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Die Rheinische Extra - Lullaby for Strings

 

Am Sonntag, dem 8. Dezember 2019, leitet Chefdirigent Garry Walker ein Programm, in dessen Mittelpunkt Werke für Streichorchester stehen. Etwa bis zur Wiener Klassik war eine Serenade ein Werk, das als abendliches Ständchen zumeist im Freien gespielt wurde. Später allerdings diente die Bezeichnung „Serenade" oft nur noch für eine Komposition, die sich durch ihre Mehrsätzigkeit von der üblicherweise viersätzigen Sinfonie abgrenzte, wobei eine gewisse Leichtigkeit des Stils immer eine Eigenschaft dieser vormals rein abendlichen Gattung blieb. Und dies trifft voll und ganz auf die frische und melodienselige Streicherserenade von Antonín Dvořák zu. Eines seiner beliebtesten Werke, das er 1875 in nur zwei Wochen komponierte.

Mitten im 2. Weltkrieg schrieb Benjamin Britten seine Serenade, die neben dem Streichorchester ein Horn vorsieht und insgesamt sechs Texte englischer Dichter aus verschiedenen Jahrhunderten für einen ebenfalls beteiligten Tenorsolisten vertont. Das Stück spielt zwar zum einen mit dem nostalgischen Ton der Serenadenform, doch die teilweise dunkleren Klänge gemahnen auch an die belastenden Umstände der Enstehungszeit. Als Solist wirkt der englische Sänger Oliver Johnston mit. Den instrumentalen Part übernimmt Tsun Tak Cheung, Solohornist der Rheinischen Philharmonie.

1976 starb Benjamin Britten, und der estnische Komponist Arvo Pärt, der ihn sehr verehrte, konnte ihn aufgrund der politischen Verhältnisse zwischen der UdSSR und England zeitlebens nicht besuchen. In direkter Folge dieses Verlustes komponierte Pärt 1977 seinen „Cantus in Memoriam Benjamin Britten". Eine Art Meditation über den Tod, der die neben den Streichern erklingende Glocke eine ganz besondere klangliche Atmosphäre verschafft.

Das wunderbare idyllische „Lullaby for Strings" schrieb George Gershwin im Jahr 1919 ursprünglich für Klavier, bevor er es auf Wunsch seines Kompositionslehrers Edward Kilenyi als kleine Übung instrumentierte. Das Stück blieb danach viele Jahre liegen, bis es 1963 zufällig wiederentdeckt wurde und seither seinen Siegeszug um die Welt antrat.


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13. Benefiz-Adventskalender ausverkauft

 

Nach einem großen Ansturm auf den 13. Benefiz-Adventskalender freut sich die Stiftung Rheinische Philharmonie nun sehr, dessen Ausverkauf zu verkünden!!

Die Auslosung der Preise findet am 29. November unter notarieller Aufsicht im Görreshaus statt. Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember täglich auf der Homepage und der Facebook-Präsenz der Rheinischen sowie unter der Gewinnhotline 0261/3012-291 bekanntgegeben.


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Restliche Benefiz-Adventskalender 2019

 

Bis zum 29. November mittags sind nur noch wenige restliche Benefiz-Adventskalender der Stiftung Rheinische Philharmonie zu verkaufen, sowohl im Orchesterbüro der Rheinischen als auch in den Koblenzer Filialen der Buchhandlung Reuffel und der Hauptverwaltung der Debeka. Auch beim Sinfoniekonzert am Montag, den 25. November, das in St. Veit in Mayen stattfindet, gibt es noch Restexemplare. Sichern Sie sich einen Kalender für 10 € und damit die Chance auf einen von vielen tollen Preisen!


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Orchesterkonzert im Görreshaus am 24.11.19 ausverkauft

 

Am Sonntag, den 24. November 2019, präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr das nächste Orchesterkonzert im Görreshaus dieser Spielzeit, mit dem Bassbariton Klaus Mertens und Enrico Delamboye als Dirigent. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt ausverkauft ist.


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Orchesterkonzert im Görreshaus - In neuem Gewand

 

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am 24. November um 16:00 Uhr erleben Sie ausschließlich Bearbeitungen. So besteht die vierte Orchestersuite Peter Tschaikowskys aus einigen kleinen Stücken Mozarts, die der russische Komponist gleichermaßen effektbewusst wie einfühlsam orchestrierte. Genau genommen enthält die Suite zum einem die „Kleine Gigue KV 574" sowie das „Menuett KV 355". Zum anderen bearbeitete Tschaikowsky die Lizst'sche Klavierfassung des „Ave verum corpus KV 618" und die Variationen nach einem Thema von Gluck KV 455, nach dem Lied „Unser dummer Pöbel meint", womit er seiner „Mozartiana"-Suite einen launigen Abschluss verpasste.

Auch darüber hinaus präsentiert das nächste Görreshaus-Konzert Werke in verändertem Äußeren. So etwa bei sechs Tänzen, die Franz Schubert wahrscheinlich 1824 für Klavier schrieb und Anfang 1931 im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien wiederentdeckt wurden. Aus diesem Anlass beauftragte die Universal Edition den versierten Arrangeur Anton Webern, jene Tänze zu orchestrieren. Das Ergebnis war eine höchst präzise und fein ausdifferenzierte Instrumentierung, womit Webern seine Absicht, die Struktur der ursprünglichen Stücke klarer hervorzuheben, bestens erfüllt haben dürfte.

Ähnliches verfolgte Max Reger, der das Spielen von Schubert-Liedern in den Konzertsälen seiner Zeit als Zumutung empfand und befürchtete, dass dadurch das große vokale Vermächtnis des von ihm verehrten Vorbildes untergehen würde. So entschloss sich Reger in den Jahren 1913/14 zur Orchestrierung einiger Gesänge, wovon genau sechs an diesem Nachmittag im Görreshaus erklingen werden. Als Solist dieser Auswahl – darunter der berühmte „Erlkönig" – wird der profilierte Bass-Bariton Klaus Mertens auftreten, der mit den Bearbeitungen Regers bestens vertraut ist.

Das Spiel mit neuen Klanggewändern rundet ein weiteres ursprüngliches Klavierwerk ab: Franz Liszt schrieb seine „La lugubre gondola" 1882 in Venedig, die drei Jahre später, in Andenken an Richard Wagner, publiziert wurde. Den amerikanischen Komponisten John Adams reizte es, dieses pianistische Requiem zu orchestrieren, wobei auch er transparente Klangmittel einsetzt und sich vor schweren romantisierenden Klängen hütet. Als Dirigent dieses außergewöhnlichen Konzertprogramms kehrt der ehemalige Chefdirigent des Theaters Koblenz, Enrico Delamboye, an das Pult des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie zurück.


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The Rhine Phillis Orchestra - Remembering Ray Charles

 

Am 20. November 2019 um 19:30 Uhr präsentieren die Rhine Phillis gemeinsam mit Jeff Cascaro im Theater Koblenz eine Hommage an den legendären Sänger und Pianisten Ray Charles. Jeff Cascaro ist einer der bedeutendsten deutschen Jazz- und Soulsänger. Er arbeitet regelmäßig mit den Bigbands der BBC London und den deutschen Rundfunk-Bigbands zusammen. Die Liste seiner musikalischen Partner beinhaltet u.a. Jazzgrößen wie Joe Sample, Till Brönner, Nils Landgren oder Klaus Doldinger's Passport. Darüber hinaus ist Jeff Cascaro nicht nur der jungen Fernsehgeneration ein Begriff als Voicecoach u.a. bei „Das Supertalent", „DSDS" oder auch dem „Eurovision Song Contest". Er unterrichtet beim Popcamp des Deutschen Musikrates sowie an vielen deutschen Musikhochschulen und ist Professor für Jazz- und Popgesang in Weimar. Seine zahlreichen Soul-Jazz-Produktionen belegen, dass das Erbe von Ray Charles, Marvin Gaye und Wilson Pickett auch in unseren Breiten höchst lebendig weiterentwickelt werden kann.

Jeff Cascaros Hochachtung vor seinem Vorbild drückt er selbst folgendermaßen aus: „Es wäre fatal, wenn wir versuchen würden, Ray Charles zu kopieren. Vielmehr möchte ich an ihn als einen der Größten erinnern und mich auch in gewisser Weise bedanken, für den Spirit, den er in mein Sängerleben brachte und noch immer bringt!"

Stefan Pfeifer-Galilea, der auch einen Teil der Musik arrangiert hat, wird die Band leiten. 2016 gewann er den renommierten WDR-Jazz-Preis in der Kategorie Komposition und Arrangement. Wie auch Jeff Cascaro arbeitet Stefan Pfeifer-Galilea regelmäßig mit den deutschen Rundfunk-Bigbands zusammen und fördert als Leiter des JugendJazzOrchester NRW den musikalischen Nachwuchs. Bei den Rhine Phillis ist er ein gern gesehener Gast.

Freuen Sie sich auf bekannte Titel wie „Hallelujah, I Just Love Her So" oder "Georgia On My Mind" und lassen Sie sich von der Musik von Ray Charles elektrisieren!


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Stunde der Philharmonie - À la Mémoire d'un grand artiste

 

Die Stunde der Philharmonie im Görreshaus am Sonntag, den 3. November um 11 Uhr, präsentiert zwei der größten russischen Klaviertrios der Musikgeschichte, die beide in Gedenken an wichtige Persönlichkeiten im Leben der jeweiligen Komponisten geschrieben wurden.

Es erklingt zum einem das Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll, das Dmitri Schostakowitsch am Ende des zweiten Weltkriegs schrieb. Das Werk entstand in Andenken an den Komponisten und Musikwissenschaftler Ivan Sollertinski, einem der engsten Freunde des Komponisten, der sich für Schostakowitsch unermüdlich einsetzte und 1944 völlig unerwartet verstarb. In ähnlichem Andenken an einen großen künstlerischen Weggefährten entstand zum anderen das einzige, großangelegte Klaviertrio von Peter Tschaikowsky. Geschrieben hat dieser sein Werk als klingendes Denkmal an den legendären russischen Dirigenten, Pianisten und Komponisten Nikolai Rubinstein, der zusammen mit seinem nicht minder einflussreichen Bruder Anton die Musik- und Konzertszene des russischen Zarenreiches effektiv ausbaute. Noch bevor er 1881 starb, engagierte sich Rubinstein für die Musik seines ehemaligen Schülers Tschaikowsky und deren Verbreitung.


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13. Benefiz-Adventskalender der Stiftung Rheinische Philharmonie

 

Bereits zum dreizehnten Mal legt die Stiftung der Rheinischen Philharmonie ihren erfolgreichen Benefiz-Adventskalender auf. Seit Jahren finanzieren die Erlöse durch den Kalender das Orchester mit, insbesondere die Stipendiatenstellen. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals konnten seit der Spielzeit 2008/09 regelmäßig jährliche Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Dabei wurden in den letzten elf Jahren insgesamt 44 Stipendiaten unterstützt, wofür die Stiftung bisher an die 310.000 Euro aufgewendet hat.
Für die folgenden Spielzeiten sind solche Stipendien ebenfalls vorgesehen. Aus der derzeitigen Zinssituation resultieren leider nur niedrige Zinserträge, daher ist der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders 2019 weiterhin essentiell für die finanzielle Unterstützung der Stipendiaten.

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2019 gibt es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen, die Sponsoren aus Koblenz und Umgebung zur Verfügung gestellt haben. Auch 2019 konnten weitere neue Sponsoren gewonnen werden; ein Zeichen, wie beliebt dieser Benefiz-Adventskalender inzwischen auch unter den Unternehmern ist.

Kaum ein Gewinn ist weniger als 50 Euro wert, viele aber deutlich mehr. So werden unter allen Kalenderkäufern beispielsweise eine Familienjahreskarte für den Zoo Neuwied, ein Gutschein vom RZ-Reisebüro, ein ADAC-Fahrsicherheitstraining, Sauna-Tageskarten für die Therme „MonteMare" in Andernach, VIP-Fußballtickets, kulinarische Gutscheine des Hotels „Zum Weißen Schwanen" in Braubach, zwei 500 Euro Goldmünzen der Sparkasse Koblenz sowie weitere Gutscheine für verschiedene Koblenzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe, Eintrittskarten für hochkarätige Kulturveranstaltungen und vieles mehr verlost. Insgesamt wird der Gesamtwert der 99 gestifteten Preise sich auf knapp 7.000 Euro belaufen.

Der Kalender zum Preis von 10,- EUR kann ab 30. Oktober 2019 im Orchesterbüro im Görreshaus, der Buchhandlung Reuffel (Filialen Obere Löhr und Altlöhrtor), der Koblenz-Touristik im Forum Confluentes, den Sparkassenfilialen in der Bahnhofs- und Schloßstraße, bei Kargl Schreibkultur am Plan, bei Veranstaltungen der Theatergemeinde Koblenz sowie bei der Debeka in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße erworben werden. Bei größeren Bestellungen, zum Beispiel von Firmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kunden, gibt es Rabatte.

Jeder Adventskalender hat eine fortlaufende Nummer. Alle verkauften Nummern nehmen an der Ende November unter notarieller Aufsicht stattfindenden Verlosung der Gewinne teil. Die Gewinnnummern werden dann täglich im Internet unter www.rheinische-philharmonie.de, unter 0261 3012-291 und auf der Facebook-Seite des Orchesters bekanntgegeben.

Die Einnahmen aus dem Adventskalenderverkauf fließen zu 100 Prozent in die Stiftung Rheinische Philharmonie. 2018 konnte die Stiftung dem Orchester so für Stipendiatenstellen knapp 12.000,- EUR zuführen! Der Kalender wird vom 30. Oktober bis 29. November 2019 verkauft.


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Die Rheinische Extra am 27.10.19 ausverkauft

 

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019, präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr im Görreshaus das erste Konzert der Reihe "Die Rheinische Extra" in dieser Spielzeit, mit Ioana Cristina Goicea an der Solovioline und Rasmus Baumann als Dirigent. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt ausverkauft ist.


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Die Rheinische Extra - Fiesta Latina

 

Zu allen Zeiten haben sich Komponisten von exotischen und ungewöhnlichen Klängen und Rhythmen faszinieren lassen, die ansonsten nicht zum Ausdrucksspektrum ihrer Werke gehörten. Mozart fand etwa Inspiration bei Klängen der Osmanen und Johannes Brahms adaptierte ungarische Weisen. Am Sonntag, dem 27. Oktober 2019, werden um 16:00 Uhr unter der Leitung von Rasmus Baumann Werke und Inspirationen aus Südamerika im Görreshaus erklingen.

Astor Piazzolla gilt als Begründer des „Tango Nuevo" und hat mit seinem Bandoneonspiel und seinen Werken Generationen von Tänzern und Zuhörern zum Schwelgen gebracht. Dabei galt, trotz seiner Affinität zum Tango, seine Vorliebe zunächst dem Jazz und Johann Sebastian Bach sowie ein wenig der „ernsten" sinfonischen Kunst. Ein Beispiel dafür ist seine Sinfonietta aus dem Jahr 1954, deren Auszeichnung ihm ein Stipendium in Paris bei der legendären Lehrerin Nadia Boulanger ermöglichte. Diese erklärte ihm rundheraus, dass der wirkliche Piazzolla nur in seinen Tangos zu hören sei, und er nahm ihren Rat an. Das Orchesterwerk „Tangazo: Variationen über Buenos Aires" zeugt unter anderem von diesem neuen eigenen Personalstil.

Zwischen 1916 und 1918 besuchte Darius Milhaud Brasilien und brachte eine Vielzahl von Melodien aus der dortigen Folklore mit. Direkt danach, als er wieder in Paris war, komponierte er seine Orchesterfantasie „Le bœuf sur le toit", was auf Deutsch „Der Ochse auf dem Dach" heißt und ein gleichnamiges Volkslied aus seinem Urlaubsland war. Dieses gestaltete er, in Anlehnung an Filme Charlie Chaplins, lustig und schräg. Milhaud arbeitete die Fantasie für Orchester mit Solovioline um, deren hochvirtuosem Part sich die junge Geigerin Ioana Cristina Goicea stellen wird. Sie tritt auch als Solistin in der Havanaise des ebenfalls aus Frankreich stammenden Komponisten Camille Saint-Saëns auf, die 1887 entstand. Dieser auf dem traditionellen Habanera-Rhythmus aus Kuba basierende Tanz ist sehr eng mit dem argentinischen Tango verwandt und entfaltet einen ganz eigenen Zauber.

Ergänzt werden diese lateinamerikanischen Hauptwerke durch zwei kurze Suiten des russischen Komponisten Igor Strawinsky, die dieser zwischen 1917 und 1925 nach eigenen, ironisch-grotesken Klavierstücken für kleines Orchester bearbeitete. Ein humorvoller und ungewöhnlicher Kontrapunkt im Programm.


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Stunde der Philharmonie - Brass Variations

 

Bei der nächsten Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 20. Oktober um 11:00 Uhr, stellen sich die Blechbläser des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie vor, um einen groß besetzten kammermusikalischen Vormittag im Görreshaus zu gestalten. Der Titel des Konzertprogramms, „Brass Variations", deutet dabei schon die Vielseitigkeit der enthaltenen Stücke an: Englische Renaissancemusik und spanischer Barock kommen ebenso vor wie ein Beitrag des niederländischen Komponisten Jan Koetsier, der als geistiger Gründervater moderner Blechkammermusik überhaupt gilt. Natürlich präsentieren die Bläser auch Jazz-Arrangements, deren Originale von Chick Corea und weiteren Größen jener Richtung stammen und das Programm dieses Vormittags abrunden.


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Neue Ausgabe von "Con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


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Orchesterkonzert im Görreshaus - Mit einem Blick zurück

 

Die Wiener Klassik vermochte auf die Nachwelt entscheidende künstlerische Einflüsse auszuüben. Ein Beispiel dafür ist Serge Prokofieff, der jener Epoche in seiner ersten Sinfonie ein leichtfüßiges und humorvolles Denkmal setzte. In der Tat hat diese „klassische" Sinfonie viele Berührungspunkte mit Haydn und Mozart, gleichzeitig hört man hier das Temperament des jungen Prokofieffs heraus.

Ein Zeitgenosse der Wiener Klassik, Joseph Haydn, tüftelte selbst unermüdlich an der Musiksprache seiner Zeit. Mit über sechzig Jahren befand er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, was 12 spektakuläre, für den in London wirkenden Impresario Johann Peter Salomon geschriebene Sinfonien bezeugen. Darunter befindet sich die Sinfonie Nr. 99, über deren triumphale Uraufführung am 10. Februar 1794 der „morning chronicle" schrieb, sie sei „reich an (...) eindringlichen musikalischen Gedanken" und „erhebt die Seelen und die Gefühle".

Dass seine Musik die Gemüter erheben möge, wünschte sich auch Peter Tschaikowsky – ein Wunsch, den er vor allem in der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts erfüllt sah. Aus Verehrung für diesen komponierte Tschaikowsky seine Variationen über ein (selbst erfundenes) Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester. Allein die Grazie dieses Werkes, seine Melodiosität und durchdachte Variationendramaturgie sprechen für einen ausgereiften Komponisten. Für den Weltruhm der Variationen sorgte der deutsche Cellist Wilhelm Fitzenhagen, der sie als Solist am 30. November 1877 in Moskau unter Nikolai Rubinstein uraufführte und, um die Komposition rasch zu verbreiten, diese eigenhändig bearbeitete.

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am Sonntag, den 6. Oktober würdigt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr die Verdienste Fitzenhagens und spielt dessen Fassung. Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker wird dabei der junge Cellist Gabriel Schwabe zu hören sein.


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Stunde der Philharmonie - B + B + B

 

Die erste Stunde der Philharmonie dieser Spielzeit findet am Sonntag, den 22. September 2019, um 11:00 Uhr im Görreshaus statt. Wie deren Titel „B + B + B" schon suggeriert, finden sich im Konzertprogramm drei berühmte Komponisten, die im Nachnamen ein entsprechendes Initial tragen. An erster Stelle steht Johannes Brahms, der seine erste Sonate für Violoncello und Klavier op. 38 zwischen 1862 und 1865 schrieb. Dieses Werk weist nicht nur eine originelle, zuweilen eigenwillig anmutende Satzstruktur „Allegro-Menuett-Allegro" auf. Auch die verhaltene, zuweilen melancholische Stimmung – Brahms sprach von einem „männlich-ernsten Charakter des Instrumentes" – und die tiefe Auseinandersetzung mit Bach'scher Fugentechnik zeichnen die Cellosonate aus.

Auch der junge Leonard Bernstein bewies noch zu Studienzeiten, wie virtuos er sich mit Kammermusik auseinanderzusetzen wusste. Lange bevor er epochale Bühnenwerke wie „On the Town", „West Side Story" oder „Candide" sowie Sinfonien schuf, widmete sich Bernstein der Klarinette in Form einer Duosonate. Dass er als praktizierender Jude für Klezmer-Musik und alte ukrainisch-jüdische Folklore von Kindesbeinen an großes Interesse hegte, hört man seiner Klarinettensonate regelrecht an. Mehr noch versteht es Bernstein, ein spritziges, formbewusstes Werk zu schreiben, dessen Melodien, aber auch Humor und rhythmische Komplexität für einen schon stilsicheren Komponisten sprechen.

Nicht ohne Humor ist auch ein frühes Werk Ludwig van Beethovens, den beide obigen Komponisten verehrten, nämlich dessen 1797 entstandenes Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 11. Noch bevor er sich an große Streichquartette oder Klaviertrios wagte, gelang dem jungen Beethoven mit jenem Trio ein Werk, das kantabel und spielerisch, gleichwohl temperamentvoll klingt und am Ende mit Variationen über einen Gassenhauer von Joseph Weigl glänzt, denen es den Beinamen „Gassenhauer-Trio" verdankt.


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Familienkonzert - Krach mit Bach

 

Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen viel herum: Seit ewigen Zeiten fristen sie ihr Dasein in den Bilderrahmen des Musikzimmers im kleinen Schlossmuseum. Doch allabendlich um Mitternacht steigen sie heraus, und dann entbrennt zwischen ihnen jedes Mal auf Neue ein großer Streit: Wer von ihnen war der bessere Komponist? Aber die zwei sind nicht allein mit ihrem Disput, denn auch Museumsführerin Constanze beteiligt sich bei all dem und mischt sich sogar singend mit. 

Wie der große Streit enden und entschieden wird, dürfen Kinder, ihre Eltern und junggebliebene Erwachsene beim ersten Familienkonzert diese Spielzeit am 8. September um 11:00 Uhr im Görreshaus miterleben – natürlich nicht ohne Musik der beiden Streithähne.


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Notenmaterial für das Mitmach-Orchester am Tag der offenen Tür

 

Am Tag der offenen Tür am 1. September 2019 im Görreshaus in Koblenz haben die Besucher auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in unserem Mitmach-Orchester die Rheinische nicht nur hautnah zu erleben, sondern auch selbst mitzuspielen. Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 5 und die „Bauern Polka" von Johann Strauß Sohn stehen dabei auf dem Programm.

Das dazugehörige Notenmaterial kann ab sofort im Orchesterbüro des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie kostenfrei geordert werden (0261/3012-272 oder info@rheinische-philharmonie.de).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Freude beim Musizieren mit der Rheinischen.


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Tag der offenen Tür

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2019/20 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie am 1. September 2019 ab 11:30 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Mozart, Mahler, Elgar, Strauß, Bartók und Williams. Die musikalische Leitung liegt bei Chefdirigent Garry Walker. Im Mitmach-Orchester am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß und Brahms mitwirken und somit das Konzert hautnah erleben. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis wieder bekannte und beliebte Jazz-Standards. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Erleben Sie die Rheinische Philharmonie in entspannter Atmosphäre und schauen Sie hinter die Kulissen des Orchesters.

Das Orchester freut sich, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


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Sommerpause 2019

 

Das Staatsorchester verabschiedet sich in die Sommerpause. Während der Orchesterferien gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros:

22. Juli bis 12. August 2019: geschlossen

13. bis 16. August 2019: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Ab dem 19. August gelten wieder die regulären Öffnungszeiten:
Mo-Do von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

An dieser Stelle möchten wir bereits auf unseren beliebten Tag der offenen Tür hinweisen, der am 1. September 2019 stattfinden wird. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und freuen uns, Sie in der Spielzeit 2019/20 bei unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen.


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Neues Spielzeitheft 2019/20

 

Das neue Spielzeitheft 2019/20 des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie ist da. Auch in der kommenden Saison erwarten das Publikum spannende und mitreißende Konzerte – von der schlank besetzten Matinée bis hin zum großen Sinfoniekonzert. Wir wünschen Ihnen wieder viel Freude beim Stöbern und freuen uns auf Ihren Besuch in der Spielzeit 2019/20.


Zur Online-Lesefassung und zum PDF-Download geht es hier.

 


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