das Konzert ist für Menschen ab 5 Jahren geeignet.


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Stunde der Philharmonie - Acanthis Quartett

 

Wie zu jeder Spielzeit tritt das in Koblenz allbekannte Acanthis-Quartett, darunter mit Ernst Triner, dem ehemaligen Konzertmeister des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, wieder einmal auf. Am kommenden Sonntag, den 5. Mai um 11:00 Uhr, präsentieren die vier Musiker im Koblenzer Görreshaus eine ausgewogene Mischung von bekannten, geistreichen Klassikern der Quartett-Literatur, die zu hören Sie herzlich eingeladen sind!

Wie bei vielen Konzertprogrammen dieser Gattung darf hier natürlich Wolfgang Amadeus Mozart nicht fehlen. Allerdings gibt es auch eine ungewöhnlich dramatische Seite, die der Komponist in seiner Kammermusik zeigt. Mit seinem Streichquartett d-Moll KV 421, das als Bestandteil der sechs Haydn-Quartette in die Musikgeschichte einging, schlägt Mozart einen Ton voller Expressivität, dynamischer Kontraste und auch Unruhe an, der in dem Werk nur selten unterbrochen wird. Laut seiner Frau Constanze komponierte er dieses Quartett im Juni 1783, als sie mit ihrem ersten Sohn schwanger war und sich in den Wehen befand. Dabei soll er sich im selben Zimmer aufgehalten und sie getröstet haben, wenn sie zu starke Schmerzen hatte. Auch wenn das Werk aus einer solchen Stimmung sprechen mag, so kann man es aber auch, unabhängig vom biographischen Hintergrund, als für sich stehende, ausdrucksstarke Musik betrachten, die mit ihrer Tonart d-Moll möglicherweise schon den „Don Giovanni" oder das Requiem vorwegnimmt.

Von anderer Art und Formgestaltung ist das Streichquartett op. 11 des Amerikaners Samuel Barber. Dessen Mittelsatz, das Adagio, hat es in der Fassung für Streichorchester zu größter internationaler Prominenz geschafft. Mit seinem zutiefst melancholischem Melodiefluss und strahlendem Höhepunkt bewährte sich dieser Satz bei Beerdigungen solch prominenter Persönlichkeiten wie Dwight Eisenhower und Albert Einstein, oder auch als Teil der Filmmusik von David Lynchs „The Elephant Man" . Dass nun das Quartett selber von diesem Ruhm leider kaum zehren konnte, schmälert natürlich nicht im Geringsten dessen musikalische Qualitäten. Im Gegenteil, gerade hier zeigt der noch junge Samuel Barber, der das Werk 1938 vollendete, wie durchdacht und abwechslungsreich schon er mit seinen Themen und deren Stimmungen umzugehen vermag. Es zeigt aber auch, wie selbstkritisch der proportionsbewusste Komponist mit seinen Werken verfuhr. So ist die Endfassung des Streichquartetts deutlich kürzer und konzentrierter als dessen Urversion, die er noch in Rom uraufführen ließ.

Extrem selbstkritisch war bekanntermaßen auch Johannes Brahms, der zwar von jungen Jahren an gerade in der Kammermusik enorm produktiv war, deren Erzeugnisse, angeblich über 20 Streichquartette, seinen Anforderungen jedoch nicht genügten und die er alle vernichtete. Sicher waren die allgemein hohen Erwartungen an ihn sowie das übergroße Vorbild, nämlich „der Riese Beethoven", daran mit schuld. Jedenfalls vollendete Brahms erst mit Anfang vierzig insgesamt drei Streichquartette, die er als seinen einzig gültigen Beitrag in dieser Gattung ernstnahm und veröffentlichen ließ. In diesen klingt denn auch ein gereifter Umgang mit Form, Motivik, Melodik und Rhythmik durch. So im a-moll-Quartett op. 51 Nr. 2, dessen Ein-gangstöne a-f-a-e die selbstauferlegte Maxime des Komponisten „Frei, aber einsam" zu symbolisieren scheinen. Dennoch bewegt sich dieses Werk in einer natürlichen, gelösten, weitestgehend sogar tänzerisch-liedhaften Atmosphäre, zu der die Tatsache beiträgt, dass Brahms Elemente von wienerischen, ungarischen und slawischen Weisen und Melodien mit seinen eigenen Einfällen verband.


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Geänderte Öffnungszeiten zu Ostern 2019

 

Unser Orchesterbüro bleibt vom 23.04.2019 bis zum 26.04.2019 geschlossen. 
Ab dem 29.04.2019 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. (Montag – Donnerstag von 9:00 Uhr - 13:00 Uhr & 14:00 Uhr - 16:00 Uhr, Freitag von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr)

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie wünscht Ihnen und Ihrer Familie frohe Ostern!


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Orchesterkonzert im Görreshaus - Cancion del amor dolido

 

Kann man sich die musikalische Darstellung der Schöpfung auch außerhalb des großen Orchesters und des alttestamentarischen Rahmens vorstellen? Darius Milhaud, einer der produktivsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, konnte das und schrieb den „Balletts suédois" 1922 eine sechsteilige Suite für ein kleiner dimensioniertes Orchester von 17 Musikern. Nicht nur die Stilelemente des Jazz sowie solcher Tänze wie der Rumba, mit denen sich Milhaud zu Beginn der 1920er Jahre beschäftigte, und Anklänge an Johann Sebastian Bach gehören zu den Merkmalen dieses schillernden Werkes. Auch die Choreographie von Jean Börlin, die sich auf afrikanische Mythen, Kunst und Architektur stützt, fand im rhythmischen und formalen Charakter von „La création du monde" ihren Einschlag.

Kammerorchestral geht es beim Orchesterkonzert im Koblenzer Görreshaus am 14. April 2019 weiterhin zu, so durch das „Divertissement" von Jacques Ibert, mit dem Darius Milhaud eng befreundet war. Zwar war Ibert im Gegensatz zu ihm kein Mitglied jener „Groupe des six", also des Zusammenschlusses von Künstlern aus Frankreich, zu denen auch Francis Poulenc zählte. Doch vertrat er auch eine ähnliche Ästhetik der leichten, flüssigen Klänge, die Vermeidung von Pomp und Sentimentalität sowie eine Offenheit für allerlei musikethnische Tendenzen, verbunden mit Ironie. In diese Richtung geht auch sein 1930 vollendetes „Divertissement", das im Grunde genommen eine Suite von Tänzen darstellt, jedoch mit allerlei trivialmusikalischen Anklängen, wie an die Varietémusik, und musikalischen Seitenhieben, auch auf den „Sommernachtstraum" von Mendelssohn Bartholdy.

Zur selben Zeit wie seine beiden Kollegen lebte und wirkte auch Manuel de Falla. Eine Generation älter als Milhaud und Ibert unterscheidet sich sein früher Stil noch insofern, als er sich sehr an Debussy und Ravel orientierte, gleichzeitig aber auch ein Gefühl für die Volksgesänge seiner andalusischen Heimat entwickelte und diese sein Werk prägten. Ergebnis einer solchen Beschäftigung ist etwa seine Gitaneria - sinngemäß übersetzt als „Zigeunerstück" - mit dem Titel „El amor brujo" (Der Liebeszauber) von 1915 mit Rezitation und Kammerorchester. Dieses Werk war allerdings in seiner Urfassung nicht von Erfolg; dieser stellte sich erst ein Jahr später ein, als Manuel de Falla eine zweite überarbeitete Version aufführen ließ, die statt gesprochener Dialoge nun Gesänge für Mezzosopran beinhaltete. In „El amor brujo" geht es, wie der Titel schon ahnen lässt, um eine junge Frau, die nach dem Tod ihres Mannes eine neue Liebe gefunden hat, vom eifersüchtigen Geist ihres dahingeschiedenen Gatten jedoch nicht in Frieden gelassen wird. Wohl um ein noch größeres Publikum zu erreichen, erstellte Manuel de Falla im Jahr 1921 eine dritte und letzte Fassung, die ein opulentes Orchester verlangt. Das Orchesterkonzert im Görreshaus, das folgerichtig „Gesänge der schmerzhaften Liebe" ankündigt, wird die Zweitfassung von 1916 mit Kammerorchester und Gesang aufführen. Die Gesänge der Frau intoniert die junge Mezzosopranistin Clara Mouríz, Absolventin der Royal Academy of Music und Expertin für selbstbewusste Frauenpartien, die Leitung des Konzerts übernimmt Chefdirigent Garry Walker.


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Stunde der Philharmonie - To the Gods of Rhythm

 

Waren die letzten beiden Stunden der Philharmonie eher von Bläserklängen geprägt, ist es bei der nun folgenden das Schlagzeug, welches dem ersten Sonntagvormittag im April einen exotischen Touch verleiht: Das FourSchlag-Quartett, schon seit mehreren Jahren eine feste Größe in Koblenz, widmet seine Stunde der Philharmonie Komponisten, die als Erfinder von rhythmischen Konzepten und Klängen innerhalb des Schlagwerks zu den wichtigsten in der Musikgeschichte zählen.

Anfang und Ende dieses Vormittags bildet der zeitgenössische Schlagzeugvirtuose und Kom-ponist Nebojša Jovan Živković. In Serbien geboren und aufgewachsen, machte dieser schon 1980 Deutschland zu seinem Lebensmittelpunkt, von wo aus er quer durch Europa, Asien und die USA tourt sowie seine Kenntnisse am Freien Konservatorium Wien an jüngere Generationen weitergibt. Zu Beginn darf man seinem titelgebenden „To the Gods of Rhythm" lauschen, welches Živković lediglich für Conga und Stimme schrieb und das gerade von diesem radikalen Minimalismus lebt. Einen Kontrast hierzu bietet sein für das „Auditorio di Tenerife" geschriebenes Ensemblestück „Tak-Nara" op. 36, wo sich seine ganze kompositorische Schaffenskraft offenbart: Sphärische Klänge kontrastieren mit energiegeladenen, rhythmischen Passagen.

Zwischen diesen beiden Stücken gibt es zahlreiche weitere Beiträge von Komponisten, die vor allem in ihrer Heimat, den USA, bekannt sind. Mit George Hamilton Green und dessen schwungvollen, sehr an Ragtime erinnernden Petitessen „Stop Time" und „Fluffy Ruffles" kommt hier jemand zu Gehör, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts als einer der ersten Schlagzeugvirtuosen schlechthin galt - wobei der persönliche Schwerpunkt Greens hörbar auf dem Xylophon liegt. Ein weiterer bis heute produktiver Künstler ist Christopher Rouse. Mit seinem „Ku-Ka-Ilimoku" ergänzt er die Beiträge des Vormittags um eine sehr archaische Note. So deutet der Titel seines Werkes, laut Aussage von Rouse, auf eine hawaiianische Gottheit hin, die in ihrem Furor und Temperament sehr mit dem griechischen Zeus oder dem nordischen Thor zu vergleichen sei.

Das perkussive Programm wird schließlich abgerundet durch Beiträge zweier prominenter Komponisten des 20. Jahrhunderts, die vor allem durch ihre wegweisenden Theorien in der Musik nachhaltig wirken. So ist es der 1992 verstorbene John Cage, der den Begriff der Instrumente auf Alltagsgegenständen erweiterte und mit seinen „4:33" eine neue Sicht auf Stille und äußerliche Ereignisse als Musik gab. In seiner 1940 entstandenen „Living room music" wendet er gerade diese Praktiken auf unterhaltsame Weise an, auch lässt er die Aufführenden ein Gedicht von Gertrude Stein rezitieren. Demgegenüber steht das ätherisch klingende „Mallet Quartet" von Steve Reich. In diesem perfektioniert jener heute noch tätige Komponist den von ihm erfundenen „minimalism" in der Musik. Für je zwei Marimbaphone und Vibraphone geschrieben, besticht dieses viertelstündige Werk durch sein schillerndes „pattern" in den Instrumenten, das lediglich im Mittelteil etwas ruhiger wird.


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The Rhine Phillis Orchestra - Mackrel's Standard Time - Vol. 2

 

Der amerikanische Bandleader Dennis Mackrel gehört, obwohl Gastdirigent, mittlerweile zur Stammbesetzung des Rhine Phillis Orchestra. Am 3. April 2019 um 19:30 Uhr ist er wieder zu Gast in Koblenz, um zusammen mit der Bigband der Rheinischen eine neue Auswahl aus seinem Fundus an mitreißender Musik unter dem Titel „Mackrels Standard Time – Vol. 2" zu bieten. Auch freut sich die Band auf ein Wiedersehen mit dem deutsch-nigerianischen Multitalent Fola Dada. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert die Sängerin mit ihrer vielseitigen und authentischen Mischung aus Soul, House, Pop und Reggae das Publikum. Bekannt wurde sie durch ihre regelmäßige Zusammenarbeit mit der SWR Bigband. Das bevorstehende Konzert ist eine Premiere, da Dennis Mackrel und Fola Dada zum ersten Mal gemeinsam auftreten.

Bereits im Alter von 19 Jahren begann Dennis Mackrel in der Band des legendären Count Basie als Schlagzeuger zu spielen, was den Startschuss einer beispiellosen Karriere bildete. Ab da konzertierte er weiterhin am Schlagzeug mit allen möglichen Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie oder George Shearing. Als Bandleader arbeitet Dennis Mackrel regelmäßig mit der WDR-Bigband zusammen. Im September 2010 übernahm er die Leitung des Count-Basie-Orchestra und ist zurzeit auch Chefdirigent der Bigband des Concertgebouw Amsterdam.

Die Musik von Dennis Mackrel beschreiben die Rhine Phillis als rund, wie aus einem Guss, natürlich, dabei immer mitreißend und voller Groove. Beim Konzert mit der Bigband der Rheinischen präsentiert er eine treffende Mischung aus altbekannten Songs sowie aktuellen Kompositionen aus seiner eigenen Feder. Darunter befinden sich solche Nummern wie „And That's That", ein Song, den Dennis Mackrel schrieb, als er bei Count Basie anfing. Ebenso erklingen bekannte Jazz-Standards aus dem American Songbook wie „You'd Be So Nice To Come Home", „The Pink Panther" oder „Satin Doll", die Dennis Mackrel eigens für die Rhine Phillis arrangiert hat. Bei diesen Titeln und einer solchen musikalischen Prominenz dürfen Sie sich auf einen besonderen Abend im Theater Koblenz freuen, den Sie nicht verpassen sollten.


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Neue Ausgabe von "Con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


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Stunde der Philharmonie - Meander Quartett verschoben

 

Leider fällt das Kammerkonzert „Stunde der Philharmonie – Meander Quartett“ am 10. März 2019 um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz krankheitsbedingt aus. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, ansonsten können diese selbstverständlich im Orchesterbüro bzw. bei Ticket Regional zurückgegeben werden. Der Nachholtermin für das Konzert ist der 14. Juli 2019 um 11 Uhr im Görreshaus, das Programm - mit Werken von Strawinsky, Janáček und Schumann - bleibt unverändert. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


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Stunde der Philharmonie - Meander Quartett II

 

Standen in der letzten Stunde der Philharmonie die Holzbläser im Mittelpunkt des Geschehens, so widmet sich die folgende am Vormittag des 10. März wieder einem sehr „klassischen" Klangkörper, dem Streichquartett, welches das Meander Quartett repräsentiert. Waren bei dessen letzten Auftritt Ende August 2018 die „klassischen" Quartettkomponisten Haydn und Schubert präsent, erklingen diesmal zwei Werke aus dem frühen 20. Jahrhundert - Igor Strawinsky und Leoš Janáček mit Beiträgen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten - sowie das erste Quartett Robert Schumanns.

Im Jahre 1913 war Igor Strawinsky, nach der skandalösen Premiere seines berüchtigten Balletts „Le sacre du printemps" am Pariser Théâtre des Champs-Élysées, zu einer Art ungestümer Berühmtheit aufgestiegen. Das zeigte sich auch in seinen ein Jahr später geschriebenen „Trois pièces pour quatour à cordes", also drei kurzen Stücken für Streichquartett, die er in einer späteren Ausgabe als „Grotesques" bezeichnete, um sie dem Publikum verständlicher zu machen. In der Tat liegt den „pièces" ein absolut unorthodoxer Klangcharakter zugrunde. Das erste beschreibt einen Tanz mit verschobenen Rhythmen, wobei sich Strawinsky an Bauerntänzen russischer Landgüter orientierte. Für das zweite Stück ließ sich der Komponist vom englischen Clown „Little Tich" und dessen makabren Körperkünsten inspirieren, im dritten ist es ein schmuckloser, russisch-orthodoxer Choral, mit dem Strawinsky seine höchst zukunftsweisenden Stücke abschloss.

Deutlich ernster als in den spielerisch-nüchternen „Trois pièces" geht es im neun Jahre später entstandenen ersten Streichquartett zu, das Leoš Janáček erst im Alter von 69 Jahren schrieb. Neben Material früherer Kammermusik war es vor allem ein in seinem Wohnort Brno (Brünn) veranstaltetes Fest zu Ehren des russischen Dichters Lew Tolstois, das wohl einen wesentlichen Anstoß für die Komposition bildete. Dass das Quartett den Namen „Kreutzersonate" trägt, hängt zweifelsohne mit dem gleichnamigen Roman zusammen, den Tolstoi auf Grundlage der bekannten Beethoven-Sonate schrieb. Ob nun die sehr dramatische, aber auch einfühlsame Musik seines Quartetts die tragische Geschichte Tolstois um eine vermeintliche Ehebrecherin und deren Mann, der sie auf dem Gewissen hat, programmatisch nacherzählt, bleibt Spekulation. Zumindest gilt in der Forschung als sicher, dass Janáček, der in seinen Opern etliche leidende Frauenfiguren wie Katja Kabanova oder Jenufa portraitierte, sich in der „Kreutzersonate" moralisch auf die Seite der gepeinigten Ehefrau stellte.

Als Kontrast hierzu und ohne Bezug auf außermusikalische Inspiration erklingt zum Abschluss der Stunde der Philharmonie das Streichquartett in a-Moll op. 41/1 Robert Schumanns, der im Jahr 1842 mit gleich drei Beiträgen zu dieser Gattung einen wahren Schaffensrausch auslebte. Neben Beethoven als großes Vor- und Überbild der Kammermusik bezog er sich in seinen Quartetten auch auf Haydn und Mozart. Begeistert zeigte sich auch der Widmungsträger aller drei Quartette, Felix Mendelssohn Bartholdy, der nach der privaten Uraufführung der Werke schrieb, dass ihm vor allem das Quartett in a-Moll „ganz außerordentlich wohl gefiel". Kein Wunder; zeugt gerade dieses Werk vom ausgereiften Können des gerade mal 32-jährigen Schumanns, dem vor allem „die schöne Form", „die Reinheit des Satzes" und kunstvolle Stimmführung ebenso wichtig war wie eine gesangliche Melodie und ein intimer Tonfall.


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Stunde der Philharmonie - Triple Holz

 

Nach den „abendlichen" Harmonien der letzten Stunde der Philharmonie widmet sich die nächste am 17. Februar um 11.00 Uhr Klängen, die, neben dem Klavier, ausschließlich Holzbläsern vorbehalten sind. Wie der Titel schon andeutet, kommen dabei genau drei Instrumente, nämlich je eine Oboe, Klarinette und ein Fagott zum Einsatz, um die Ohren des Publikums mit einem vielseitigen Programm vom mittleren neunzehnten Jahrhundert bis hin in die jüngere Zeit zu verwöhnen. Dabei ist es schon zu erwarten, dass neben bekannten Werken berühmter Komponisten auch weniger bekannte, aber keineswegs schlechtere Schöpfungen der Tonkunst zu Gehör kommen. Das zeigt sich alleine schon an der spritzigen Sonate für Fagott und Klavier, die der musikalisch sehr wendige Schweizer Jazz-Saxophonist Daniel Schnyder im Jahr 1995 vollendete. Hierin kombiniert der Komponist, der seine Arbeit als ein „Labor" betrachtet, ohne Scheu tonale Elemente mit harmonischen Clustern und einer überbohrenden rhythmischen Vitalität, die zum musikalischen Mitfiebern nur so einlädt.

Mit den drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 machte Robert Schumann 1849 seiner nicht minder musikalischen Frau Clara ein wahrlich zärtliches und poetisches Weihnachtsgeschenk. Als Schumanns Verleger Simrock nahe legte, diese drei Romanzen für Klarinette zu transkribieren, entgegnete der Komponist: "Wenn ich originaliter für Klarinette und Klavier komponiert hätte, würde es wohl etwas ganz anderes geworden sein." Folgerichtig entstanden also auch die Fantasiestücke op. 73 für jene besagten Instrumente, die auch im Vergleich zu den Romanzen kraftvoller, draufgängerischer, ja leidenschaftlicher sind. Beide Werke werden diesen Vormittag ebenfalls dargeboten.

Bei Leonard Bernstein denken viele natürlich an dessen wegweisende Bühnenwerke wie „West Side Story", „On the Town" oder „Candide" sowie seine großformatigen Orchesterwerke wie die 2. Sinfonie „The Age of Anxiety", worin sich der vielseitige begabte und rastlose Komponist auf gesellschaftliche und metaphysische Themen stützte. Zu Unrecht aber in den Hintergrund geraten sind dabei seine kleineren Werke, die er mit ebenso viel Tüchtigkeit schuf – wie etwa seine noch zu Studienzeiten geschriebene Sonate für Klarinette und Klavier, die in dieser Stunde der Philharmonie erklingt. Hier zeigt der junge Bernstein, wie virtuos er sich mit klassischen Formen der Kammermusik auseinanderzusetzen wusste und dass er auch ohne gedankliche Problematik ein Meister seines Faches war. 

Schließlich komplettieren noch zwei Werke für Holzbläser und Klavier, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, das abwechslungsreiche Programm dieses Vormittags. Auf der einen Seite das 1832 vollendete Trio pathétique in d-moll für Klarinette, Fagott und Klavier von Michail Glinka, das in seiner Dramatik bereits auf Tschaikowsky vorwegweist. In diesem Werk verarbeitet Glinka, einer der einflussreichsten Komponisten Russlands, seine eigene körperliche und seelische Krise, die er zu jener Zeit hatte. Ganz anders klingt da das Trio für Oboe, Fagott und Klavier, das der junge Francis Poulenc im Jahr 1926 schrieb und damit in der Kammermusik Maßstäbe setzte. Mit dessen mal ernster, mal leichter, dann auch wieder ironischer Tonsprache, die sich laut dem Komponisten an Haydn und Saint-Saëns orientiert, hat Poulenc bereits seinen eigenen liebenswürdigen und einfach verständlichen Stil gefunden.


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12. Benefiz-Adventskalender ist finanzieller Rekord

 

Zum Abschluss des 12. Benefiz-Adventskalenders kann die Stiftung Rheinische Philharmonie nun freudig verkünden, dass dessen Verkauf einen Reinerlös von 14.400 € erbracht hat. Nach Abzug der Druckkosten, die 2.466,52 € betrugen, ergibt sich damit ein Gesamtwert von genau 11.933,48 €, welche die Stiftung im vergangenen Jahr durch den Kalender verbuchen konnte - so viel wie noch nie zuvor!


So bleibt nur, allen Sponsoren, Käufern und Verkaufsstellen noch einmal einen herzlichen Dank auszusprechen für die Unterstützung und Zuwendungen und weiterhin ein gutes Jahr 2019 zu wünschen!


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Orchesterkonzert im Görreshaus - Intermezzo à la Russe

 

Das zweite Konzert der diesjährigen „Orchesterkonzerte im Görreshaus" nimmt die Zuhörer auf einen musikalischen Ausflug nach Russland mit, bei dem es einiges zu entdecken gibt, denn die präsentierten Werke gehören zu den Raritäten des Repertoires.

Gleich zu Beginn erklingt mit der „Valse-Fantaise" in h-Moll von Michail Glinka als eleganter Konzertauftakt ein Stück, das dieser 1839 ursprünglich für Klavier komponierte und später für Orchester instrumentierte. Und dies machte er sogar zweimal: zunächst im Jahr 1845 für ein etwas kleiner dimensioniertes Orchester und danach im Jahr 1856 für großes Sinfonieorchester. An diesem Nachmittag wird im Görreshaus die selten zu hörende Fassung für Kammerorchester vorgestellt, die noch viel vom durchsichtigen ursprünglichen Klaviersatz erkennen lässt. Nach einer zurückgezogen verbrachten Kindheit begeisterte Glinka sich relativ früh für die Musik und nahm unter anderem Unterricht bei John Field. 1830 reiste er für drei Jahre nach Italien und lernte dabei die Werke von Bellini und Donizetti kennen. Dies führte 1836 zur Uraufführung seiner Oper „Ein Leben für den Zaren" in St. Petersburg, die die erste klassische Oper in russischer Sprache war. Weitere Opern entstanden und beeinflussten mit ihrer musikalischen Sprache, die sehr stark russisch geprägt war, viele nachfolgende Komponisten seines Landes. Nicht umsonst gilt Glinka aufgrund dieser stilprägenden Einflüsse als Vater der russischen Musik.

Das hochromantische Saxophonkonzert von Alexander Glasunow aus dem Jahr 1934 gehört zu den wichtigsten Stücken, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für dieses ungewöhnliche Soloinstrument geschrieben wurden. Darin wird der weiche Ton des Saxophons in die melodienseligen Klänge des begleitenden Streichorchesters eingebettet. Präsentiert wurde das Werk im Jahr seiner Entstehung im schwedischen Nyköping durch seinen Auftraggeber, den legendären deutschen Saxophonisten Sigurd Raschér, der 1933 vor den Nationalsozialisten aus seinem Heimatland nach Schweden floh.

Peter Tschaikowsky musste lange Zeit damit leben, dass seine Musik von seinen russischen Komponistenkollegen, die sich auf die idiomatischen Wurzeln von Michail Glinka beriefen, als zu westlich und zu wenig russisch bezeichnet wurde. Ein Vorwurf, der für heutige Hörer nicht immer einfach nachzuvollziehen ist, aber zur damaligen Zeit zu teilweise hitzigen Diskussionen oder gar Anfeindungen führte. Der Nachmittag klingt aus mit der Suite Nr. 1 d-Moll op. 43 von Peter Tschaikowsky, der damit 1879 belegte, dass er nicht nur große Sinfonien komponieren konnte, sondern ebenso auch in der Lage war, mit einem etwas kleineren Orchester seinem Ideal treu zu bleiben und ein Werk zu schaffen, das ebenfalls voller Melodien und bezaubernder Klangfarben ist.

Als Solist wirkt der renommierte griechische Saxophonist Theodore Kerkezos mit. Die Leitung des Konzerts liegt in den Händen von Dominik Beykirch, der als Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar tätig ist.

ACHTUNG: Das Konzert ist ausverkauft!!


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Peter und der Wolf bei der Rheinischen ausverkauft

 

Am Sonntag, den 27. Januar 2019, spielt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 11:00 Uhr sein zweites Familienkonzert diese Spielzeit mit dem berühmten musikalischen Märchen „Peter und der Wolf" von Serge Prokofieff, und dem versierten KiKa-Moderator Juri Tetzlaff als Erzähler. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage bereits schon jetzt ausverkauft ist.


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Stunde der Philharmonie - Harmonies du soir

 

Nachdem die letzte Stunde der Philharmonie barocker Musik gehuldigt hat, liegt der zeitliche Schwerpunkt des nächsten Konzertes dieser Reihe am 13. Januar 2019 ausschließlich auf dem 19. Jahrhundert. Obgleich es sich ja um Vormittagsmatineen handelt, ist das folgende Programm eher den „abendlichen Harmonien" und Stimmungen gewidmet. Zu hören ist dabei eine unkonventionelle Instrumentenwahl aus Klavier, Violoncello, aber auch Flöte und Tuba.


So selten wie diese Kombination ist auch ein Programm mit der Komponistin Louise Farrenc, die im Paris des 19. Jahrhunderts als eine der ersten Frauen bahnbrechende Erfolge als Komponistin feiern konnte - im Gegensatz zu Fanny Mendelssohn und Clara Schumann. Heute nahezu vergessen, wecken sie die Musiker dieses Vormittags aus dem Dornröschenschlaf, indem sie ihr Trio für Flöte, Violoncello und Klavier in e-Moll op. 45 aufführen. Dieses temperamentvolle Werk, entstanden zwischen 1854 und 1856, sprudelt nur so vor melodiösen Einfällen und trägt gleichzeitig eine melancholische, ja „abendliche" Stimmung in sich. Vom reifen Handwerk eines Komponisten von gerade Anfang 30 zeugt die zweite Sonate für Violoncello und Klavier, die Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1843 abschloss. Reif deshalb, da hier bereits das Verhältnis zwischen beiden Instrumenten ausgeglichener sowie die musikalische Struktur wesentlich feiner gestaltet ist als noch im Vorgängerwerk. Zudem besticht Mendelssohn Bartholdy durch seine reichen Einfälle in dieser Sonate, die von virtuosen Passagen über Kantilenen bis hin zu tief empfundenen Chorälen reichen.


Gegensätzlich wie Tag und Nacht klingt das Adagio und Allegro in As-Dur op. 70, das Robert Schumann im Jahr 1849 ursprünglich für Horn und Klavier schrieb und kurz darauf auch eine Fassung für Violoncello anfertigte. Ist das Adagio noch von einer innigen Romanze bestimmt, so soll das Allegro „rasch und feurig" gespielt werden - Clara Schumann empfand das Stück auch als „prächtig, frisch und leidenschaftlich". Mit innovativen Charakterstücken dieser Art wies der Komponist nicht nur gattungstechnisch in die Zukunft, sondern brachte auch damit sich und seinem Verleger ökonomische Erfolge ein. An die dachte wahrscheinlich Franz Schubert, als er zum drittletzten Lied aus seinem Zyklus „Die schöne Müllerin", nämlich „Trockne Blumen", ein Duo für Flöte und Klavier verfasste unter dem Namen „Introduktion und Variationen". Gegensätzlicher könnte es auch hier nicht sein: Aus der todtraurigen Melodie des Liedes, worin der Müller seiner Liebe entsagt, formt der Komponist immer virtuosere Variationen für beide Instrumente, die dann auch brillant abschließen.


Das Programm endet mit zwei kaum gespielten Werken für Violoncello und Klavier des großen Operettenkomponisten Jacques Offenbach, die sich abermals durch Kontraste auszeichnen. Es erklingen das namensgebende, verinnerlichte „Harmonies du soir" op. 68 von 1855 und der elf Jahre früher entstandene „Danse bohèmienne" op. 44, der die für Offenbach so typische fließende Leichtfüßigkeit enthält.


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Geänderte Öffnungszeiten des Orchesterbüros zum Jahreswechsel

 

Vom 24.12.2018 bis zum 01.01.2019 bleibt unser Orchesterbüro geschlossen.

Ab dem 02.01.2019 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. (Montag – Donnerstag von 9:00 Uhr - 13:00 Uhr & 14:00 Uhr - 16:00 Uhr, Freitag von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr)

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!


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12. Benefiz-Adventskalender ist neuer Rekord

 

Wieder einmal wurde ein neuer Rekord erreicht: Pünktlich zum offiziellen Verkaufsende waren alle 1.500 Benefiz-Adventskalender (1.300 im Vorjahr) verkauft – so viele wie noch nie! Da an Kosten lediglich die Druckkosten für den Kalender anfallen - die Kalenderentwürfe, sowie die Plakat- und Flyerentwürfe und deren Druck übernahm die Debeka - können über 10.000 € der Stiftung zur Finanzierung von Stipendien zugeführt werden. Das Geld braucht die Stiftung wegen der durch die noch immer anhaltende Niedrigzinsphase fehlenden Zinserträge auch dringend.

 

Großer Dank gilt den Sponsoren, die insgesamt 88 Preise im Wert von knapp 7.000 € gestiftet haben und natürlich den Verkaufsstellen:

 

Buchhandlung Reuffel : 237 verkaufte Exemplare

Debeka: 142 verkaufte Exemplare

Tourist-Information: 100 verkaufte Exemplare

Sparkasse Koblenz: 70 verkaufte Exemplare

Theatergemeinde Koblenz: 40 verkaufte Exemplare

Kargl am Plan: 8 verkaufte Exemplare

 

Weitere Adventskalender wurden bei den Konzerten des Musik-Instituts Koblenz im November, im Foyer des Theaters Koblenz und im Orchesterbüro sowie durch Vorstandsmitglieder der Freunde der Rheinischen Philharmonie verkauft.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern des 12. Benefiz-Adventskalenders und wünschen fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2019.


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Die Rheinische Extra -
Eine kleine Nachtmusik

 

Nachdem im ersten Konzert der Reihe die vorgestellte Musik eher „blasinstrumentenlastig" war, wird am zweiten Nachmittag den Streichern der Vorzug gegeben. Besonders erfreulich dabei ist, dass die Geigerin und Orchesterleiterin Ning Kam erneut zu Gast in Koblenz ist, an deren musikalisch höchst eindrucksvolle Aufführungen sich Besucher und Musiker noch gut erinnern. Am Sonntag, den 18. November 2018, wird sie als Solistin und Leiterin um 16:00 Uhr im Görreshaus ein Programm mit dem Titel „Eine kleine Nachtmusik" präsentieren.

Der Titel ist natürlich Programm, denn eröffnet wird das Konzert mit eben jener Serenade für Streichorchester in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, der sogenannten „Kleinen Nachtmusik". Beendet wurde das Stück im August 1787 in Wien, wäh-rend Mozart zugleich an seiner Oper „Don Giovanni" saß. Es gilt zudem als gesichert, dass die Serenade ursprünglich fünf Sätze hatte, jedoch ist bis heute nicht geklärt, ob eines der beiden Menuette einfach nur verloren ging oder bewusst entfernt wurde. Aber im Grunde genommen schmälert das natürlich nicht den Rang der wunderbaren Komposition, die mit zum Populärsten gehört, das von Mozart bekannt ist.

Im Programm folgen die Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach. Diese gehören zum festen und beliebtesten Repertoire der Geiger, an die dabei nicht geringe Ansprüche gestellt werden. Beiden Werke sind unabhängig voneinander überliefert, und ihre jeweilige genaue Entstehungszeit ist nicht mehr festzustellen. Allerdings gilt es als gesichert, dass sich Bach ab etwa 1713 mit den Solokonzerten seines italienischen Zeitgenossen Antonio Vivaldi beschäftigte und etliche von dessen Werken für Tasteninstrumente umarbeitete. In etwa diese Zeit dürfte auch die Konzeption der eigenen Konzerte von ihm gefallen sein.

Zeit seines Lebens war Felix Mendelssohn Bartholdy ein Bewunderer von Johann Sebastian Bach. Seine ersten Werke – und hier ganz besonders seine frühen Streichersinfonien – lassen deutliche Anklänge an den Leipziger Altmeister erkennen. Mendelssohns „Wiederbelebung" der Oratorien von Bach legt genauso Zeugnis von dieser Bewunderung ab wie die Komposition seiner beiden eigenen Oratorien „Paulus" und „Elias", die ganz in der Tradition des Leipziger Thomaskantors Bach stehen. Seine siebte Streichersinfonie in d-Moll stammt aus dem Jahre 1822, als der Komponist erst sagenhafte zwölf Jahre alt war - fast unvorstellbar, wenn man dieses Stück hört. Gleichzeitig wird einem beim Zuhören bewusst, dass auch ein anderer junger Mann Werke schrieb, die für sein Alter von einer schier unfassbaren Reife Zeugnis ablegten: Wolfgang Amadeus Mozart, mit dem das Konzert beginnt.

 

ACHTUNG: Konzert ist ausverkauft!!


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Familienkonzert -
Papa Haydns kleine Tierschau

 

Am Sonntag, dem 4. November 2018, findet um 11 Uhr im Görreshaus in Koblenz das erste Familienkonzert dieser Saison statt. Mit dem Stück „Papa Haydns kleine Tierschau“ lernen junge Zuhörer etwas über die Musik des legendären Komponisten Joseph Haydn auf eine Weise, die auch junggebliebene Erwachsene vergnügen wird. Geschrieben wurde es bereits 2003 von Franz-Georg Stähling und Jörg Schade, der auch „Papa Haydn“ spielen wird. Und selbstverständlich erklingt Musik von Haydn, welche Ulf-Guido Schäfer für Bläserquintett arrangiert hat.

Papa Haydn hat ein großes Problem! Zu seiner neuesten Sinfonie, die „Die Giraffe“ heißen soll, will ihm einfach nichts Gescheites einfallen! Ob ihm da seine Musikerkollegen helfen können? Sie spielen Auszüge aus anderen „Tiersinfonien“, zum Beispiel „Der Bär“ und „Die Henne“. Aber nein, das ist es nicht, denn er braucht etwas wirklich Neues, Eigenes für diese „Giraffe“. Was gibt es sonst noch? „Der Verwirrte“ geht auf „Die Jagd“, bis ihn „Der Paukenschlag“ unterbricht. Nein, alles auch nicht das Richtige.

Also sind die Zuschauer gefragt! Gemeinsam mit ihnen und den Musikern macht sich nun Papa Haydn erneut auf die Suche nach den richtigen Noten. Dabei geht es äußerst turbulent zu, denn zu allem Überfluss hat eine Maus (gespielt von Christina Wiesemann) das Notenpapier mit den frischen Notenköpfen angeknabbert, und die anderen guten Notenideen machen sich plötzlich selbstständig und ergreifen die Flucht. Papa Haydn befindet sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs, und erschöpft von dieser Jagd will er kurz ein Nickerchen machen. Plötzlich wird er von einem Riesenkrach geweckt. Was ist geschehen? Und kann Papa Haydn überhaupt seine Sinfonie zu Ende komponieren? Um das herauszufinden, sind Sie und Ihre Familien herzlich eingeladen, diesem turbulenten und witzigen Vormittag beizuwohnen!


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12. Benefiz-Adventskalender
der Stiftung Rheinische Philharmonie

 

Bereits zum zwölften Mal legt die Stiftung der Rheinischen Philharmonie ihren erfolgreichen Benefiz-Adventskalender auf. Seit Jahren finanzieren die Erlöse durch den Kalender das Orchester mit, insbesondere die Stipendiatenstellen. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals konnten seit der Spielzeit 2008/09 regelmäßig jährliche Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Dabei wurden in den letzten zehn Jahren insgesamt 40 Stipendiaten unterstützt, wofür die Stiftung bisher insgesamt 285.000 Euro aufgewendet hat.

Für die folgenden Spielzeiten sind solche Stipendien ebenfalls vorgesehen. Aus der derzeitigen Zinssituation resultieren leider nur niedrige Zinserträge, daher ist der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders 2018 umso bedeutsamer für die finanzielle Unterstützung der Stipendiaten.Vom 1. bis zum 24. Dezember 2018 gibt es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen, die Sponsoren aus Koblenz und Umgebung zur Verfügung gestellt haben. Auch 2018 konnten weitere neue Sponsoren gewonnen werden; ein Zeichen, wie beliebt dieser Benefiz-Adventskalender inzwischen auch unter den Unternehmern ist.

Kaum ein Gewinn ist weniger als 50 Euro wert, viele aber deutlich mehr. So werden unter allen Kalenderkäufern beispielsweise eine Familienjahreskarte für den Zoo Neuwied, ein Gutschein vom RZ-Reisebüro, ein ADAC-Fahrsicherheitstraining, Sterlingsilber von Hofacker, VIP-Fußballtickets, eine Familiensaisonkarte für den Schmetterlingsgarten auf Schloss Sayn, zwei 500 Euro Goldmünzen der Sparkasse Koblenz sowie weitere Gutscheine für verschiedene Koblenzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe, Eintrittskarten für hochkarätige Kulturveranstaltungen und vieles mehr verlost. Insgesamt wird der Gesamtwert aller gestifteten Preise sich auf knapp 7.000 Euro belaufen.

Der Kalender zum Preis von 10,- EUR wird ab 26. Oktober bei den Konzerten der Rheinischen Philharmonie verkauft. Des Weiteren kann er ab November im Orchesterbüro im Görreshaus, der Buchhandlung Reuffel (Filialen Obere Löhr und Altlöhrtor), der Koblenz-Touristik im Forum Confluentes, den Sparkassenfilialen in der Bahnhofs- und Schloßstraße, bei Kargl Schreibkultur am Plan, der Theatergemeinde Koblenz in der Moselweißer Straße 38 sowie bei der Debeka in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße erworben werden. Bei größeren Bestellungen, zum Beispiel von Firmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kunden, gibt es Rabatte.

Jeder Adventskalender hat eine fortlaufende Nummer. Alle verkauften Nummern nehmen an der Ende November unter notarieller Aufsicht stattfindenden Verlosung der Gewinne teil. Die Gewinnnummern werden dann täglich im Internet unter www.rheinische-philharmonie.de, unter 0261 3012-291 und auf der Facebook-Seite des Orchesters bekanntgegeben.

Die Einnahmen aus dem Adventskalenderverkauf fließen zu 100 Prozent in die Stiftung Rheinische Philharmonie. 2017 konnte die Stiftung dem Orchester so für Stipendiatenstellen über 10.000,- EUR zuführen! Der Kalender wird vom 26. Oktober bis 29. November 2018 verkauft.


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Stunde der Philharmonie -
Music for a while

 

Unter dem Motto „Music for a While" präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie die nächste Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 28. Oktober, um 11:00 Uhr im Koblenzer Görreshaus. Zusammen mit der Sopranistin Hana Lee, die schon seit neun Jahren am Theater Koblenz mitwirkt, und Karsten Huschke, Studienleiter am Theater, unternehmen fünf Musiker des Staatsorchesters einen Ausflug in zwei Jahrhunderte der frühen englischen Neuzeit.

Zum einem erklingen Stücke zweier verschiedener Persönlichkeiten, die am Übergang von Renaissance und Barock nicht nur in England lebten und wirkten: Es handelt sich dabei um William Byrd, der aufgrund seines reichen Œuvres an Chormusik als der „Palestrina" Englands galt. Ebenso würdigt dieser Vormittag John Dowland, der als Lautenkomponist bis heute Verehrung genießt (Benjamin Britten huldigte ihm mit seinen „Lachrymae") und von dem Sie eines seiner bekanntesten Lautenlieder hören: „In darknesse let mee dwell", das 1610 publiziert wurde.

Zum anderem hören Sie drei Meister, die an der Schwelle vom 17. zum 18. Jahrhundert wirkten. Neben Werken der weltberühmten Komponisten Henry Purcell (dessen „Dido and Aneas" bis heute die Opernhäuser füllt) und Georg Friedrich Händel erklingt eine Trompetensonate des heute weitgehend unbekannten Gottfried Singer. Dieser ursprünglich aus dem mährischen Olmütz stammende Musiker erlebte unter König James II. eine kurze Blütezeit am englischen Hof, wo ein Teil seines beträchtlichen Gesamtwerkes auch entstand.

Bei so viel barockem Ohrenschmaus ist für die Mitwirkenden dieses Vormittags klar, diesen auch in möglichst authentischem Klanggewand zu präsentieren: Sämtliche Instrumente sind nachgebaute Exemplare aus jener Zeit, auf denen die Musiker auch jahrelange Erfahrung haben. Lassen Sie sich also diese exklusive Stunde der Philharmonie mit lauter „Musik für eine Weile" nicht entgehen!

Achtung: Zeitumstellung in der Nacht vor Sonntag!!


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The rhine phillis orchestra -
Best of Les Brünettes

 

Erneut bietet The Rhine Phillis Orchestra, die Big Band der Rheinischen, ein mitreißendes Kontrastprogramm. Am 16. Oktober 2018 um 19:30 Uhr tritt die Big Band mit einer der wohl spannendsten A-cappella-Formationen Deutschlands, nämlich den vier Damen von Les Brünettes im Theater Koblenz auf. Man darf sich auf eigens für diesen Abend von Ralf Hesse arrangierte Musik für Big Band und A-cappella-Formation freuen.

Von der sowohl gesanglichen als auch unterhaltsamen Qualität der Les Brünettes konnte sich das Publikum vor wenigen Monaten bereits beim Mittelrhein Musikfestival überzeugen. Glasklarer Gesang, gepaart mit ausgefeilten Harmonien und ein unglaublicher Ideenreichtum, dargeboten mit Witz und Charme, führten zu Standing Ovations in dem ausverkauften Saal.

Für das Konzert mit dem Rhine Phillis Orchestra wurden nun Songs aus den letzten drei Alben der Les Brünettes ausgewählt und extra für das Konzert mit Big Band arrangiert. Jazzstandards, angelehnt an das Debütalbum, werden ebenso zu hören sein wie Stücke von Edith Piaf oder Joni Mitchell aus dem zweiten Programm mit dem Titel „A Women Thing“. Und natürlich dürfen auch Stücke aus dem aktuellen Programm „The Beatles Close up“ nicht fehlen – „Lady Madonna“, „Blackbird“ oder „Penny Lane“. Wunderbar das Wechselspiel zwischen dem großen Klangkörper der Band und dem fragilen und puren Sound des Damen-Quartetts, während sich die Ensembles immer wieder umspielen und vereinen. Ein besonderer Abend unter der Leitung von Ralf Hesse, den man nicht verpassen sollte.


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Stunde der Philharmonie -
Heimweh

 

Unter dem Motto „Heimweh" präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie seine dritte Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 14. Oktober, um 11:00 Uhr im Koblenzer Görreshaus. Es spielen wieder die fünf Musiker des Bläserquintetts „Confluentes Ensemble" ein Programm, das teils sehr selten gespielte Werke enthält.

Das „Heimweh" soll hierbei keineswegs pure Melancholie verheißen, sondern bezieht sich auf zweierlei Kulturkreise: zum einen auf Italien. Dies repräsentieren hier Giu-seppe Verdi mit einer Bearbeitung von dessen Ouvertüre zu „La forza del Destino" (Die Macht des Schicksals) sowie der legendäre „Pate"-Filmkomponist Nino Rota mit einem „kleinem musikalischen Geschenk".

Zum anderen ist es die Sehnsucht nach Spanien. Das kommt hier zum Ausdruck durch Musik zweier Komponisten des 20. Jahrhunderts, Carlos López García-Picos und Jesús Bal y Gay, die sich in ihrer Heimat unter anderem durch ihr Engagement für galicische Kultur verdient gemacht haben. Beiden Ländern huldigt gleichermaßen der italienische Flötist Giulio Briccialdi, der sein Vorbild Gioacchino Rossini und dessen „Barbier von Sevilla" in einem musikalischen Potpourri verewigt hat.

Dass diese Vielfalt für die Mitglieder des „Confluentes Ensemble" hierbei eine persönliche Note enthält, wird verständlich, da alle fünf Musiker spanische, italienische oder gar galicische Wurzeln haben und somit ein gemeinsames Band verknüpft. Sie freuen sich darauf, Ihnen an diesem Sonntagvormittag wieder abwechslungsreiche, unterhaltsam-nachdenkliche Musik zu präsentieren, wozu wir Sie herzlich einladen.


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Neue Ausgabe von "con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


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Die Rheinische Extra -
Und der Haifisch, der hat Zähne

 

Der Start der neuen Reihe findet am Sonntag, dem 7. Oktober 2018, um 16:00 Uhr unter der Leitung von Garry Walker im Görreshaus statt. Und gleich auf den ersten Blick wird erkennbar, dass an diesem Nachmittag eine bunte Mischung unterschiedlichster Werke und Stile unter dem Titel „Und der Haifisch, der hat Zähne" vorgestellt werden. Dieses Zitat entstammt natürlich der legendären „Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht mit der Musik von Kurt Weill, die am 31. August 1928 am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt wurde. Grob gesagt und kurz zusammengefasst geht es in diesem Stück um den Konkurrenzkampf des Bettlerkönigs Peachum mit dem Verbrecher Macheath. Letzterer ist übrigens der besagte Haifisch mit den Zähnen, der in der „Dreigroschenoper" ein erwartungsgemäß eher unangenehmer Zeitgenosse ist. Einige Monate nach der Uraufführung stellte Weill auf Bitten des Dirigenten Otto Klemperer die „Kleine Dreigroschenmusik" zusammen, die die bekanntesten Melodien des Stückes in einer originellen Instrumentation für ein leicht erweitertes Blasorchester enthält.

Nicht viel anders verfuhren zu Zeiten Wolfgang Amadeus Mozarts dessen Zeitgenossen mit den Höhepunkten aus damals populären Opern. Sie setzten sie „auf Harmonie". So wurde ein kleines Bläserensemble genannt, das hervorragend dazu geeignet war, die beliebtesten Themen der Bühnenwerke in wechselnden Klangfarben zum Besten zu geben. Die Harmoniemusik zu Mozarts 1791 in Wien vorgestellter Oper „Die Zauberflöte" stammt von Joseph Heidenreich. Einer der größten Sympathieträger und Identifikationsfiguren in dieser Oper ist der bauernschlaue und gewitzte Vogelhändler Papageno, für den Mozart einige seiner beliebtesten Arien komponiert hat. Und eben jenem Papageno und seinem musikalischem Schöpfer wiederum widmete der französische Komponist Jean Françaix seine Hommage für Klavier und Bläserensemble. Er bezeichnete sein Werk selbst als „imaginären Dialog zwischen dem größten Komponisten aller Zeiten und seinem ergebenen Diener". Den Solopart in diesem Stück übernimmt die Pianistin Katharina Treutler.

Dmitri Schostakowitsch komponierte seine „Suite für Jazzorchester Nr. 1" im Jahre 1934, nachdem er Mitglied der Jazz-Kommission der Sowjetunion wurde, die den sowjetischen Jazz auf einen professionelleren Standard bringen wollte. Herausgekommen ist dabei eine witzige und gut instrumentierte Musik, die jedoch nicht mehr ganz unseren heutigen gängigen Vorstellungen vom Jazz entspricht. Hörenswert aber ist sie allemal.


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Stunde der Philharmonie -
The Art of the Song

 

Das zweite Konzert der beliebten Kammermusikreihe „Stunde der Philharmonie“ der Spielzeit 2018/19 am 23. September 2017 um 11:00 Uhr im Görreshaus Koblenz wartet mit einer bunten Kombination aus klassischem Streichquartett und Jazz-Combo auf. Dabei treffen sich fünf Musiker der Rheinischen Philharmonie mit Spezialisten jener Musikrichtung, die gerade im Amerika der 1930er bis 1960er Jahre eine Blütezeit erlebte. 

Unter dem Motto „The Art of the Song“ präsentieren die Musiker, bekannt als Ensemble Songs and Bows, eine Auswahl glänzender Lieder aus dem Great American Songbook. Dabei handelt es sich um eine nicht genau festgelegte Anzahl herausragender Lieder, die durch ihren melodischen Einfallsreichtum und harmonische Vielfältigkeit, kombiniert mit tiefsinnigen und amüsanten Texten bis heute bestechen. Zur Gehör kommen dabei Kompositionen von solchen Größen wie Jerome Kern, Cole Porter, Sammy Cahn, Bill Evans und George Gershwin, die extra für diesen Vormittag allesamt der Gitarrist der Gruppe, Axel Hagen, arrangiert hat.

Die Mitglieder des Ensembles kennen sich seit vielen Jahren. Ihre Freundschaft, eine große Motivation für dieses Projekt, drückt sich aus in tiefem Respekt und fast blindem gegenseitigen Verständnis, das nur jahrelanges gemeinsames Musizieren (in verschiedensten Kombinationen) möglich macht. Sie freuen sich darauf, ihre Ideen und Interpretationen von Musik aus dem Golden Zeitalter des “Great American Songbook” zu teilen. Wir laden Sie an diesem Sonntagvormittag herzlich ein, jene fantastischen „Songs“ in dieser exotischen Besetzung zu erleben.

Seien Sie mit dabei am Sonntagvormittag und lernen Sie die Vielfalt dieser Songs kennen und schätzen!

 


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
In klassischer Vollendung

 

Das erste Orchesterkonzert im Görreshaus der Saison 2018/19 am 16. September um 16 Uhr wartet mit drei besonderen Werken auf. Gemeinsam mit Chefdirigent Garry Walker und dem renommierten Geiger Linus Roth präsentiert die Rheinische ausgewählte Stücke aus dem klassischen Repertoire von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch ein zeitgenössisches Werk von Kurt Schwertsik.

Beethovens dreisätziges Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 entstand im Jahr 1806. Die heute meist gespielte Fassung schrieb der Komponist allerdings erst ein Jahr später. In dieser nahm Beethoven einige Änderungen an der Solo-Stimme vor und reagierte damit auf kritische Rezensionen der Uraufführung des Werks, in denen die Rede von „unendlichen Wiederholungen einiger gemeiner Stellen“ war. Das Resultat ist eine noch fantasievollere und vielseitigere Solo-Stimme, die nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Spielfiguren überzeugt. Interpretiert von Linus Roth, verspricht nicht nur die Solo-Stimme ein mitreißendes Erlebnis zu werden.

Der österreichische Komponist und Musikpädagoge Kurt Schwertsik schrieb seine Schrumpf-Symphonie op. 80 im Jahr 1999. Seine Uraufführung feierte das Werk am Abend der Jahrtausendwende im Mozarteum in Salzburg. Dirigent Roger Norrington leitete die Camerata Academica Salzburg durch das viersätzige Werk, welches eigens für die Camerata komponiert worden war.

Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer“ bringt das Konzert an diesem Nachmittag zu einem krönenden Abschluss. Die Entstehung dieses äußerst bekannten Werks war rein spontaner Natur. Als Mozart sich im Oktober 1783 auf der Reise von Wien nach Salzburg befand, beschloss er kurzerhand, ein Konzert in Linz einzuschieben. Da er keine Sinfonie bei sich hatte, komponierte er zu diesem Zweck innerhalb weniger Tage seine „Linzer Sinfonie“. Trotz der kurzen Bearbeitungszeit vollendete Mozart das Werk rechtzeitig. Heute zählt es zu den bekanntesten Sinfonien des Komponisten. In typisch „Mozartscher“ Manier besticht es durch seine schnellen Klangwechsel, dramatische Wirkung und starken Kontraste.

Kommen Sie an diesem Sonntagnachmittag ins Görreshaus in Koblenz und erleben Sie diese hochkarätige Stückauswahl in der Intimität des Görressaals. Die Rheinische Philharmonie freut sich auf Sie.

Das Konzert ist ausverkauft!


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Stunde der Philharmonie -
Meander Quartett I

 

Nachdem das Kammerkonzert des Meander Quartetts im Mai ausfallen musste, wird die Matinée am Vormittag des 26. August 2018 um 11 Uhr nachgeholt. Dabei präsentieren die Mitwirkenden Ayumu Ideue (Violine), Sara Alicia López Ibarra (Violine), Nanako Honsalek (Viola) und Bettina Hagedorn (Violoncello) zwei ganz besondere Streichquartette.

Das Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 5 von Joseph Haydn gehört zu einem sechsteiligen Zyklus, der auch als „Erdödy-Quartette“ bekannt ist. Der ungarische Hofkanzler Graf Erdödy hatte die Quartette bei Haydn in Auftrag gegeben. Haydn war 65 Jahre alt, als er diese letzte vollständige Quartettserie komponierte. In ihnen erreicht sein Quartettschaffen nochmal eine kompositorische Reife in Werken höchster Individualität. Sie weisen alle Möglichkeiten auf, die Haydn in dieser Gattung einschloss und dennoch suchte der Komponist in Ihnen nochmals nach neuen Wegen.

In der zweiten Hälfte der Matinée folgt Franz Schuberts Streichquartett G-Dur D 887, welches den letzten und äußerst wichtigen Beitrag des Komponisten zur Gattung des Streichquartetts darstellt. Das überlieferte Partiturautograph entstand im Juni 1826, doch den Plan zu diesem Werk verfolgte Schubert vermutlich bereits im Frühjahr 1824. Denn die Erwähnung von neuen Quartettkompositionen in seinem berühmten Brief, mit denen er sich den Weg zur Sinfonie bahnen wollte, lässt einen Bezug zu den sinfonischen Dimensionen des G-Dur Quartetts vermuten. Zeit seines Lebens wurde wahrscheinlich nur der erste Satz des Quartetts in einem Privatkonzert am 26. März 1828 aufgeführt. Die erste öffentliche Aufführung erfuhr das Quartett erst 1850 in Wien durch das Hellmesberger-Quartett.

Besuchen Sie an diesem Sonntagvormittag das Görreshaus und lassen sie sich von diesen fantastischen Streichquartetten mitreißen. Das Ensemble freut sich auf Sie.


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Notenmaterial für das Mitmach-Orchester
am Tag der offenen Tür

 

Am Tag der offenen Tür am 2. September 2018 im Görreshaus in Koblenz haben die Besucher auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in unserem Mitmach-Orchester die Rheinische nicht nur hautnah zu erleben, sondern auch selbst mitzuspielen. Edvard Griegs „In der Halle des Bergkönigs“ und „Ägyptischer Marsch“ von Johann Strauß Sohn stehen dabei auf dem Programm.

Das dazugehörige Notenmaterial kann ab sofort im Orchesterbüro der Rheinischen Philharmonie kostenfrei geordert werden (0261/3012-272 oder info@rheinische-philharmonie.de).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Freude beim Musizieren mit der Rheinischen.


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Tag der offenen Tür

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2018/19 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie am 2. September 2018 ab 11:30 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Mozart, Grieg, Strauß, Dvořák, Mendelssohn Bartholdy, Gershwin und Williams. Die musikalische Leitung liegt bei Chefdirigent Garry Walker. Im Mitmach-Orchester am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß und Grieg mitwirken und somit das Konzert hautnah erleben. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis bekannte und beliebte Jazz-Standards. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Erleben Sie die Rheinische Philharmonie in entspannter Atmosphäre und schauen Sie hinter die Kulissen des Orchesters.

Das Orchester freut sich, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


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Sommerpause 2018

 

Vom 25. Juni bis zum 27. Juli 2018 verabschiedet sich das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in die Sommerpause. In diesem Zeitraum gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros: 

25. Juni bis 6. Juli 2018: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr 

9. bis 23. Juli 2018: geschlossen 

24. bis 27. Juli 2018: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr. 

Ab dem 30. Juli 2018 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten:
Mo-Do von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

An dieser Stelle möchten wir bereits auf unseren beliebten Tag der offenen Tür hinweisen, der am 2. September 2018 stattfinden wird. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm für die ganze Familie. 

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und freuen uns, Sie in der Spielzeit 2018/19 auf unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen.


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Günter Müller-Rogalla bleibt Intendant
der Rheinischen bis 2024

 

Der Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie in Koblenz, Günter Müller-Rogalla, hat seinen zum 31. Juli 2019 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis Ende Juli 2024 verlängert. Seit der Saison 2014/15 hat er diese Funktion bereits inne. „Mit der Intendanz von Günter Müller-Rogalla hat die Rheinische Philharmonie vor knapp vier Jahren einen erfahrenen Orchestermanager mit besten Kontakten in die Musikszene erhalten. Umso mehr freue ich mich, dass er heute seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat“, betont der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf.

„Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie befindet sich gemeinsam mit seinem Chefdirigenten Garry Walker zurzeit künstlerisch auf einem ganz wunderbaren Weg“, sagt Intendant Günter Müller-Rogalla. „Aber nicht nur dort, denn mit seiner jugendlichen, frischen Ausstrahlung nach außen und seiner hervorragenden sozialen Kompetenz nach innen arbeitet das Orchester auch in diesen Bereichen in beispielhafter Art und Weise. Ich schaue gerne auf die vergangenen Jahre zurück, freue mich, die weitere Entwicklung auch in Zukunft mitgestalten zu können, und bedanke mich ausdrücklich für das mit der Vertragsverlängerung einhergehende Vertrauen, das mir entgegengebracht wird.“

Günter Müller-Rogalla, 1962 im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein geboren, hatte, bevor er nach Koblenz kam, die Intendanz der Thüringen Philharmonie Gotha seit Oktober 2008 inne. Nach seinem Studium an der Musikhochschule des Saarlandes war er zunächst als Instrumentallehrer und  als Musikschulleiter tätig, bevor er 1999 ins Kulturmanagement wechselte. Auf die Geschäftsführung der Neuen Elbland Philharmonie folgten Stationen als Verwaltungsdirektor der Dresdner Philharmonie, als Leiter der Musikakademie Schloss Weikersheim der Jeunesses Musicales Deutschland und als Verwaltungsleiter des Brandenburger Theaters.

„Für das Land war es keine Frage, Günter Müller-Rogalla die Verlängerung seines Vertrages anzubieten: Er hat Verantwortung übernommen in einer Spielzeit des Orchesters ohne Chefdirigenten. Die gesamte Planung, auch die künstlerische Programmplanung lastete zum großen Teil auf seinen Schultern. Es gelang Günter Müller-Rogalla, einerseits die vielseitigen Engagements des Orchesters weiter zu begleiten und voranzutreiben und andererseits das Repertoire zu erweitern und neue Spielorte zu entdecken, wie z. B. das Stadttheater seiner Geburtsstadt Idar-Oberstein. Seine Programme wecken die Spielfreude des Orchesters, überzeugen das Publikum und sprechen alle Generationen an“, hebt der Kulturminister hervor.

Im Rahmen der Vertragsverhandlungen sicherte Konrad Wolf Günter Müller-Rogalla zu, sich in den laufenden Haushaltsverhandlungen für eine personelle Verstärkung der Rheinischen Philharmonie  einzusetzen; insbesondere eine zusätzliche Stelle in der Bratschengruppe zu schaffen.


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Neues Spielzeitheft 2018/19

 

Das neue Spielzeitheft 2018/19 der Rheinischen Philharmonie ist da. Auch in der kommenden Saison erwarten das Publikum spannende und mitreißende Konzerte – von der intimen Matinée bis hin zum großen Sinfoniekonzert. Wir wünschen viel Freude beim Stöbern und freuen uns auf Ihren Besuch in der Spielzeit 2018/19.

Zur Online-Lesefassung und zum PDF-Download geht es hier.


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
Die Schatten, die Lüfte und der Bach

 

Im letzten Orchesterkonzert im Görreshaus für die Spielzeit 2017/18 am 17. Juni 2018 um 16:00 Uhr widmet sich die Rheinische einigen großen Meilensteinen des italienischen Musikrepertoires. Nicht nur Werke von Gioacchino Rossini und Antonio Vivaldi erwarten die Konzertbesucher, sondern auch ein Stück von Ottorino Respighi und Enjott Schneiders „Ommaggio a Vivaldi“.

Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre zu „La cambiale di matrimonio“ von Gioacchino Rossini, die ihre Uraufführung am 3. November 1810 im Teatro San Moisè in Venedig feierte. Das Libretto zu dem einaktigen Werk stammt aus der Feder des Schriftstellers und Librettisten Gaetano Rossi.

Darauffolgend erklingt das Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso continuo g-Moll RV 439 „La Notte“ (dt. „Die Nacht“) von Antonio Vivaldi. Neben den vier wohl bekanntesten Violinkonzerten, „Die vier Jahreszeiten“, zählt auch „La Notte“ zu jenen Konzerten. Das Werk beschreibt mit angenehmer musikalischer Feinfühligkeit zunächst das Einschlafen, anschließend eine Abfolge von kontrastierenden Träumen und den Schlaf als solchen, der jedoch mit unerwarteter Lebhaftigkeit endet.

Was könnte nach einem Vivaldi-Konzert wohl passender sein als eine Hommage an selbigen Komponisten? Enjott Schneiders Konzert für Blockflöte, Streicher und Cembalo „Omaggio a Vivaldi“ greift die Konzerttradition des Venezianers auf und haucht ihr neues Leben ein. So ließ sich Schneider beispielsweise im zweiten Satz seiner Hommage von der Textzeile „Die Schatten, die Lüfte und der Bach“ aus Vivaldis Oper „Ottone in villa“ inspirieren. Ein würdiges musikalisches Denkmal für einen großen Komponisten.

Auch in der zweiten Hälfte des Konzerts folgt auf eine Ouvertüre Rossinis ein Konzert von Vivaldi. Rossinis „La scala di seta“ (dt. „Die seidene Leiter“) ist eine „farca comica“ aus dem Jahr 1812. Vivaldis Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 443 zählt zu den bekanntesten Werken des Komponisten und wird bis heute von zahlreichen Klangkörpern weltweit interpretiert.

Im Finale des Konzerts reist das Orchester musikalisch ins 20. Jahrhundert. „Antiche danze ed arie“ (dt. „Alte Tänze und Weisen“) von Ottorino Respighi besteht aus drei Suiten, die zwischen 1917 und 1931 entstanden. Im Görreshaus kommt die Suite Nr. 1 zur Aufführung.

Neben dem Dirigat des gern gesehenen Gastdirigenten Paul Goodwin darf sich das Publikum auf das Solospiel der renommierten Flötistin Dorothee Oberlinger freuen.

Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar!


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The Rhine Phillis Orchestra -
Música Argentina para Big Band

 

Immer wieder begeistert The Rhine Phillis Orchestra, die Big Band der Rheinischen, mit außergewöhnlichen Programmen, namhaften Gästen und anspruchsvollen Aufführungen. Auch am Dienstag, 5. Juni 2018, macht das Ensemble seinem Ruf alle Ehre und sorgt einmal mehr für ein Kontrastprogramm der besonderen Art. Das Publikum des Görreshauses erwarten Höhepunkte aus dem musikalischen Erbe Südamerikas. Dabei kombiniert das Programm unter anderem Musik aus Argentinien und Brasilien, aber auch musikalische Einflüsse aus Italien und Osteuropa miteinander – darunter Werke von Alberto Ginastera, Astor Piazzolla, Battista Lena und Raul de Souza.

Zu diesem Anlass begrüßen die Rhine Phillis besondere Gäste, die sich dieser wunderbaren Musik verschrieben haben. Allen voran der Argentinier Gabriel Pérez. Pérez versteht es, die expressive Energie des Jazz mit dem traditionellen Stil seines Heimatlandes in Einklang zu bringen und dadurch einen neuen, persönlichen Klangcharakter zu formen. Als Gewinner des WDR Jazz Awards 2008 arbeitet er für international renommierte Klangkörper, darunter die Big Bands des WDR, NDR und HR. Das Programm des Abends ist seines zuletzt veröffentlichten Albums „Guaraní, Música Argentinia para Big Band y Orquesta de Cámara“ entnommen. Ebenfalls an diesem Projekt beteiligt war der iranische Multi-Percussionist Afra Mussawisade, von dem auch an diesem Abend im Görreshaus mitreißende Rhythmen erwartet werden dürfen.

Vokal mitgestaltet wird das Konzert von Sabeth Pérez, der Tochter von Gabriel Pérez. Trotz ihres jungen Alters blickt die Sängerin und Komponistin bereits auf beachtliche internationale Erfolge zurück – ob solo, mit Ensemble oder Big Band. Mit den Klängen ihres Vaters aufgewachsen, setzt sie durch ihre Stimme die lateinamerikanische Musiktradition gekonnt mit dem Jazz in Verbindung.


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Stunde der Philharmonie -
Acanthis Quartett

 

Am Vormittag des 3. Juni 2018 findet um 11 Uhr die letzte Matinée der „Stunde der Philharmonie“ in der Spielzeit 2017/18 statt. Zu diesem Anlass erwartet die Besucher des Görreshauses ein etabliertes, gern gehörtes und gesehenes Ensemble, das bereits seit über 20 Jahren sein Publikum begeistert: das Acanthis Quartett. Einmal mehr zu Gast ist der zu Recht sehr gefragte Pianist Fritz Walther. Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazzolla und Robert Schumann bringen die Mitwirkenden die Konzertreihe zu einem fulminanten Abschluss.

Zum Auftakt des Konzerts präsentiert das Ensemble ein Werk von Astor Piazzolla. Der Argentinier gilt als Begründer des „Tango Nuevo“ und prägt bis heute Generationen von Musikern. Mit seinem „Tango Ballett“ für Streichquartett verbinden die Musiker im Görreshaus lateinamerikanische Rhythmen mit klassischen Klangfarben und kreieren ein bewegtes und aktivierendes Musikerlebnis.

Es folgt Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett G-Dur KV 387. Das Stück war das erste Werk von Mozarts Zyklus „Haydn Quartette“ und entstand im Winter 1782/83. Wie der Titel bereits erahnen lässt, komponierte Mozart hier mit Inspiration durch Joseph Haydn, den er nicht nur als musikalisches Vorbild ansah, sondern mit dem Mozart auch eine enge Freundschaft verband.

Zum Schluss hören die Zuschauer das Klavierquintett Es-Dur op. 44 von Robert Schumann. Es entstand in Schumanns überaus produktivem Jahr 1842 und ist Schumanns Frau Clara gewidmet. Sie selbst spielte bei der Uraufführung des Quintetts am 8. Januar 1843 in Leipzig das Klavier. Das Klavierquintett stellt den Höhepunkt von Schumanns Kammermusik dar und war gleichzeitig quasi das erste Werk für Klavier und Streichquartett. Schumann schuf damit eine Gattung, mit der sich noch zahlreiche andere große Komponisten wie Brahms und Dvořák beschäftigen sollten.

Nutzen Sie die letzte Gelegenheit vor der Sommerpause und genießen Sie anspruchsvolles Repertoire in intimer Atmosphäre des Görreshauses.


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Koblenzer Begegnungen

 

Auch im zweiten Teil der „Koblenzer Begegnungen“ erwartet das Publikum am 26. und 27. Mai ein Wochenende großer musikalischer Momente. Am Samstagabend lädt die Rheinische zur Streicherserenade ins Kurfürstliche Schloss Koblenz ein, am Sonntagnachmittag zur Bläserserenade ins Görreshaus.

Am Dirigentenpult im Kurfürstlichen Schloss heißt die Rheinische am Samstagabend um 20:00 Uhr die Geigerin und Dirigentin Ning Kam zum wiederholten Male herzlich willkommen. Unter dem Titel „Von Licht und Dunkelheit“ präsentiert Kam gemeinsam mit den Streichern der Rheinischen das Divertimento D-Dur KV 136 von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydns Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 C-Dur, Max Richters Neukomposition von „Der Winter“ aus „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und Dmitri Schostakowitschs Kammersinfonie c-Moll op. 110 in einer Streichorchesterfassung von Rudolf Barshai. Dabei wirkt Ning Kam nicht nur als musikalische Leiterin mit, sondern auch als Solistin an der Violine.

Am Sonntagnachmittag geht es um 16:00 Uhr zur Bläserserenade „Just play it cool“ ins Görreshaus. Dirigent Thomas Clamor und das große Blechbläserensemble der Rheinischen Philharmonie führen die Konzertbesucher durch ausgewählte Stücke wie die Blechbläserfassung von Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ von Elgar Howarth, Luis Alberto Castros „Fanfarria Ceremonial No. 3“ sowie Eric Crees‘ Blechbläserfassung der Suite aus „West Side Story“ von Leonard Bernstein.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie und die Gastdirigenten laden Sie herzlich zu diesen besonderen Konzerterlebnissen ein und freuen sich auf Ihr Kommen.


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Stunde der Philharmonie -
Concerto col Clarinetto

 

Am Sonntag, dem 20. Mai 2018, um 11 Uhr haben Musikbegeisterte einmal mehr die Gelegenheit, anspruchsvolle Interpretationen aus dem Kammermusikrepertoire in intimer Atmosphäre des Görreshauses zu erleben.  Im „Concerto col Clarinetto“ treffen die Geigerinnen Sara Alicia López Ibarra und Hiroko Tominaga, Bratschistin Sonja Frey und Cellist Frederik Jäckel auf den Klarinettisten Paul Schmitt. Neben ausgewählten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms nimmt Paul Schmitt diese Matinée zum Anlass, seine neueste Komposition uraufzuführen.

Den Auftakt an diesem Vormittag macht eines der „Italienischen Quartette“, das Streichquartett C-Dur KV 157, von Wolfgang Amadeus Mozart. Der insgesamt aus sechs Teilen bestehende Zyklus entstand im Winter 1772/73 während Mozarts dritter Italienreise. Der Komponist war zum Zeitpunkt der Vollendung gerade einmal 17 Jahre alt. Was zunächst ohne Kompositionsauftrag begonnen worden war, fand letzten Endes regen Zuspruch eines Musikliebhabers, der die Quartettserie von Mozart erstand. Noch heute gelten die „Italienischen Quartette“ als Geheimtipp. Eine seltene Gelegenheit also, eines dieser Werke live zu genießen.

Es folgt die Uraufführung des Klarinettenquintetts fis-Moll op. 23 aus der Feder des mitwirkenden Klarinettisten Paul Schmitt. Mit seiner für die heutige Zeit ungewöhnlichen, rein tonalen Kompositionstechnik steht das zeitgenössische Quintett gewissermaßen in romantischer Tradition. Das Finale der Matinée bildet Johannes Brahms‘ Klarinettenquintett h-Moll op. 115. Offiziell hätte Brahms‘ 2. Streichquintett von 1890 seine offiziell letzte Komposition werden sollen. Doch eine von Brahms besuchte Aufführung von Richard Mühlfeld, dem Klarinettisten der Meininger Hofkapelle, entfachte die Schaffenskraft des Komponisten schlagartig neu. In den kommenden Jahren entstanden daraufhin drei weitere Werke, darunter 1891 das Klarinettenquintett h-Moll op. 115. Die Uraufführung überließ Brahms jenem Klarinettisten, Richard Mühlfeld, von dem er sich zu diesem Werk hatte inspirieren lassen. Die Aufführung war von großem Erfolg gekrönt, das Quintett stieß auf durchweg großes Lob seitens des Publikums und der Presse. Selbst der äußerst anspruchsvolle Musikkritiker Eduard Hanslick schrieb über eine Aufführung des Quintetts in Wien: „Lange hat kein Werk ernster Kammermusik im Publikum so gezündet, so tief und lebhaft gewirkt.“

Das Ensemble sieht der Aufführung dieser besonderen Werke mit großer Vorfreude entgegen und lädt Sie herzlich ins Görreshaus ein.


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Stunde der Philharmonie -
Meander Quartett verschoben

 

Leider muss das Kammerkonzert „Stunde der Philharmonie – Meander Quartett“ am 6. Mai 2018 um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz krankheitsbedingt verschoben werden.

Bereits gekaufte Tickets können selbstverständlich im Orchesterbüro der Rheinischen bzw. bei Ticket Regional zurückgegeben werden.

Der Nachholtermin für das Konzert ist der 26. August 2018 um 11 Uhr im Görreshaus.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


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Familienkonzert -
Der Teufel mit den goldenden Löckchen

 

Am Sonntag, 22. April 2018, um 11 Uhr findet im Görreshaus Koblenz ein Familienkonzert der besonderen Art statt. Im Musiktheaterstück „Der Teufel mit den goldenen Löckchen“ aus dem Jahr 2007 kommen junge und junggebliebene Gäste voll auf ihre Kosten. Geschrieben wurde es von Schauspieler und Regisseur Jörg Schade und dem Autor Franz-Georg Stähling mit Arrangements für vier Tuben oder vier Fagotte von Andreas N. Tarkmann. In ihrem Familienkonzert präsentiert die Rheinische die Fassung für vier Fagotte.

„Der Teufel mit den goldenen Löckchen“ erzählt die zauberhafte Geschichte um vier Fagottisten, den Teufel Lucius und den Schutzengel Angela. Die vier Musiker sind seit Jahren verschwunden, und nur Teufel Lucius, der sie bewacht, kennt ihren Aufenthaltsort. Inmitten dieser Misere erscheint eines Tages der Schutzengel Angela. Sie möchte die vier Fagottisten um jeden Preis befreien, denn als Belohnung winken die von ihr lang ersehnten Engelsflügel. Teufel Lucius tut natürlich alles, Angela an der Befreiung der Musiker zu hindern. Er hält knifflige Rätsel und Aufgaben bereit, die Angela lösen muss. Doch er rechnet nicht mit Angelas Gewitztheit und der Unterstützung der Kinder aus dem Publikum. Wird es Angela gelingen, die vier verzweifelten Fagottisten zu befreien?

Jörg Schade selbst spielt den Teufel Lucius. Schutzengel Angela wird von der Schauspielerin Christiane Schoon dargestellt.


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Die Rheinische im Radio

 

Es ist wieder soweit: Am 11. April um 20.00 Uhr sendet SWR2 erneut einen Konzertmitschnitt des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Dieses Mal ist es eine ganz besondere Aufnahme, denn es ist der Mitschnitt des Antrittskonzertes des neuen Chefdirigenten Garry Walker mit der Rheinischen. Im September 2017 spielte das Orchester zum ersten Mal unter seiner Leitung im Rahmen eines Anrechtskonzertes des Musik-Instituts Koblenz. Auf dem Programm standen die „Hommage à Mozart“ von Jacques Ibert, die Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 550 „Jupiter“ von Wolfgang Amadeus Mozart und die Sinfonie Nr. 1 D-Dur von Gustav Mahler. Ein ganz besonderes Tondokument also, dessen Ausstrahlung die Freundinnen und Freunde der Rheinischen Philharmonie nicht verpassen sollten.


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Reduzierte Öffnungszeiten
um die Osterfeiertage

 

Aufgrund von Orchesterferien hat unser Orchesterbüro vom 26. März bis zum 6. April zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montags bis freitags: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

 

Ab dem 9. April 2018 gelten wieder unsere regulären Öffnungszeiten.


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Stunde der Philharmonie -
Can Can Latino

 

Am Sonntag, dem 15. April, um 11 Uhr dürfen sich die Gäste des Görreshauses auf ein Programm voller lateinamerikanischer Musikleidenschaft freuen. Unter dem Titel „Can Can Latino“ präsentieren Flötistin Carolin Mönnighoff, Cellist Yoël Cantori und Pianist Simon Peguiron ausgewählte Werke aus der südamerikanischen Kammermusiktradition, darunter Musik von Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Heitor Villa-Lobos und Jean Françaix.

Den Auftakt zur Matinée gestaltet das Ensemble mit „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ des argentinischen Tango Nuevo-Begründers Astor Piazzolla aus dem Jahr 1970. Ursprünglich für Violine, E-Gitarre, Klavier, Kontrabass und Bandoneon geschrieben, versinnbildlichen die vier Einzelkompositionen die Jahreszeiten in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. An diesem Vormittag wird die Fassung für Flöte, Violoncello und Klavier erklingen. Anschließend geht das Programm über zu „Pampeana Nr. 2 für Violoncello und Klavier op. 21 vom argentinischen Komponisten Alberto Ginastera.

Mit insgesamt über 1.000 Kompositionen hinterließ Heitor Villa-Lobos‘ einen beachtlichen musikalischen Nachlass und gilt bis heute als der wohl bekannteste Komponist klassischer Musik Brasiliens. Sein Kammermusikstück „Assobio a játo“ für Flöte und Violoncello läutet die zweite Hälfte des Konzerts ein, welches Villa-Lobos im Jahr 1950 schrieb.

Jean Françaix war einer der produktivsten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er bediente nahezu alle Gattungen der klassischen Musik, zudem komponierte er die Musiken zu zwölf Filmen und zeichnete sich durch originelle, witzige und rhythmisch komplexe Kompositionen aus. Mit Françaix‘ Trio für Flöte, Violoncello und Klavier bringt das Ensemble ihre besondere Matinée zu einem fulminanten Abschluss. Françaix komponierte dieses Trio 1995, zwei Jahre vor seinem Tod.

Kommen Sie an diesem Sonntagvormittag ins Görreshaus, das Ensemble freut sich auf Sie.


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Neueste Ausgabe von "con moto"

 

Erfahren Sie in der neuesten Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre.


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Stunde der Philharmonie -
Musikalische Schatzkammer

 

Im sechsten Konzert der „Stunde der Philharmonie“ in der Spielzeit 2017/18 darf sich das Publikum auf Interpretationen ausgewählter Werke in kleiner Besetzung im Görreshaus freuen. Am 11. März um 11 Uhr spielt das Quartett, bestehend aus Violine, Viola, Violoncello und Klavier, Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Rachmaninoff und Johannes Brahms.

Sein Klavierquartett g-Moll KV 478 vollendete Mozart im Oktober des Jahres 1785. Zunächst stieß das Werk auf wenig Begeisterung in seiner Hörerschaft: „Das Publikum, in Wien und anderwärts, war auf ein solches Werk wenig vorbereitet“, erklärte der deutsch-amerikanische Musikwissenschaftler Alfred Einstein. Diese Resonanz führte zu Konflikten zwischen Mozart und seinem Wiener Verleger Franz Anton Hoffmeister, der daraufhin aus ihrem Vertrag dringend auszusteigen wünschte. Wenig später erfreute sich das dreisätzige Stück jedoch großer Beliebtheit. Bis heute gilt es als Prototyp für eine bis dahin nie gehörte Gattung von Klavierquartetten.

Auf Mozarts Quartett folgt das einsätzige Klaviertrio „Trio Elégiaque“ Nr. 1 g-Moll von Sergei Rachmaninoff, das der Komponist kurz vor seinem Studienabschluss fertigstellte. Die Uraufführung fand am 30. Januar des gleichen Jahres in Moskau statt. Der Tod Tschaikowskis ein Jahr später veranlasste Rachmaninoff zur Komposition eines zweiten Trio Elégiaque Nr. 2 in d-Moll, welches er seinem Vorbild widmete und sich an dessen Klaviertrio in a-Moll op. 50 orientierte.  Da das erste Trio erst 1947 veröffentlicht wurde, kam es des Öfteren zu Verwechslungen. Bemerkenswert ist allerdings, dass bereits sämtliche Charakteristika des späteren Rachmaninoffs, sein Personalstil, die elegische Grundstimmung sowie sein vollgriffig-üppiger Klaviersatz hier ausgebildet sind. Rachmaninoff verstand Musik als Ausdruckskunst, als persönliches Bekenntnis und so hatte diese vorwiegend lyrischen oder dramatischen Charakter.

In der Zeit zwischen 1855 und 1861 komponierte Johannes Brahms drei Klavierquartette, das Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25, das Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26 und das Klavierquartett Nr.3 c-Moll op. 60. Letzteres kommt an diesem Vormittag zur Aufführung. Es unterscheidet sich besonders im Finalsatz von den beiden Vorgängern, wobei dieser als Vorbild für das Finale Brahms‘ 1. Sinfonie verwendet worden sein könnte.


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Die Rheinische im Radio

 

Es ist wieder soweit: Am 28. Februar sendet SWR2 um 20.00 Uhr erneut einen Konzertmitschnitt des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Dieses Mal ist es die Aufnahme eines Anrechtskonzertes des Musik-Instituts Koblenz vom Februar 2017. Auf dem Programm standen Werke von Joaquín Turina, Édouard Lalo und Nikolai Rimsky-Korssakoff. Als Solistin wirkte die Ausnahmegeigerin Tianwa Yang mit. Die Leitung des Abends hatte der spanische Dirigent Rubén Gimeno.


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Familienkonzert:
Manege frei - Der Zirkus kommt

 

Schon immer war der Zirkus ein faszinierender Ort. Clowns, Jongleure, Artisten, Zauberer und vieles mehr lassen die kleinen und großen Zuschauer den Alltag für einen Moment vergessen. Die Rheinische Philharmonie wartet hier mit einem besonderen Programm auf.

„Die Komödianten“ von Dmitri Kabalewski aus dem Jahr 1940 passt wie kaum ein zweites Werk zur freudigen und ausgelassenen Stimmung in einem Zirkuszelt. Mit einer Vielzahl an Instrumenten und schwungvollen Themen und Motiven unterstreicht Kabalewskis Stück jede nur vorstellbare Situation in der Manege. Auch das bekannte und beliebte Xylophon-Solostück „Zirkus Renz“ macht seinem Namen alle Ehre und darf an dieser Stelle nicht fehlen. Und welches Werk könnte eine solch energiegeladene Vorstellung besser komplettieren als der Ungarische Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms?

Das Konzert ist ausverkauft!


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Dänischer Klassik-Preis
für die Rheinische Philharmonie

 

Anlässlich einer Preisverleihung am vergangenen Freitag in Kopenhagen wurde die aktuelle CD-Veröffentlichung des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, das sich in der Trägerschaft des Landes Rheinland-Pfalz befindet und seinen Sitz in Koblenz hat, mit einem Preis des Radiosenders P2 für die besten Klassik-Alben des letzten Jahres ausgezeichnet.

Der P2-Preis 2018 in der Kategorie „Dänische Alben des Jahres, Klassik“ ging an eine Aufnahme mit  Werken des dänischen Spätromantikers Louis Glass, der von 1864 bis 1936 lebte. Der Komponist erhält oft relativ wenig Aufmerksamkeit, was sich mit der Veröffentlichung seiner Sinfonie Nr. 5 und der Fantasie für Klavier und Orchester durch das Staatsorchester Rheinische Philharmonie mit Daniel Raiskin als Dirigent und der armenisch-dänischen Pianistin Marianna Shirinyan am Klavier nun jedoch geändert hat.

„Daniel Raiskin hat an der Spitze des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie eine würdige Aufnahme einer bedeutenden dänischen Sinfonie geschaffen, die große Aufmerksamkeit verdient“, hieß es unter anderem in der Begründung.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, zeigt sie doch, dass die Rheinische Philharmonie zwischenzeitlich auf einem Niveau angesiedelt ist, das die enorme Bedeutung des Klangkörpers in der Region, aber auch weit darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland widerspiegelt, die wir mittlerweile genießen“, sagte der Intendant des Orchesters, Günter Müller-Rogalla, dazu.


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Stunde der Philharmonie -
Kontraste

 

Unter der Überschrift „Kontraste“ lädt die Rheinische Philharmonie am Sonntag, 18. Februar, zu einem weiteren Konzert mit erlesener Kammermusik in intimer Atmosphäre ins Görreshaus ein. Mit Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier interpretiert das Ensemble Werke aus der Feder von Serge Prokofieff und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die Matinée an diesem Sonntagvormittag beginnt mit der Ouvertüre über hebräische Themen für Klarinette, Streichquartett und Klavier op. 34 von Serge Prokofieff aus dem Jahr 1919. Neben der kammermusikalischen Fassung existiert von diesem Werk noch eine Fassung für Orchester. Während der Arbeiten an dem Stück hielt sich der Komponist in den USA auf. Dort besuchte ihn ein jüdisches Ensemble, welches aus Prokofieffs ehemaligen Kommilitonen am St. Petersburger Konservatorium bestand. Sie gaben bei dem Komponisten eine Ouvertüre für Sextett auf der Basis von hebräischen Themen in Auftrag. Anhand jener Themen improvisierte Prokofieff am Klavier und innerhalb kürzester Zeit verschmolzen die Themen mit seiner Klavierarbeit.

Das Ensemble setzt das Konzert mit einem weiteren Stück Prokofieffs fort. Die Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 119 schrieb der Komponist 1949. Auch hier brilliert Prokofieff mit seinem großen Feingefühl für unkonventionelle Wendungen und konterkariert die Einfachheit der Hörgewohnheiten vieler Zuhörer. Bevor er seine Sonate uraufführen ließ, sandte Prokofieff das Material an  den Cellisten und Komponisten Mstislav Rostropovich zwecks Begutachtung. Am 1. März 1950 wurde es von Rostropovich und dem Pianisten Svjatoslav Richter mit großem Erfolg in Moskau uraufgeführt.

Das Klaviersextett D-Dur op. 110 von Felix Mendelssohn Bartholdy bringt das Konzert zum Abschluss. Der Komponist schrieb es im Alter von 15 Jahren im Frühjahr 1824, wobei es erst posthum veröffentlicht wurde. 1868 erschien das dreisätzige Stück dann im Druck. In den drei Sätzen stellt der Komponist dem dominierenden Klavier fünf Streichinstrumente gegenüber. Mit bewegtem Wechselspiel der Instrumente führt das Ensemble die Matinée ihrem Höhepunkt entgegen.


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Stunde der Philharmonie -
Tournedos Rossini

 

In der „Stunde der Philharmonie“ im Januar präsentieren Musiker der Rheinischen Philharmonie erneut ausgewählte Stücke des Kammermusikrepertoires. Unter dem Titel „Tournedos Rossini“ stehen an diesem Sonntagvormittag Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini, Franz Schubert und Jacques Offenbach auf dem Programm – interpretiert von Violoncello, Tuba, Harfe und Klavier.

Das eröffnende Trio B-Dur KV 502 ist Teil einer unzusammenhängenden Werkgruppe, deren Einzelstücke Wolfgang Amadeus Mozart über fast ein Vierteljahrhundert komponierte. Die Vollendung seines B-Dur KV 502 datierte der Komponist auf den 18. November 1786. Es fällt unter die letzten fünf Stücke der Werkgruppe. Obwohl das Klavier auch in diesem Trio die Stellung als melodieführendes Instrument genießt, legte Mozart großen Wert darauf, dass sämtliche Instrumente zu ihrem Recht kommen. So zieht sich in der Originalfassung das Klavier passagenweise in die Begleitung zurück und schafft Raum für eine Melodieführung der Streicher.

Mozarts Trio folgt in diesem Konzert Gioacchino Rossinis Duetto D-Dur „Al suo amico Salomons“, welches im Jahr 1824 als Auftragskomposition des Londoner Bankiers David Salomons entstand. Hobby-Cellist Salomons‘ Wunsch war es, einmal gemeinsam mit dem Kontrabassvirtuosen Domenico Dragonetti zu musizieren. Rossini, ein Freund von Dragonetti, erschien dem Bankier somit als genau der Richtige für seinen Kompositionsauftrag.

Die anschließende Sonate a-Moll D 821 „Arpeggione“ von Franz Schubert von 1824 verdankt ihren Namen dem Instrument, für das sie geschrieben wurde. Das Instrument wurde erst ein Jahr zuvor vom Wiener Instrumentenbauer Johann Georg Staufer entwickelt. Beim Arpeggione handelt es sich um ein Mischinstrument, welches die Bauweisen von Gitarre und Violoncello in sich vereint. Zunächst noch als „Guitarre-Violoncell“ oder „guitar d’amour“ bezeichnet, führte Schubert selbst im Zuge seiner Kompositionsarbeit an der Sonate den Begriff „Arpeggione“ ein. Doch wenige Jahre später war das neue Instrument schon wieder aus der Mode gekommen, was dazu führte, dass Schuberts Sonate fortan auf dem Violoncello interpretiert wurde.

Das Trio schließt das Konzert mit zwei Werken von Jacques Offenbach ab: „Les Larmes de Jacqueline“ und „La Course en Traîneau“. Zur Komposition des ersten Stücks wurde Offenbach vom französischen Journalisten und Schriftsteller Arsène Houssaye inspiriert. Der Komponist stellte es im Jahr 1853 fertig und schrieb es ursprünglich für Violoncello und Klavier. „La Course en Traîneau“ bringt die Matinée zu einem melodiösen Abschluss.


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Geänderte Öffnungszeiten
des Orchesterbüros

 

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unser Orchesterbüro zu den folgenden Zeiten geöffnet:

27. bis 29. Dezember 2017: 9:00-12:00 Uhr

Ab dem 2. Januar 2018 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


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Familienkonzert -
Der Nussknacker

 

Im Familienkonzert am 17. Dezember 2017 präsentiert die Rheinische den märchenhaften Klassiker „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky im Görreshaus. Das Stück zählt zu den bekanntesten Balletten der Musikgeschichte und ist aus dem gängigen Repertoire nicht mehr wegzudenken. Es basiert auf der Erzählung „Nußknacker und Mäusekönig“ von E.T.A. Hoffmann aus dem Jahr 1816. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas griff den Stoff auf und veröffentlichte eine eigene Fassung, die Peter Tschaikowsky 1892 als Vorlage für sein Ballett verwendete. Aufgrund der Thematik ist das Werk vor allem in der Weihnachtszeit auf vielen Spielplänen großer und kleiner Häuser rund um den Globus zu entdecken.

„Der Nussknacker“ erzählt die Geschichte der kleinen Clara, die an Heiligabend einen Nussknacker von ihrem Patenonkel geschenkt bekommt. Clara träumt in dieser Nacht von einer fantastischen Reise, auf die sie sich zusammen mit dem zum Leben erwachten Nussknacker begibt. Dabei bestehen die beiden viele Abenteuer, bis beide das Land der Zuckerfee erreichen. Dort gibt die Zuckerfee zu Claras Ehren ein großes Fest. Das Zusammenspiel der wunderbaren Geschichte und der unvergleichlichen Komposition und Inszenierung macht Tschaikowskys Werk so einmalig. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass das Werk noch heute Jung und Alt begeistert. In ihrem Konzert spielt die Rheinische Philharmonie die reduzierte Fassung für Bläserensemble von Andreas N. Tarkmann.

Das Konzert ist ausverkauft!


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11. Benefiz-Adventskalender
ist ausverkauft

 

Nach einem großen Ansturm auf den 11. Benefiz-Adventskalender freut sich die Stiftung Rheinische Philharmonie nun sehr, dessen Ausverkauf zu verkünden.

Die Auslosung der Preise findet am 30. November unter notarieller Aufsicht im Görreshaus statt. Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember täglich auf der Homepage und der Facebook-Präsenz der Rheinischen sowie unter der Gewinnhotline 0261/3012-291 bekanntgegeben.


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Stunde der Philharmonie -
Maria-Theresia gewidmet

 

Das zweite Konzert der Reihe „Stunde der Philharmonie“ im November findet am Sonntag, dem 26. des Monats, um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz statt. Zwei Septette von Franz Berwald und Ludwig van Beethoven wird das Ensemble unter dem Titel „Maria-Theresia gewidmet“ an diesem Sonntagvormittag erklingen lassen. Die Gäste des Görreshauses dürfen sich auf anspruchsvolle Interpretationen durch Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass freuen.

Franz Berwald schrieb sein Septett B-Dur 1828 und es wurde im Dezember desselben Jahres in Stockholm uraufgeführt. Es basiert auf einem älteren Werk Berwalds, „Oeuv. 4“, aus dem Jahr 1818. Wenngleich sich der Komponist bei der Besetzung von Beethovens Septett Es-Dur op. 20 beeinflussen ließ, weist Berwalds Septett eine deutlich eigene Form und harmonische Ausgestaltung auf. Es ist eines der wenigen frühen Werke Berwalds, die heute überliefert sind. Diese Tatsache ist der eigenen Entscheidung des Komponisten geschuldet. Nachdem viele seiner frühen Werke aufgrund ihrer  gewagten Harmonik in seiner Heimat Schweden scharfe Kritik erfahren hatten,  vernichtete Berwald sie teilweise. Im Jahr 1829 ging er nach Berlin, in der Hoffnung, dort auf aufgeschlossenere Zuhörer zu stoßen. Aus Berlin schrieb er seinen Schwestern: „Von der Musik, die ich in Schweden zurückgelassen habe, darf nichts aufgeführt werden, abgesehen von dem Septett und der Serenade, merkt Euch das!“ Jenes Septett präsentiert das Ensemble in der Matinée.

Das bereits erwähnte Septett Es-Dur op. 20 von Ludwig van Beethoven bildet die zweite Hälfte des Konzerts. Der Titel der Matinée ist der Entstehungsgeschichte dieses Septetts entnommen. Beethoven widmete das Werk der Kaiserin Maria-Theresia, der Gattin von Kaiser Franz I. Mit diesem Septett verabschiedete sich Beethoven endgültig von der Bläserkammermusik, der er sich besonders zu Beginn seiner Wiener Zeit hingegeben hatte. Zusammen mit seiner 1. Sinfonie wurde es 1800 am Wiener Hofburgtheater uraufgeführt. Dabei stieß es auf eine derartige Begeisterung seitens des Publikums, dass sich Beethoven schon bald von dem Werk distanzierte. Das Septett begründete eine neue Gattung  für Streicher und Bläser, welche u.a. Franz Schuberts Oktett F-Dur D 803 hervorbrachte.

Besuchen Sie an diesem Sonntagvormittag das Görreshaus in Koblenz, das Ensemble freut sich auf Sie.


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
Ein Glücksgefühl

 

Am Sonntag, dem 19. November 2017, um 16:00 Uhr setzt die Rheinische Philharmonie die beliebte Reihe „Orchesterkonzert im Görreshaus“ unter dem Titel „Ein Glücksgefühl“ fort.

Als Zündfunke eines Glücksgefühls könnte die Stückauswahl zu Beginn des Konzerts nicht besser getroffen sein. Der schwungvolle Tatendrang von Franz Schubert ist in seiner Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 vom ersten Satz an deutlich zu vernehmen. Schubert schrieb das insgesamt 56 Notenblätter umfassende Werk innerhalb von nur neun Tagen im Jahre 1815 in seiner Heimatstadt Wien.

Eher getragen führt sich das Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur von Richard Strauss ein. Entstanden ist das Konzert Nr. 2 im Jahre 1942, etwa 60 Jahre nach seinem Vorgänger, dem Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 11. Trotz der großen zeitlichen Distanz zwischen beiden Werken entdeckt der geneigte Hörer im zweiten Konzert einige Anspielungen auf das erste. Strauss‘ eigentliche Intention war es, das Konzert Nr. 2 nur ein einziges Mal spielen zu lassen – im Gedenken an seinen 1905 verstorbenen Vater, der 1. Hornist an der Münchner Hofoper gewesen war. Diesen Plan verwarf er allerdings wieder.

Dass Antonín Dvořák ein Meister in der Erzeugung von klangvollen Stimmungsbildern ist, ist allgemein bekannt. Diese Fertigkeit des nahe der Moldau geborenen Komponisten spiegelt sich auch in seinen Legenden op. 59 Nr. 1-7 wider. Die aus insgesamt zehn Teilen bestehende Kompilation der Legenden wurde im Jahre 1881 zunächst als Klavierfassung für vier Hände geschrieben. Eine Fassung für wechselnde Orchesterbesetzungen folgte erst im Nachhinein. Dvořáks Legenden stießen nicht nur beim Publikum auf reges Gefallen. Auch der äußerst anspruchsvolle Musikkritiker Eduard Hanslick gab zu, er verspüre beim Hören der Legenden ein „Glücksgefühl“, welches „in unseren pessimistischen Tagen doppelt wohltuend wirkt“. Dvořák machte Hanslick daraufhin zum Widmungsträger seines Werks.

Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Garry Walker wird der Hornist Christoph Eß an diesem Nachmittag als Solist mitwirken.

Das Konzert ist ausverkauft!


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Stunde der Philharmonie -
Die Forelle

 

Der November bietet gleich zwei Konzerte der beliebten Kammermusikreihe „Stunde der Philharmonie“. Das erste Konzert trägt den Namen „Die Forelle“ und findet am 12. November um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz statt. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann und Franz Schubert.

Robert Schumanns Klavierquartett Es-Dur op. 47 zählt zu den Standardwerken der Kammermusik mit Klavier. Es entstand 1842,  dem Jahr, in dem der Komponist zahlreiche Werke zum kammermusikalischen Repertoire hinzufügte, darunter Streichquartette sowie Klavierquartette und –quintette. Schumann schrieb sein Klavierquartett Es-Dur op. 47 binnen fünf Wochen, zur  ersten Aufführung kam es  im Frühjahr 1843 – und das vor ausschließlich geladenen Gästen. Die  öffentliche Uraufführung erfolgte erst Ende 1844 in Leipzig. Hier besetzte der Komponist das Klavier mit seiner Frau Clara Schumann.

Als Franz Schubert im Jahr 1819 mit einem Freund, dem Sänger Johann Michael Vogl, nach Oberösterreich reiste, führte ihn dieser in das Musikleben seines Heimatorts Steyr ein. Hier lernte Schubert den Musikliebhaber Silvester Paumgartner kennen. Paumgartner veranstaltete Hauskonzerte und regte Schubert dazu an, sein Klavierquintett A-Dur D 667 „Forellenquintett“ zu komponieren. Von seiner Form her ist Schuberts Stück angelehnt an das 1802 entstandene Klavierquintett op. 87 von Johann Nepomuk Hummel. Demensprechend wählte Schubert die Instrumentierung Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Das „Forellenquintett“ zeugt von Schuberts erstaunlicher kompositorischer Gestaltungskraft, welche das Werk zu dem wohl bekanntesten Kammermusikstück des Komponisten macht.

Das Ensemble lädt Sie herzlich dazu ein, an diesem Sonntagvormittag seine Interpretationen jener besonderen Werke zu genießen.


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11. Benefiz-Adventskalender
der Stiftung Rheinische Philharmonie

 

Bereits zum elften Mal legt die Stiftung der Rheinischen Philharmonie ihren erfolgreichen Benefiz-Adventskalender auf. Seit Jahren finanzieren die Erlöse durch den Kalender das Orchester mit, insbesondere die Stipendiatenstellen. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals konnten seit der Spielzeit 2008/09 regelmäßig jährliche Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Für die folgenden Spielzeiten sind solche Stipendien ebenfalls vorgesehen. Aus der derzeitigen Zinssituation resultieren leider nur niedrige Zinserträge, daher ist der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders 2017 umso bedeutsamer für die finanzielle Unterstützung der Stipendiaten. 

Vom 1. bis zum 24. Dezember gibt es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen, die Sponsoren aus Koblenz und Umgebung zur Verfügung gestellt haben. Auch 2017 konnten weitere neue Sponsoren gewonnen werden; ein Zeichen, wie beliebt dieser Benefiz-Adventskalender inzwischen auch unter den Unternehmern ist. So werden unter allen Kalenderkäufern beispielsweise eine Familientageskarte für den Zoo Neuwied sowie eine Familiensaisonkarte für den Schmetterlingsgarten Sayn, Freifahrtscheine der Köln-Düsseldorfer Rheinfahrt AG, ein Gutschein des RZ Reisebüros, zwei 500 Euro Deka-Anteile der Sparkasse Koblenz sowie weitere Gutscheine für verschiedene Koblenzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe, Eintrittskarten für hochkarätige Kulturveranstaltungen und vieles mehr verlost. 

Der Kalender ist ab sofort bis einschließlich 29. November zum Preis von 10,- EUR bei den Konzerten der Rheinischen Philharmonie sowie in folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Orchesterbüro im Görreshaus, Buchhandlung Reuffel (Filialen Obere Löhr und Altlöhrtor), Koblenz-Touristik im Forum Confluentes, Sparkassenfilialen in der Bahnhofs- und Schloßstraße, Kargl Schreibkultur am Plan, Theatergemeinde Koblenz, Tourist-Information Mayen sowie die Hauptverwaltung der Debeka. Bei größeren Bestellungen, zum Beispiel von Firmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kunden, gibt es Rabatte.

Jeder Adventskalender hat eine fortlaufende Nummer. Alle verkauften Nummern nehmen an der Ende November unter notarieller Aufsicht stattfindenden Verlosung der Gewinne teil. Die Gewinnnummern werden dann täglich im Internet unter www.rheinische-philharmonie.de, unter 0261 3012-291, sowie auf der Facebook-Seite des Orchesters bekanntgegeben.


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Koblenzer Begegnungen - Bläserserenade
"Glanz und Jubel weit und breit"

 

Nach der Streicherserenade  am Vorabend findet am Sonntagnachmittag, 5. November 2017, um 16.00 Uhr die Bläserserenade „Glanz und Jubel weit und breit“ im Görreshaus Koblenz statt. Dabei überrascht sie mit ungewöhnlichen neuen Bearbeitungen für Harmoniemusik.

Unter Harmoniemusik versteht man üblicherweise ein achtköpfiges Bläserensemble, meist erweitert durch ein Bassinstrument, das ab etwa 1770 für Freiluftkonzerte und Tafelmusiken eingesetzt wurde. Insbesondere in Wien, aber nicht nur dort, erfreuten sich diese kleinen Ensembles, die bei geladenen Gesellschaften aufspielten, großer Beliebtheit. Neben Originalwerken wurden zumeist auch Einzelstücke und Suiten aus damals aktuellen Opern zum Besten gegeben, die zumeist aber nicht von den Komponisten selbst bearbeitet wurden.

Zu den herausragenden Arrangeuren der damaligen Zeit zählten beispielsweise Johann Nepomuk Wendt oder Josef Triebensee. Dabei erklangen beispielsweise Werke wie „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“, „Fidelio“ oder „Der Freischütz“. Allerdings war es auch niemand Geringerer als Ludwig van Beethoven selbst, der seine siebte Sinfonie „auf Harmonie setzte“, wie das damals genannt wurde. Eine Vielzahl von Bearbeitungen entstand, bis gegen Mitte des 19. Jahrhunderts diese Tradition, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nahezu komplett verschwand.

Der Komponist und Bearbeiter Andreas N. Tarkmann lässt in unserer Zeit glücklicherweise diese alte Tradition wieder aufleben und hat ganz wunderbare Arrangements vorgelegt, von denen in diesem Konzert eine Auswahl, ausschließlich unterhaltsamer Art, geboten wird. Neben der Ungarischen Rhapsodie Nr. 14 von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing erklingen zwei Solostücke für Violoncello und Bläserensemble von Antonín Dvořák: die Romanze f-Moll op. 11 und das Rondo g-Moll op. 94.

Und zum fulminanten Abschluss der Bläserserenade wird eine mitreißende Suite aus dem Bühnenwerk „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana präsentiert, die alles an böhmischem Kolorit aufleben lässt, für das diese Oper seit ihrer Uraufführung im Jahr 1866 steht. Die Leitung dieses Konzerts liegt in den Händen der koreanischen Dirigentin Yura Yang. Als Solist wirkt der Cellist Ramon Jaffé mit.


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Koblenzer Begegnungen -
Streicherserenade "England, my England"

 

Die neue Konzertreihe „Koblenzer Begegnungen“ wird in der Spielzeit 2017/18 fortgesetzt. Auch dieses Mal darf sich das Publikum auf zwei Wochenenden voller Musik freuen - mit jeweils einer Streicherserenade am Samstagabend im Kurfürstlichen Schloss Koblenz und einer Bläserserenade am Sonntagnachmittag im Görreshaus.

Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker starten die „Koblenzer Begegnungen“ am Samstagabend, dem 4. November 2017, um 20:00 Uhr mit der Streicherserenade im Kurfürstlichen Schloss, deren Titel „England, my England“ bereits ahnen lässt, dass bedeutende Werke von der Insel erklingen werden. Allerdings eben nicht nur bekannte Stücke, sondern echte Raritäten und Entdeckungen.

Der Abend wird eröffnet mit der „Capriol-Suite“ von Peter Warlock, die dieser im Jahr 1926 komponierte. Die Suite ist eine Bearbeitung von sechs Tänzen, die der 1588 entstandenen „Orchésographie“ des französischen Priesters und Choreografen Thoinot Arbeau entnommen sind. Zu Recht zählt diese Hommage an die Zeit der Renaissance zu den populärsten Werken von Peter Warlock.

Ganz zu Unrecht ist der Komponist Gerald Finzi allerdings außerhalb Englands so gut wie unbekannt. Seine Kompositionen, die in der Tradition von Edward Elgar und Charles Villiers Stanford stehen, jedoch einen ganz eigenen empfindsamen Gestus besitzen, würden es verdienen, viel öfter gespielt zu werden. An diesem Abend erklingt sein Klarinettenkonzert, das 1949 uraufgeführt wurde und zu seinen am häufigsten gespielten Werken gehört. Ein herrliches Stück, das zwischen strahlenden kraftvollen Klängen und ruhigen introvertierten Passagen wechselt. Solist ist Michael Collins, einer der führenden englischen Klarinettisten.

Im zweiten Teil erklingen Werke von zwei Komponisten, die auch außerhalb Englands bekannt sind: Benjamin Britten und Gustav Holst. „Prelude and Fugue“ von Britten entstand 1943 und ist ein relativ kurzes, aber hochvirtuoses Stück, bei dem die beteiligen Streicher in der Fuge in nicht weniger als achtzehn einzelne Stimmen aufgeteilt werden. Gustav Holsts weltweite Bekanntheit beruht natürlich auf seinem grandiosen Orchesterwerk „Die Planeten“. Er hat jedoch auch viele kleinere Werke geschrieben, die nicht minder gelungen sind. Eines davon ist die 1922 veröffentlichte „St. Paul’s Suite“. Gewidmet ist dieses charmante Stück der St. Paul’s Girls‘ School in Hammersmith in London, wo Holst von 1905 bis 1934 als Musikdirektor wirkte.


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Stunde der Philharmonie -
Love Songs for Trombone

 

Das erste Konzert der beliebten Kammermusikreihe „Stunde der Philharmonie“ der Spielzeit 2017/18 am 15. Oktober um 11 Uhr im Görreshaus wartet mit einem ungewöhnlich großen Ensemble auf. Zwölf Musiker werden dem Publikum ein sorgfältig ausgewähltes Programm präsentieren, welches so manche Überraschung birgt. Allein die Zusammensetzung des Ensembles lässt aufhorchen. Musiker des Rhine Phillis Orchestra treffen hier auf weitere Mitglieder der Rheinischen Philharmonie. Dabei verschmelzen Posaune, Klavier und Schlagzeug mit den Instrumenten Flöte, Oboe, Englischhorn, Klarinette, Horn, Violine, Bratsche und Cello zu einem besonderen Klangerlebnis.

Die gespielten Stücke stehen ganz im Zeichen der Posaune (engl. trombone). Das Programm ist der CD „Night Over Lake Tarawera“ des mitwirkenden Posaunisten Ludwig Nuss entnommen. Darunter finden sich Eigenkompositionen von Ludwig Nuss sowie Arrangements von Stücken anderer Komponisten wie Jerome Kern, Kurt Weill, Henry Mancini oder Johnny Mercer. Jene Arrangements sind Resultate einer Zusammenarbeit von Ludwig Nuss und Michael Abene, dem US-amerikanischen Jazz-Pianisten und ehemaligen Chefdirigenten der WDR Big Band. Bassist John Goldsby, der an der Produktion der CD unmittelbar beteiligt war, wird auch an der Matinée als ausführender Musiker teilnehmen – ebenso wie Ludwig Nuss‘ Sohn Benyamin am Klavier.

Im Zentrum des Programms steht der Lake Tarawera, der 39 Kilometer lange See am Fuße des Mount Tarawera auf der Nordinsel Neuseelands. Dieser geheimnisumwobene Ort hat Ludwig Nuss zu seinen Kompositionen und Arrangements inspiriert. Mit seiner Posaune macht er die Mystik des Ortes und die damit verbundenen Emotionen auf besondere Weise erlebbar.

Wir laden Sie an diesem Sonntagvormittag herzlich ein, jene fantastische Musik in seltener Besetzung zu erleben.


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Orchesterkonzert im Görreshaus -
Eljen A Magyar

 

Auch in der Spielzeit 2017/18 setzt die Rheinische Philharmonie die beliebte Reihe „Orchesterkonzerte im Görreshaus“ fort. Am Sonntag, dem 1. Oktober 2017, um 16 Uhr lädt das Orchester zum ersten von vier Konzerten in den Görressaal ein. Das Programm steht ganz im Zeichen Ungarns. Dabei dürfen drei große Komponisten nicht unbeachtet bleiben: Zoltán Kodály, Béla Bartók und Joseph Haydn.

Das „Ungarische Rondo“ von Zoltán Kodály feiert dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag. Das im Dezember 1917 entstandene Werk war ursprünglich Teil einer Komposition von Schauspielmusik, die Kodály mit „Régi Magyar dalok“ („Alte ungarische Soldatenlieder“) betitelte. Bei der Uraufführung des „Ungarischen Rondos“ 1918 in Wien erklang zunächst eine Fassung für kleines Orchester (zwei Klarinetten, zwei Fagotte und Streicher), welche es jedoch erst in den 1970er Jahren in den Druck schaffte. Kodálys „Tänze aus Galánta“ aus dem Jahr 1933 basieren auf einer alten Sammlung von Motiven aus Galánta, einer kleinen Stadt in der heutigen Slowakei.

Béla Bartók, der Zeit seines Lebens mit Zoltán Kodály in enger Freundschaft verbunden war, schrieb sein „Divertimento für Streichorchester“ kurz vor Kriegsausbruch 1939 während eines Aufenthalts in der Schweiz. Das Werk entstand in seiner Gänze innerhalb von nur zwei Wochen.

Bereits gut 150 Jahre vor Kodálys und Bartóks Schaffenszeit sorgte der Österreicher Joseph Haydn für ein beachtliches Repertoire, das mit der ungarischen Musiktradition in Verbindung steht. Seine Sinfonie Nr. 70 D-Dur schrieb Haydn während seiner Anstellung am Hof des ungarischen Fürsten Nikolaus I. Esterházy.

Die musikalische Leitung an diesem Abend liegt bei Garry Walker, dem neuen Chefdirigenten der Rheinischen.


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Mitmach-Orchester am
Tag der offenen Tür

 

Im Mitmach-Orchester an unserem Tag der offenen Tür am 3. September dürfen sich unsere Gäste auf die "Louischen-Polka" und den "Reitermarsch" von Johann Strauß (Sohn) freuen. 

Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Russell Harris können interessierte Musiker inmitten des Orchesters an den Werken mitwirken. Das dazugehörige Notenmaterial kann man ab sofort in unserer Verwaltung kostenfrei ordern.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unser Orchesterbüro:

info@rheinische-philharmonie.de
0261/3012-272


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Tag der offenen Tür 2017

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2017/18 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Am Sonntag, dem 3. September 2017, ab 11:30 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Suppé, Strauß, Brahms, Dvořák, Fučik, Tschaikowsky und Lehár. Die musikalische Leitung liegt bei Dirigent Russell Harris. Im Mitmach-Konzert am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß mitwirken. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis bekannte und beliebte Jazz-Standards. Für gesangliche Unterstützung sorgt Sängerin Gaby Goldberg. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


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The Rhine Phillis Orchestra -
Mackrel's Standard Time

 

Die neue Spielzeit 2017/18 beginnt mit einem besonderen Konzert des Rhine Phillis Orchestra, der Big Band der Rheinischen Philharmonie. Das Publikum darf sich am Sonntag,  27. August 2017, um 19:30 Uhr im Theater Koblenz auf ein Repertoire voller Schwung und Energie freuen. Im Programm „Mackrel’s Standard Time“ spielt die Big Band der Rheinischen Philharmonie  unter anderem Arrangements aus dem Great American Songbook, zum Beispiel von „Fly Me To The Moon“, „I’m Beginning To See The Light“ und „Sweet Lorraine“. Des Weiteren werden klassische Jazz-Standards, unter anderem Bobby Timmons „Moanin“, Horace Silvers „The Preacher“ und Duke Ellingtons „Satin Doll“, präsentiert.

Auch dieses Mal ist das Rhine Phillis Orchestra stolz, namhafte Gäste begrüßen zu dürfen. Die musikalische Leitung des Abends liegt bei keinem Geringeren als Dirigent und Weltklasseschlagzeuger Dennis Mackrel, seines Zeichens Chefdirigent des Jazzorchesters des Concertgebouw Amsterdam. Gesanglich wird das Konzert begleitet von Sängerin Stefanie Neigel. Mit ihrer faszinierenden Stimme fühlt sie sich in verschiedenen Genres, darunter Jazz, Blues, Soul und Country, zu Hause. Als Mitglied des A-Capella-Quartetts Les Brünettes interpretiert Stefanie Neigel aber auch Klassiker der Beatles. Zudem wirken zwei renommierte Gastinstrumentalisten am Konzert mit: Ludwig Nuss, der Lead-Posaunist der WDR Big Band und Erik Veldkamp, Lead-Trompeter des Glenn Miller Orchestra.

Mit dem Opening Act des Abends geben die Rhine Phillis Raum für den Nachwuchs. The Yellow Tone Orchestra, die Big Band des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur wird das Konzert unter der musikalischen Leitung von Andreas Steffens eröffnen.


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Sommerpause 2017

 

Vom 17. Juli bis zum 18. August verabschiedet sich das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in die Sommerpause. In diesem Zeitraum gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros: 

 

17.07.17 bis 21.07.17: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr 

24.07.17 bis 11.08.17: Geschlossen! 

14.08.17 bis 18.08.17: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr. 

 

Ab dem 21.08.17 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten

(Mo-Do von 9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 – 12:00 Uhr).

 

Wir freuen uns, Sie in der Spielzeit 2017/18 auf unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer.


 

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