we_path

Die Rheinische probt wieder

 

Nach mehreren Monaten erklingt im Görreshaus wieder Orchestermusik mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Dessen Streicher trafen sich am heutigen Vormittag zur ersten Probe für die beiden Konzerte, die am 27. und 28. Juni 2020 in der Rhein-Mosel-Halle unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker stattfinden. Wir sind froh darüber und freuen uns natürlich ebenso auf die Aufführungen am kommenden Wochenende!


we_path

FAST ALLE KONZERTE BEREITS AUSGEBUCHT

 

Innerhalb kürzester Zeit waren fast alle neuen Konzerte des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie in der Reihe „Sonntags halb zwölf" bis zum Ende dieser Spielzeit ausgebucht. Dies gilt insbesondere für sämtliche Veranstaltungen im Görreshaus. Hier existieren zurzeit nur noch Wartelisten.

Für die beiden Orchesterkonzerte in der Rhein-Mosel-Halle am 27. Juni (19 Uhr) und am 28. Juni (11:30 Uhr) gibt es allerdings noch Karten, was daran liegt, dass dort ein größeres Kontingent an Plätzen zur Verfügung gestellt werden kann. Aber auch hier gilt es, sich baldmöglichst um Karten zu bemühen, denn die Nachfrage ist ebenfalls groß. Auf dem Programm dieser Konzerte stehen Werke von Holst, Mendelssohn Bartholdy und Dvořák. Als Solistin wirkt die Geigerin Tianwa Yang mit. Die Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Garry Walker.

Zur derzeitigen Situation sagt Intendant Günter Müller-Rogalla: „Wir freuen uns über die große Nachfrage nach unseren neuen Angeboten. Da sich momentan die allgemeinen Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der aktuellen Lockerungen aber auch immer wieder ändern, ist es durchaus möglich, dass sich hinsichtlich der Platzkapazitäten noch Zuwächse für das Publikum ergeben. Wir werden darauf stets flexibel reagieren und diese zusätzlichen Plätze mit in das Angebot aufnehmen. Vor diesem Hintergrund macht es natürlich durchaus Sinn, sich auf die vorhandenen Wartelisten setzen zu lassen."

Weitere Informationen zu den Konzerten, Wartelisten und Kartenkontingenten sind unter der Telefonnummer 0261 / 3012 - 272 erhältlich. Die Mitarbeiterinnen im Orchesterbüro sind montags, mittwochs und freitags von
9:00 – 12:00 Uhr erreichbar.


we_path

Wieder Konzerte bis Ende der Spielzeit

 

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie fanden seit Mitte März keine Konzerte der Rheinischen Philharmonie mehr statt. Mittlerweile zeichnen sich erste Lockerungen der bisherigen allgemeinen Einschränkungen ab. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen und wieder einige Konzerte bis zum Ende der laufenden Spielzeit anbieten.
Wir haben die damit einhergehende neue Reihe „Sonntags halb zwölf" genannt, was der Uhrzeit entspricht, zu der die Veranstaltungen jeweils beginnen. Bis auf einen Termin finden alle Konzerte im Görreshaus statt. Ergänzt werden diese sieben Vormittage durch ein Sonderkonzert am Samstagabend. Sie haben also bis zu den Sommerferien wieder einige Gelegenheiten, uns zu hören.

Folgende Termine sind in Vorbereitung:

14.06.20 / 11.30 Uhr / Schlagzeugtrio / Görreshaus
21.06.20 / 11:30 Uhr / Streichquartett / Görreshaus
27.06.20 / 19:00 Uhr / Sonderkonzert / Rhein-Mosel-Halle
28.06.20 / 11:30 Uhr / Streichorchester / Rhein-Mosel-Halle
05.07.20 / 11:30 Uhr / Cello und Klavier / Görreshaus
12.07.20 / 11:30 Uhr / Jazztrio / Görreshaus
19.07.20 / 11:30 Uhr / Harfentrio / Görreshaus
26.07.20 / 11:30 Uhr / Violine und Klavier / Görreshaus

Weitergehende Informationen finden Sie auf unsere Homepage unter KONZERTE in den Bereichen
„Sonntags halb zwölf" und „Mehr Musik".

Die Konzerte finden ausnahmslos bei freiem Eintritt statt. Allerdings ist es unabdingbar notwendig, dass Sie sich im Vorfeld jeweils eine Einlasskarte in unserem Büro besorgen. Ohne diese Einlasskarte ist ein Besuch der Veranstaltung durch Sie ausgeschlossen. Unser Büro ist montags, mittwochs und freitags von 9.00 – 12.00 Uhr für Sie geöffnet. Sie erreichen uns in diesen Zeiten auch per Telefon (0261 – 3012 272) und grundsätzlich natürlich immer per E-Mail
(info@rheinische-philharmonie.de).

Selbstverständlich werden wir im Umfeld dieser Konzerte sehr darauf achten, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem insbesondere das Wahren der gebotenen Sicherheitsabstände. Vor diesem Hintergrund wird es uns nicht möglich sein, sehr viele Sitzplätze zu vergeben. Bei Interesse sollten Sie also keine Zeit verlieren und sich baldmöglichst um eine Einlasskarte bemühen.

Wir wollen hoffen, dass diese und weitere Konzerte in Zukunft wieder möglich sein werden. Über mögliche weitere Planungen in diesem Zusammenhang halten wir Sie jeweils auf dem Laufenden. Auch unsere Homepage oder unsere Facebook-Seite ist diesbezüglich immer auf dem aktuellsten Stand. Gerne können Sie auch unseren Newsletter abonnieren, der Ihnen dann regelmäßig per Mail zugeht.

Wir freuen uns auf Sie und die gemeinsame Begegnung mit Ihnen im Konzertsaal.

Bleiben Sie bitte gesund!

Mit den besten Grüßen, Ihr
Staatsorchester Rheinische Philharmonie


we_path

Ausfall Klassik Open Air "Vive La France"

 

Leider müssen wir bekanntgeben, dass aufgrund der Corona-Krise das Klassik Open Air am 15. Juli 2020 unter dem Titel „Vive la France" entfällt. Bereits erworbene Tickets können durch ein dafür vorgesehenes Formular erstattet werden. Dieses ist auf www.theater-koblenz.de unter „Download Vordruck Kartenumtausch" zu finden, nahe platziert bei „Unterbrechung des Vorstellungsbetriebs". Alternativ können die Tickets telefonisch bei der Theaterkasse (t: 0261 129-2840 I t: 0261 129-2841) oder per Mail unter theaterkasse@theater-koblenz.de storniert werden. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


we_path

AKTUELLE INFORMATIONEN AB 28. MAI 2020

 

Aufgrund der aktuellen Situation müssen unsere nächsten eigenen Veranstaltungen im Görreshaus Koblenz leider entfallen. Davon betroffen sind:

21. Juni 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – Meander Quartett
28. Juni 2020, 11:00 Uhr: Mehr Musik – Stipendiatenkonzert
5. Juli 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – MOCKBA - MOSKAU

Bereits gekaufte Tickets können bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden

Das Orchesterbüro ist ab dem 2. Juni 2020 immer montags, mittwochs und freitags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis!


we_path

Aktuelle Informationen bis zum 6. Juni 2020

 

Ab dem 25. Mai 2020 sind wir wieder montags, mittwochs und freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr für Sie da.

Eintrittskarten für ausgefallene Konzerte können bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden.

Es fallen alle Konzerte bis einschließlich 6. Juni 2020 aus.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis!


we_path

Ausfall Die Rheinische Extra "Alles Beethoven"

 

Aufgrund der aktuellen Situation fällt leider auch das nächste Konzert der Reihe „Die Rheinische Extra" am 6. Juni 2020 mit dem Titel „Alles Beethoven" aus. Bei dieser Veranstaltung, die Chefdirigent Garry Walker geleitet hätte, wäre der Ausnahmepianist Martin Stadtfeld bei uns zu Gast gewesen. Bereits erworbene Karten können nur bei der Vorverkaufsstelle bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


we_path

Die Rheinische spendet Blut

 

Auch in den Zeiten der Corona-Pandemie sind regelmäßige Blutspenden für die medizinische Grundversorgung sehr wichtig. Das hat einige Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie dazu bewogen, unter dem Motto „Die Rheinische hilft" in der vergangenen Woche ihre Blutspende bei einer Aktion des Deutschen Roten Kreuzes in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz abzugeben. Allen, die dabei waren, gebührt natürlich ein großes Dankeschön. Und wer weiß, in welchen Adern dieses überaus musikalische Blut in Zukunft fließen wird...


we_path

AKTUELLE INFORMATIONEN BIS ZUM 31. MAI 2020

 

Aufgrund der aktuellen Situation müssen unsere nächsten eigenen Veranstaltungen im Görreshaus Koblenz leider entfallen. Davon betroffen sind:

17. Mai 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – Percussion Plus
23. Mai 2020, 09:30 Uhr: Nah dran – Ein Besuch beim Orchester
24. Mai 2020, 16:00 Uhr: Orchesterkonzert im Görreshaus – Von Prag nach Wien
31. Mai 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – Mozart meets Gershwin

Bereits gekaufte Tickets können bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden.

Das Orchesterbüro ist ab dem 25. Mai 2020 immer montags, mittwochs und freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis!


we_path

Ausfall The Rhine Phillis Orchestra "Best of Quincy Jones"

 

Leider müssen wir bekanntgeben, dass aufgrund der Corona-Krise das Konzert des Rhine Phillis Orchestra am 23. Juni 2020 unter dem Titel „Best of Quincy Jones" ebenfalls entfällt. Bereits erworbene Tickets können durch ein dafür vorgesehenes Formular erstattet werden. Dieses ist auf www.theater-koblenz.de unter „Download Vordruck Kartenumtausch" zu finden, nahe platziert bei „Unterbrechung des Vorstellungsbetriebs". Alternativ können die Tickets telefonisch bei der Theaterkasse (t: 0261 129-2840 I t: 0261 129-2841) oder per Mail unter theaterkasse@theater-koblenz.de storniert werden. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


we_path

Aktuelle Informationen bis zum 3. Mai 2020

 

Aufgrund der aktuellen Situation fallen alle Konzerte bis einschließlich 03.05.2020 aus.

Das Orchesterbüro ist bis zum 03.05.2020 nicht besetzt.

Eintrittskarten für ausgefallene Konzerte können bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis!


we_path

AUSFALL SCHUL- UND FAMILIENKONZERTE „BEETHOVEN ZIEHT WIEDER UM“

 

Leider müssen wir bekanntgeben, dass aufgrund der Corona-Krise die Schulkonzerte am 23. und 24. April 2020 unter dem Titel „Beethoven zieht wieder um" sowie die beiden dazugehörigen Familienkonzerte am 26. April 2020 entfallen. Hierfür stehen bereits neue Termine fest: Die Schulkonzerte finden am 14. und 15. Januar 2021, jeweils um 9:30 Uhr und 11:15 Uhr, das Familienkonzert am 17. Januar 2021 um 11 Uhr statt. Alle bereits erworbenen Karten können per Vorbuchungsrecht auf diese Konzerte übertragen werden. Eine Stornierung ist ebenfalls möglich und selbstverständlich erstatten wir den bereits gezahlten Eintrittspreis. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


we_path

Aktuelle Informationen

 

Aufgrund der aktuellen Situation fallen alle Konzerte bis einschließlich 19.04.2020 aus.

Das Orchesterbüro ist bis zum 19.04.2020 nicht besetzt.

Eintrittskarten für ausgefallene Konzerte können bis zum Ende der Spielzeit zurückgegeben werden.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis!


we_path

KEINE KONZERTE DER RHEINISCHEN PHILHARMONIE BIS ZUM 19. APRIL 2020

 

Aufgrund der allgemeinen Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus einhergehen, müssen auch wir unsere nächsten eigenen Veranstaltungen im Görreshaus Koblenz leider absagen. Davon betroffen sind:


28. März 2020, 9:30 Uhr: Nah dran – Ein Besuch beim Orchester
29. März 2020, 16:00 Uhr: Orchesterkonzert im Görreshaus – Kinderspiele
5. April 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – Acanthis Quartett
19. April 2020, 11:00 Uhr: Stunde der Philharmonie – Lilas du Matin


Bereits gekaufte Tickets können selbstverständlich im Orchesterbüro oder bei Ticket Regional zurückgegeben werden. Abonnenten der Reihe „Orchesterkonzerte im Görreshaus" werden unsererseits in Kürze direkt informiert. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis und hofft, den regulären Spielbetrieb bald wieder aufnehmen zu können.


we_path

Orchesterkonzert im Görreshaus - Kinderspiele

 

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am 29. März 2020, das Chefdirigent Garry Walker leiten wird, erleben Sie Werke, deren Inhalt und Anlass sich auf Kinder beziehen. Allein die „Jeux d'enfants" Georges Bizets zielen darauf hin. Ursprünglich schrieb der Komponist jenes Werk, welches sein Verleger Durand 1872 herausbrachte, für vierhändiges Klavier. Aus fünf der ursprünglichen zwölf Stücke, die nicht umsonst an die „Kinderszenen" Robert Schumanns erinnern, arrangierte Bizet ein Jahr später eine Orchestersuite, die in ihrer Knappheit und klanglichen Transparenz nicht nur die musikalischen Qualitäten des Komponisten ausweisen, sondern auch andere Musiker inspirierten.

So etwa Claude Debussy, der zudem als junger Mann den Liederzyklus „Kinderstube" von Modest Mussorgsky in höchsten Tönen lobte. Doch erst seine einjährige Tochter Emma-Claude Debussy, die 1905 geboren wurde, wurde die Initialzündung zur Komposition seiner „Children's Corner", die der Komponist von 1906 bis 1908 schrieb und seinem Kind widmete. Die Titel der sechs darin enthaltenen Klavierstücke, die Debussys Schüler André Caplet behutsam orchestrierte, erinnern bewusst an Spielsachen Emma-Claudes und klingen entsprechend leichtherzig und fantasievoll.

Ein ähnliches Projekt verfolgte Maurice Ravel. Obwohl dieser nie heiratete und nach außen hin für viele Zeitgenossen kühl und unnahbar erschien, zeigte er doch immer wieder gegenüber Freunden lebhafte Anteilnahme. So auch für die Kinder des Ehepaares Godebski, namentlich Mimie und Jean, für die er fünf „Pièces enfantines" mit dem Titel „Ma mère l'oye", sprich „Mutter Gans" schrieb. Diese explizit märchenhaften Stücke arbeitete Ravel 1911 in eine Orchestersuite um, die sich seither großer Popularität erfreut.

Einen Kontrast zu jenen „kindlichen" Stücken bilden die „Folk Songs" von Luciano Berio, ein Zyklus aus elf Liedern verschiedenster Nationen. Berio, der der Nachwelt eher als Schöpfer experimenteller und elektronischer Musik in Erinnerung geblieben ist, stellte in diesem sehr diffizilen verfassten Werk, das er der Sängerin Cathy Berberian, seiner ersten Frau widmete, seine Fähigkeiten als Arrangeur unter Beweis. Den Solopart der „Folk Songs" wird die versierte britische Sopranistin Ruby Hughes übernehmen, die wieder zu Gast in Koblenz ist.


we_path

Stunde der Philharmonie - Lilas du Matin wird verschoben!

 

Das Kammerkonzert „Stunde der Philharmonie – Lilas du Matin" am 22. März 2020 um 11 Uhr im Görreshaus Koblenz wird aus organisatorischen Gründen verschoben. Der Ersatztermin für das Konzert ist der 19. April 2020 um 11 Uhr im Görreshaus, das Programm - mit Werken von Quantz, Mozart, Karlsen, Debussy und Rota - bleibt unverändert. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, ansonsten können diese selbstverständlich im Orchesterbüro bzw. bei Ticket Regional zurückgegeben werden. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie bittet um Ihr Verständnis.


we_path

Neue Ausgabe von "con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


we_path

Stunde der Philharmonie - Quintetto con Contrabasso

 

Eine nicht allzu häufige Besetzung der Kammermusik, nämlich Streichquartett mit Kontrabass, präsentiert die nächste Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 8. März 2020, um 11 Uhr im Görreshaus. Bezeichnenderweise erklingt zunächst ein Quintett dieser Besetzung des legendären Kontrabassvirtuosen und Komponisten Giovanni Bottesini. Mehr als zehn Jahre, bevor Bottesini die umjubelte Uraufführung der „Aida" seines engen Freundes Verdi leiten durfte, schrieb er zahlreiche Orchester- und Kammermusik. So auch eben sein Grand Quintetto c-Moll op. 99, das er 1858 in Naples im US-Bundesstaat Florida schrieb und einem weiteren Freund, dem italienischen Komponisten Saverio Mercadante, widmete. In der Art an Mozart und Beethoven orientiert, besticht das Quintett durch seine vollere, nahezu kammerorchestrale Klangfüllung mithilfe des Kontrabasses.

Während Bottesini schon von jungen Jahren an Karriere in Europa und Amerika machte, dauerte es bei Antonín Dvořák lange Zeit, bis er sich als anerkannter und höchst erfolgreicher Komponist auf beiden Kontinenten immer mehr etablierte. Doch auch davor, in materiell unsicheren Zeiten, schrieb er schon reichlich, darunter nicht nur seine ersten Sinfonien, sondern auch zahlreiche Kammermusik. Dass Dvořák dabei hin und wieder mit Gattungen experimentierte, belegt eben sein 1875 geschriebenes Streichquintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77, das er Jahre später revidierte. Geblieben ist ein Werk, das im Tonfall eigenständige Züge Dvořáks aufweist, der sich davor in Form und Harmonik etwa an Wagner orientierte. Darüber hinaus wurde seinem Streichquintett „technische Fähigkeit in der polyphonen Komposition, Meisterschaft in der Form und Kenntnis der Instrumente" attestiert.

Zwischen diesen beiden Werken erklingt ein sehr junger Beitrag des zeitgenössischen polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki. Aus seinem 2008 geschriebenen Streichquartett Nr. 3 formte dieser 2013 eine Fassung mit zusätzlichem Kontrabass, die zudem den enigmatischen Titel „Blätter eines nicht geschriebenen Tagebuches" erhielt und im selben Jahr im französischen Prades beim „Pablo Casals Festival" uraufgeführt wurde. In diesem packenden Werk, das in der Quintettfassung noch intensiver klingt, müssen alle fünf Musiker gleichermaßen brillant-virtuose als auch lyrisch-meditative Abschnitte meistern, die sich bisweilen ineinander verzahnen.


we_path

13. Benefiz-Adventskalender ist neuer Rekord

 

Zum Abschluss des 13. Benefiz-Adventskalenders kann die Stiftung Rheinische Philharmonie nun freudig verkünden, dass dessen Verkauf einen Reinerlös von 14.591 € erbracht hat. Nach Abzug der Druckkosten, die 2.559,23 € betrugen, ergibt sich damit ein Gesamtwert von genau 12.031,77 €, welche die Stiftung im vergangenen Jahr durch den Kalender verbuchen konnte - so viel wie noch nie zuvor!


So bleibt nur, allen Sponsoren, Käufern und Verkaufsstellen noch einmal einen herzlichen Dank auszusprechen für die Unterstützung und Zuwendungen und weiterhin ein gutes Jahr 2020 zu wünschen!


we_path

Chefdirigent Garry Walker verlängert nicht

 

Der schottische Dirigent Garry Walker wird das Staatsorchester Rheinische Philharmonie mit Sitz in Koblenz verlassen. Mit der Übernahme der Chefdirigentenposition an der Opera North im nordenglischen Leeds ab August 2020 sind für Walker zukünftig die erforderlichen zeitlichen Freiräume für die künstlerische Leitung der Rheinischen Philharmonie nicht mehr in ausreichendem Maß gegeben. Er hat sich entschlossen, keine Verlängerung seines Engagements als Chefdirigent anzustreben und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester über die Spielzeit 2021/22 hinaus, zumindest auf dieser Position, nicht fortzusetzen.

Garry Walker erklärte: „Ich bedaure sehr, dass ich neben der umfangreichen Position als Musikdirektor der Opera North in Leeds meinen Vertrag als Chefdirigent der Rheinischen Staatsphilharmonie nicht verlängern kann. Mit einem begeisterungs- und auf hohem Niveau entwicklungsfähigen Orchester, das gleichzeitig auch einen positiven und höchstmusikalischen Geist hat, zu arbeiten, gehört zu den Höhepunkten meiner Karriere und hat auch mich als Dirigent und Persönlichkeit in jeder Hinsicht weiterentwickelt. Ich hoffe sehr, dass wir auch nach 2022 Möglichkeiten finden werden, unsere musikalische Zusammenarbeit fortzusetzen."

Garry Walker hat sein Amt in Koblenz in der Saison 2017/18 angetreten und kann seither mit dem Orchester auf eine eindrucksvolle musikalische Bilanz zurückblicken. Binnen kürzester Zeit gelang es ihm, dem Klang des Orchesters eine beeindruckende Transparenz zu entlocken, die eine deutlich neuartige Durchhörbarkeit ermöglichte. Damit einher gingen beispielsweise bemerkenswerte Interpretationen der großen Sinfoniker Johannes Brahms, Gustav Mahler oder Dmitri Schostakowitsch. Hinzu kam sein großes Engagement mit dem Orchester in Koblenz und dem Norden von Rheinland-Pfalz, dem traditionellen Spielgebiet des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie.

Der für das Orchester zuständige Kulturminister Konrad Wolf sagte hierzu: „Garry Walker hat die künstlerische Entwicklung der Rheinischen Philharmonie erfolgreich vorangetrieben. Ich bedauere sehr, dass aufgrund der äußeren Umstände keine Vertragsverlängerung möglich sein wird." Der Intendant des Orchesters, Günter Müller-Rogalla, ergänzt: "Es ist für mich recht unerwartet, dass die sehr gute Zusammenarbeit unseres Chefdirigenten Garry Walker und der Rheinischen Philharmonie über das Jahr 2022 hinaus keine Fortsetzung finden wird, aber wir müssen wohl akzeptieren, dass dies der Sachstand ist. In jedem Fall gilt es nun, zügig eine tragfähige und gute Lösung für die zukünftige Neubesetzung dieser wichtigen Position zu finden."


we_path

Stunde der Philharmonie - Karneval im Nebel

 

Die nächste Stunde der Philharmonie findet am Sonntag vor Rosenmontag, den 23. Februar 2020, um 11 Uhr im Görreshaus statt. Passend zu diesem Zeitpunkt präsentieren die Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Werke, die sich mal mehr, mal weniger karnevalesk geben. Alle Stücke dieser Matinee stammen außerdem von britischen Komponisten. Nicht zuletzt aufgrund des Smogs, der London und weitere Städte des Vereinigten Königreichs im 19. Jahrhundert beherrschte, hält sich bis heute die romantische Vorstellung eines vernebelten Großbritanniens, was dem Titel „Karneval im Nebel" durchaus entgegenkommt.

Am Anfang und Ende des Konzerts steht mit Edward Elgar einer der prominentesten englischen Komponisten schlechthin. Dessen kurzer, aber charmanter „Chanson de Matin" op. 15 Nr. 2, den er mit vermutlich Anfang 30 schrieb, festigte seinen späteren Ruhm nicht zuletzt dank dessen Orchesterfassung, die in der Queens Hall erklang. Dabei schrieb Elgar diese Petitesse ursprünglich für Violine und Klavier. Ganz anders klingt indessen sein spätes Klavierquintett a-Moll op. 84, das er kurz nach dem 1. Weltkrieg zu Papier brachte. Neben einer Affinität zu Brahms lässt sich hier zwar Trauer über die schrecklichen Kriegsjahre heraushören. Dennoch zeichnen diesen gewichtigen Beitrag Elgars, über den sich der Schriftsteller George Bernard Shaw euphorisch äußerte, auch frohe und überschwängliche Passagen sowie eine krönende Schlussapotheose aus.

Zwischen diesen beiden Werken würdigen die Musiker einen eher vergessenen Komponisten, der seinerzeit im Vereinigten Königreich hohe Anerkennung als Komponist und Lehrer genoss und fast zur selben Zeit wie Elgar lebte: Thomas Dunhill wird der Nachwelt wohl nur deshalb ein Begriff sein, da dessen Sohn David Dunhill, ein bekannter BBC-Reporter, noch 1997 Memoiren seines Vaters herausbrachte. Von Dunhill hören wir dessen lyrische Suite für Fagott und Klavier op. 95, in deren fünf Sätzen er gleichermaßen melancholische wie humorvolle Einfälle, Themen und Harmonien auf individuelle Weise vereinigt.

Im Anschluss an Dunhill ertönt in jener Stunde der Philharmonie die nicht minder einfallsreiche Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 65 von Benjamin Britten. Diese schrieb er 1960 für Mstislaw Rostropowitsch, den er kurz davor kennenlernte und mit ihm Freundschaft schloss. Nach der Uraufführung der Sonate im Jahr darauf urteilte die Londoner Times, dass ein „fröhlicher, charmanter, ungewöhnlich brillanter Virtuose" und zugleich „ein suchender Musiker mit dem Hirn eines Philosophen" prädestiniert sei, dieses Werk aufzuführen.


we_path

Zusatzkonzert Beethoven zieht wieder um

 

Das Familienkonzert "Beethoven zieht wieder um", das am 26. April 2020 um 11:00 Uhr im Görreshaus stattfindet, ist ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage wird es eine Wiederholung des Konzerts am selben Tag um 16:00 Uhr geben.


we_path

Stunde der Philharmonie - Romantische Leidenschaft

 

Die nächste Stunde der Philharmonie bietet am 2. Februar 2020 um 11 Uhr im Görreshaus, wie ihr Titel „Romantische Leidenschaft" schon verrät, ein buchstäblich passioniertes Programm: Zu Beginn erklingt das frühe Trio élégiaque g-moll Sergei Rachmaninoffs. Noch keine zwanzig Jahre alt, hat der junge Komponist sein erstes Klaviertrio im Jahr 1892 innerhalb weniger Tage zu Papier gebracht. Der reiche, vollgriffe Klaviersatz und die elegische Grundstimmung dieses Werkes verraten schon wesentliche Merkmale von Rachmaninoffs Stil. 

Anders ist die in ihrer Form konzentrierte, gleichwohl hochromantische wie nachdenkliche Violinsonate A-Dur César Francks von 1886. Mit diesem bis heute populären Werk, das Franck mit 64 Jahren schrieb, hatte er nicht nur seine musikalische Reife erreicht, sondern auch seine Anerkennung als gefragter Komponist gefestigt.

Zum Abschluss der Matinee spielen die Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Antonín Dvořáks wenig später entstandenes Klavierquintett A-Dur op. 81. Dessen temperamentvoller Charakter zeugt zugleich von einer glücklichen und gelösten Atmosphäre, in der Dvořák sein Werk 1888 im heimatlichen Vysoká schrieb. Das zeigen auch solch böhmische Tänze wie die Dumka oder der Furiant, die der Komponist so liebte und auch in seinem leidenschaftlichen Quintett integrierte.


we_path

Familienkonzert am 19.01.20 ausverkauft

 

Am Sonntag, den 19. Januar 2020, präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 11:00 Uhr im Görreshaus das nächste Familienkonzert dieser Spielzeit, mit Juri Tetzlaff als Moderator und Karsten Huschke als Dirigent. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt ausverkauft ist.


we_path

Stunde der Philharmonie - À huit

 

Bei der Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 12. Januar 2020, präsentieren einige Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie zwei Oktette verschiedener Zeiten für Klarinette, Horn, Fagott und Streichquartett mit Kontrabass. Es erklingt das große Oktett in F-Dur von Franz Schubert, das er 1824 innerhalb eines Monats schrieb und mit dem er sich, nach eigenen Worten, in großen sinfonischen Formen üben wollte. Demgegenüber steht das eher kürzere Oktett für die gleiche Besetzung von Jean Françaix, das dieser 1972 schrieb. Mit diesem heiteren Beitrag, der die selbstbewusst-freche Handschrift des Komponisten trägt, wollte Françaix es dem Werk Schuberts ermöglichen, vollständig abendfüllende Konzerte in ausschließlich dieser Formation zu bestreiten.


we_path

13. Adventskalender ist wieder ein Erfolg

 

Wieder einmal wurde der Benefiz-Adventskalender ein großer Erfolg: Wenige Tage vorm offiziellen Verkaufsende waren alle 1.500 Benefiz-Adventskalender verkauft – genauso viele wie im Vorjahr! Da an Kosten lediglich die Druckkosten für den Kalender anfallen - die Kalenderentwürfe, sowie die Plakat- und Flyerentwürfe und deren Druck übernahm die Debeka - können wieder über 10.000 € der Stiftung zur Finanzierung von Stipendien zugeführt werden. Das Geld braucht die Stiftung wegen der durch die noch immer anhaltende Niedrigzinsphase fehlenden Zinserträge auch dringend.

Großer Dank gilt den Sponsoren, die insgesamt 99 Preise im Wert von knapp 7.000 € gestiftet haben und natürlich den Verkaufsstellen. Diese haben, wie bei der letzten Stiftungsratssitzung festgehalten wurde, jeweils verkauft:

Buchhandlung Reuffel : 231 verkaufte Exemplare
Debeka: 180 verkaufte Exemplare
Tourist-Information: 78 verkaufte Exemplare
Sparkasse Koblenz: 37 verkaufte Exemplare
Theatergemeinde Koblenz: 37 verkaufte Exemplare
Kargl am Plan: 13 verkaufte Exemplare

Weitere Adventskalender wurden bei den Konzerten des Musik-Instituts Koblenz im November, im Foyer des Theaters Koblenz, im Foyer des Görreshauses, im Orchesterbüro sowie durch Vorstandsmitglieder der Freunde der Rheinischen Philharmonie und Orchestermitglieder verkauft.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern des 13. Benefiz-Adventskalenders und wünschen fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2020.


we_path

Geänderte Öffnungszeiten des Orchesterbüros zum Jahreswechsel

 

Vom 21.12.2019 bis zum 01.01.2020 bleibt unser Orchesterbüro geschlossen.

Am 02. und 03.01.2020 sind wir von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr und ab
dem 06.01.2020 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2020!


we_path

Neujahrskonzert 2020 „Wien, Wien, nur du allein“

 

Eine brodelnde Stadt voller Künstler, Intellektueller und Komponisten, die das kulturelle Leben über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich bereichern und prägen – das ist Wien im 19. Jahrhundert! Inmitten dieses regen Treibens entwickelt und wandelt sich auch das Musikleben stetig mit, bis schließlich die Stadt selbst ihren eigenen Namen hergeben muss für das neu etablierte Markenzeichen: auf die Wiener Oper folgt die Wiener Operette und zuletzt ganz global die Wiener Musik.

Und ohne ihn bislang erwähnt zu haben, lesen wir doch zwischen den letzten Zeilen bereits heraus, dass mit der Wiener Musik schlechthin insbesondere die schwungvollen Dreivierteltakte des Walzerkönigs Johann Strauß und seiner Brüder gemeint sein müssen. In diesem Sinne ist „Wien, Wien, nur du allein" nicht nur das nostalgisch-sehnsuchtsvolle Motto des kommenden Neujahrskonzerts, sondern verweist auf die vielen Titel der Strauß-Dynastie, die an diesem Abend erklingen werden.

Gemeinsam mit der Sopranistin Judith Kuhn feiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Garry Walker das künstlerische Erbe der Hauptstadt Österreichs, die seinerzeit zu einer der bedeutendsten kulturellen Metropolen Europas avancierte. Angefangen mit der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus", die in guter traditioneller Manier an einem Neujahrsabend dieser Art natürlich nicht fehlen darf, wechseln sich Quadrille, Polka, Csárdás und immer wieder Walzer mit Arien-Schmankerln der Goldenen Operettenära ab. Die Moderation des Programmes liegt in den bewährten Händen von Markus Dietze. Noch leichtfüßiger und beschwingter als bei diesem Konzert lässt sich das neue Jahr 2020 wohl kaum begrüßen.

Karten gibt es unter:
https://www.ticket-regional.de/stage_3954.php?eventtimeID=474094


we_path

Neue CD-Veröffentlichung der Rheinischen

 

Mittlerweile ist wieder eine CD des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie beim Label CPO erschienen. Es ist die dritte Aufnahme einer Reihe mit sämtlichen Konzertwerken des armenischen Komponisten Aram Khachaturian.

Im Mittelpunkt dieser dritten Veröffentlichung stehen das Violinkonzert und die Konzertrhapsodie für Violine und Orchester. Als Solistin wirkt die Geigerin Antje Weithaas mit, geleitet wird die Aufnahme wieder von Daniel Raiskin, dem früheren Chefdirigenten der Rheinischen Philharmonie. Die CD ist im Fachhandel erhältlich.


we_path

Stunde der Philharmonie - La diva de l'empire

 

Die Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 15. Dezember, präsentiert im Görreshaus außergewöhnliche Arrangements, die der in Koblenz wirkende Bariton Nico Wouterse für sein Calamus Quintett erarbeitet hat. Dieses Ensemble, bestehend aus Oboe, Klarinette, Bassklarinette, Saxophon und Fagott erarbeitet hat, begleitet zu manchen Stücken im Programm die Sopranistin Evelyn Czesla.

Bei den arrangierten Werken handelt es sich um zwei heitere Frühwerken Edward Elgars, der in seiner Jugend selbst Fagott spielte,  aber auch vorwiegend um verschiedene Lieder und Petitessen französischer Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. So auch das frivole, titelgebende „La Diva de l'empire", eines der berühmtesten Werke von Erik Satie, das den Auftritt eines Mädchens im berüchtigten Londoner „Empire Theatre" beschreibt. Ebenso erklingt neben drei eingängigen Liedern Gabriel Faurés dessen beliebte„Dolly Suite". Diese schrieb er für die junge Hélène Bardac, Tochter von Emma Bardac, die später Debussy Frau werden sollte. Ebenso kindlich geht es in der 1872 vollendeten Suite „Jeux d'enfants" zu, die Georges Bizet noch vor seiner legendären „Carmen" schrieb. Bekannt geworden sind daraus fünf Sätze, die der Komponist selbst sehr gekonnt für Orchester transkribierte und die an diesem Vormittag im Timbre der Bläser ebenso leichtfüßig erklingen werden. Abgerundet wird das Programm durch einige Vokalkompositionen und Tänze des zeitgenössischen Komponisten Christopher Meux, der seine Beiträge selbst für die Besetzung des Calamus Quintett schrieb.


we_path

Die Rheinische Extra - Lullaby for Strings

 

Am Sonntag, dem 8. Dezember 2019, leitet Chefdirigent Garry Walker ein Programm, in dessen Mittelpunkt Werke für Streichorchester stehen. Etwa bis zur Wiener Klassik war eine Serenade ein Werk, das als abendliches Ständchen zumeist im Freien gespielt wurde. Später allerdings diente die Bezeichnung „Serenade" oft nur noch für eine Komposition, die sich durch ihre Mehrsätzigkeit von der üblicherweise viersätzigen Sinfonie abgrenzte, wobei eine gewisse Leichtigkeit des Stils immer eine Eigenschaft dieser vormals rein abendlichen Gattung blieb. Und dies trifft voll und ganz auf die frische und melodienselige Streicherserenade von Antonín Dvořák zu. Eines seiner beliebtesten Werke, das er 1875 in nur zwei Wochen komponierte.

Mitten im 2. Weltkrieg schrieb Benjamin Britten seine Serenade, die neben dem Streichorchester ein Horn vorsieht und insgesamt sechs Texte englischer Dichter aus verschiedenen Jahrhunderten für einen ebenfalls beteiligten Tenorsolisten vertont. Das Stück spielt zwar zum einen mit dem nostalgischen Ton der Serenadenform, doch die teilweise dunkleren Klänge gemahnen auch an die belastenden Umstände der Enstehungszeit. Als Solist wirkt der englische Sänger Oliver Johnston mit. Den instrumentalen Part übernimmt Tsun Tak Cheung, Solohornist der Rheinischen Philharmonie.

1976 starb Benjamin Britten, und der estnische Komponist Arvo Pärt, der ihn sehr verehrte, konnte ihn aufgrund der politischen Verhältnisse zwischen der UdSSR und England zeitlebens nicht besuchen. In direkter Folge dieses Verlustes komponierte Pärt 1977 seinen „Cantus in Memoriam Benjamin Britten". Eine Art Meditation über den Tod, der die neben den Streichern erklingende Glocke eine ganz besondere klangliche Atmosphäre verschafft.

Das wunderbare idyllische „Lullaby for Strings" schrieb George Gershwin im Jahr 1919 ursprünglich für Klavier, bevor er es auf Wunsch seines Kompositionslehrers Edward Kilenyi als kleine Übung instrumentierte. Das Stück blieb danach viele Jahre liegen, bis es 1963 zufällig wiederentdeckt wurde und seither seinen Siegeszug um die Welt antrat.


we_path

13. Benefiz-Adventskalender ausverkauft

 

Nach einem großen Ansturm auf den 13. Benefiz-Adventskalender freut sich die Stiftung Rheinische Philharmonie nun sehr, dessen Ausverkauf zu verkünden!!

Die Auslosung der Preise findet am 29. November unter notarieller Aufsicht im Görreshaus statt. Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember täglich auf der Homepage und der Facebook-Präsenz der Rheinischen sowie unter der Gewinnhotline 0261/3012-291 bekanntgegeben.


we_path

Restliche Benefiz-Adventskalender 2019

 

Bis zum 29. November mittags sind nur noch wenige restliche Benefiz-Adventskalender der Stiftung Rheinische Philharmonie zu verkaufen, sowohl im Orchesterbüro der Rheinischen als auch in den Koblenzer Filialen der Buchhandlung Reuffel und der Hauptverwaltung der Debeka. Auch beim Sinfoniekonzert am Montag, den 25. November, das in St. Veit in Mayen stattfindet, gibt es noch Restexemplare. Sichern Sie sich einen Kalender für 10 € und damit die Chance auf einen von vielen tollen Preisen!


we_path

Orchesterkonzert im Görreshaus am 24.11.19 ausverkauft

 

Am Sonntag, den 24. November 2019, präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr das nächste Orchesterkonzert im Görreshaus dieser Spielzeit, mit dem Bassbariton Klaus Mertens und Enrico Delamboye als Dirigent. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt ausverkauft ist.


we_path

Orchesterkonzert im Görreshaus - In neuem Gewand

 

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am 24. November um 16:00 Uhr erleben Sie ausschließlich Bearbeitungen. So besteht die vierte Orchestersuite Peter Tschaikowskys aus einigen kleinen Stücken Mozarts, die der russische Komponist gleichermaßen effektbewusst wie einfühlsam orchestrierte. Genau genommen enthält die Suite zum einem die „Kleine Gigue KV 574" sowie das „Menuett KV 355". Zum anderen bearbeitete Tschaikowsky die Lizst'sche Klavierfassung des „Ave verum corpus KV 618" und die Variationen nach einem Thema von Gluck KV 455, nach dem Lied „Unser dummer Pöbel meint", womit er seiner „Mozartiana"-Suite einen launigen Abschluss verpasste.

Auch darüber hinaus präsentiert das nächste Görreshaus-Konzert Werke in verändertem Äußeren. So etwa bei sechs Tänzen, die Franz Schubert wahrscheinlich 1824 für Klavier schrieb und Anfang 1931 im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien wiederentdeckt wurden. Aus diesem Anlass beauftragte die Universal Edition den versierten Arrangeur Anton Webern, jene Tänze zu orchestrieren. Das Ergebnis war eine höchst präzise und fein ausdifferenzierte Instrumentierung, womit Webern seine Absicht, die Struktur der ursprünglichen Stücke klarer hervorzuheben, bestens erfüllt haben dürfte.

Ähnliches verfolgte Max Reger, der das Spielen von Schubert-Liedern in den Konzertsälen seiner Zeit als Zumutung empfand und befürchtete, dass dadurch das große vokale Vermächtnis des von ihm verehrten Vorbildes untergehen würde. So entschloss sich Reger in den Jahren 1913/14 zur Orchestrierung einiger Gesänge, wovon genau sechs an diesem Nachmittag im Görreshaus erklingen werden. Als Solist dieser Auswahl – darunter der berühmte „Erlkönig" – wird der profilierte Bass-Bariton Klaus Mertens auftreten, der mit den Bearbeitungen Regers bestens vertraut ist.

Das Spiel mit neuen Klanggewändern rundet ein weiteres ursprüngliches Klavierwerk ab: Franz Liszt schrieb seine „La lugubre gondola" 1882 in Venedig, die drei Jahre später, in Andenken an Richard Wagner, publiziert wurde. Den amerikanischen Komponisten John Adams reizte es, dieses pianistische Requiem zu orchestrieren, wobei auch er transparente Klangmittel einsetzt und sich vor schweren romantisierenden Klängen hütet. Als Dirigent dieses außergewöhnlichen Konzertprogramms kehrt der ehemalige Chefdirigent des Theaters Koblenz, Enrico Delamboye, an das Pult des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie zurück.


we_path

The Rhine Phillis Orchestra - Remembering Ray Charles

 

Am 20. November 2019 um 19:30 Uhr präsentieren die Rhine Phillis gemeinsam mit Jeff Cascaro im Theater Koblenz eine Hommage an den legendären Sänger und Pianisten Ray Charles. Jeff Cascaro ist einer der bedeutendsten deutschen Jazz- und Soulsänger. Er arbeitet regelmäßig mit den Bigbands der BBC London und den deutschen Rundfunk-Bigbands zusammen. Die Liste seiner musikalischen Partner beinhaltet u.a. Jazzgrößen wie Joe Sample, Till Brönner, Nils Landgren oder Klaus Doldinger's Passport. Darüber hinaus ist Jeff Cascaro nicht nur der jungen Fernsehgeneration ein Begriff als Voicecoach u.a. bei „Das Supertalent", „DSDS" oder auch dem „Eurovision Song Contest". Er unterrichtet beim Popcamp des Deutschen Musikrates sowie an vielen deutschen Musikhochschulen und ist Professor für Jazz- und Popgesang in Weimar. Seine zahlreichen Soul-Jazz-Produktionen belegen, dass das Erbe von Ray Charles, Marvin Gaye und Wilson Pickett auch in unseren Breiten höchst lebendig weiterentwickelt werden kann.

Jeff Cascaros Hochachtung vor seinem Vorbild drückt er selbst folgendermaßen aus: „Es wäre fatal, wenn wir versuchen würden, Ray Charles zu kopieren. Vielmehr möchte ich an ihn als einen der Größten erinnern und mich auch in gewisser Weise bedanken, für den Spirit, den er in mein Sängerleben brachte und noch immer bringt!"

Stefan Pfeifer-Galilea, der auch einen Teil der Musik arrangiert hat, wird die Band leiten. 2016 gewann er den renommierten WDR-Jazz-Preis in der Kategorie Komposition und Arrangement. Wie auch Jeff Cascaro arbeitet Stefan Pfeifer-Galilea regelmäßig mit den deutschen Rundfunk-Bigbands zusammen und fördert als Leiter des JugendJazzOrchester NRW den musikalischen Nachwuchs. Bei den Rhine Phillis ist er ein gern gesehener Gast.

Freuen Sie sich auf bekannte Titel wie „Hallelujah, I Just Love Her So" oder "Georgia On My Mind" und lassen Sie sich von der Musik von Ray Charles elektrisieren!


we_path

Stunde der Philharmonie - À la Mémoire d'un grand artiste

 

Die Stunde der Philharmonie im Görreshaus am Sonntag, den 3. November um 11 Uhr, präsentiert zwei der größten russischen Klaviertrios der Musikgeschichte, die beide in Gedenken an wichtige Persönlichkeiten im Leben der jeweiligen Komponisten geschrieben wurden.

Es erklingt zum einem das Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll, das Dmitri Schostakowitsch am Ende des zweiten Weltkriegs schrieb. Das Werk entstand in Andenken an den Komponisten und Musikwissenschaftler Ivan Sollertinski, einem der engsten Freunde des Komponisten, der sich für Schostakowitsch unermüdlich einsetzte und 1944 völlig unerwartet verstarb. In ähnlichem Andenken an einen großen künstlerischen Weggefährten entstand zum anderen das einzige, großangelegte Klaviertrio von Peter Tschaikowsky. Geschrieben hat dieser sein Werk als klingendes Denkmal an den legendären russischen Dirigenten, Pianisten und Komponisten Nikolai Rubinstein, der zusammen mit seinem nicht minder einflussreichen Bruder Anton die Musik- und Konzertszene des russischen Zarenreiches effektiv ausbaute. Noch bevor er 1881 starb, engagierte sich Rubinstein für die Musik seines ehemaligen Schülers Tschaikowsky und deren Verbreitung.


we_path

13. Benefiz-Adventskalender der Stiftung Rheinische Philharmonie

 

Bereits zum dreizehnten Mal legt die Stiftung der Rheinischen Philharmonie ihren erfolgreichen Benefiz-Adventskalender auf. Seit Jahren finanzieren die Erlöse durch den Kalender das Orchester mit, insbesondere die Stipendiatenstellen. Aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals konnten seit der Spielzeit 2008/09 regelmäßig jährliche Stipendien zur Verfügung gestellt werden. Dabei wurden in den letzten elf Jahren insgesamt 44 Stipendiaten unterstützt, wofür die Stiftung bisher an die 310.000 Euro aufgewendet hat.
Für die folgenden Spielzeiten sind solche Stipendien ebenfalls vorgesehen. Aus der derzeitigen Zinssituation resultieren leider nur niedrige Zinserträge, daher ist der Erlös aus dem Verkauf des Adventskalenders 2019 weiterhin essentiell für die finanzielle Unterstützung der Stipendiaten.

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2019 gibt es auch in diesem Jahr tolle Preise zu gewinnen, die Sponsoren aus Koblenz und Umgebung zur Verfügung gestellt haben. Auch 2019 konnten weitere neue Sponsoren gewonnen werden; ein Zeichen, wie beliebt dieser Benefiz-Adventskalender inzwischen auch unter den Unternehmern ist.

Kaum ein Gewinn ist weniger als 50 Euro wert, viele aber deutlich mehr. So werden unter allen Kalenderkäufern beispielsweise eine Familienjahreskarte für den Zoo Neuwied, ein Gutschein vom RZ-Reisebüro, ein ADAC-Fahrsicherheitstraining, Sauna-Tageskarten für die Therme „MonteMare" in Andernach, VIP-Fußballtickets, kulinarische Gutscheine des Hotels „Zum Weißen Schwanen" in Braubach, zwei 500 Euro Goldmünzen der Sparkasse Koblenz sowie weitere Gutscheine für verschiedene Koblenzer Geschäfte und Gastronomiebetriebe, Eintrittskarten für hochkarätige Kulturveranstaltungen und vieles mehr verlost. Insgesamt wird der Gesamtwert der 99 gestifteten Preise sich auf knapp 7.000 Euro belaufen.

Der Kalender zum Preis von 10,- EUR kann ab 30. Oktober 2019 im Orchesterbüro im Görreshaus, der Buchhandlung Reuffel (Filialen Obere Löhr und Altlöhrtor), der Koblenz-Touristik im Forum Confluentes, den Sparkassenfilialen in der Bahnhofs- und Schloßstraße, bei Kargl Schreibkultur am Plan, bei Veranstaltungen der Theatergemeinde Koblenz sowie bei der Debeka in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße erworben werden. Bei größeren Bestellungen, zum Beispiel von Firmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Kunden, gibt es Rabatte.

Jeder Adventskalender hat eine fortlaufende Nummer. Alle verkauften Nummern nehmen an der Ende November unter notarieller Aufsicht stattfindenden Verlosung der Gewinne teil. Die Gewinnnummern werden dann täglich im Internet unter www.rheinische-philharmonie.de, unter 0261 3012-291 und auf der Facebook-Seite des Orchesters bekanntgegeben.

Die Einnahmen aus dem Adventskalenderverkauf fließen zu 100 Prozent in die Stiftung Rheinische Philharmonie. 2018 konnte die Stiftung dem Orchester so für Stipendiatenstellen knapp 12.000,- EUR zuführen! Der Kalender wird vom 30. Oktober bis 29. November 2019 verkauft.


we_path

Die Rheinische Extra am 27.10.19 ausverkauft

 

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019, präsentiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr im Görreshaus das erste Konzert der Reihe "Die Rheinische Extra" in dieser Spielzeit, mit Ioana Cristina Goicea an der Solovioline und Rasmus Baumann als Dirigent. Leider müssen wir bekanntgeben, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt ausverkauft ist.


we_path

Die Rheinische Extra - Fiesta Latina

 

Zu allen Zeiten haben sich Komponisten von exotischen und ungewöhnlichen Klängen und Rhythmen faszinieren lassen, die ansonsten nicht zum Ausdrucksspektrum ihrer Werke gehörten. Mozart fand etwa Inspiration bei Klängen der Osmanen und Johannes Brahms adaptierte ungarische Weisen. Am Sonntag, dem 27. Oktober 2019, werden um 16:00 Uhr unter der Leitung von Rasmus Baumann Werke und Inspirationen aus Südamerika im Görreshaus erklingen.

Astor Piazzolla gilt als Begründer des „Tango Nuevo" und hat mit seinem Bandoneonspiel und seinen Werken Generationen von Tänzern und Zuhörern zum Schwelgen gebracht. Dabei galt, trotz seiner Affinität zum Tango, seine Vorliebe zunächst dem Jazz und Johann Sebastian Bach sowie ein wenig der „ernsten" sinfonischen Kunst. Ein Beispiel dafür ist seine Sinfonietta aus dem Jahr 1954, deren Auszeichnung ihm ein Stipendium in Paris bei der legendären Lehrerin Nadia Boulanger ermöglichte. Diese erklärte ihm rundheraus, dass der wirkliche Piazzolla nur in seinen Tangos zu hören sei, und er nahm ihren Rat an. Das Orchesterwerk „Tangazo: Variationen über Buenos Aires" zeugt unter anderem von diesem neuen eigenen Personalstil.

Zwischen 1916 und 1918 besuchte Darius Milhaud Brasilien und brachte eine Vielzahl von Melodien aus der dortigen Folklore mit. Direkt danach, als er wieder in Paris war, komponierte er seine Orchesterfantasie „Le bœuf sur le toit", was auf Deutsch „Der Ochse auf dem Dach" heißt und ein gleichnamiges Volkslied aus seinem Urlaubsland war. Dieses gestaltete er, in Anlehnung an Filme Charlie Chaplins, lustig und schräg. Milhaud arbeitete die Fantasie für Orchester mit Solovioline um, deren hochvirtuosem Part sich die junge Geigerin Ioana Cristina Goicea stellen wird. Sie tritt auch als Solistin in der Havanaise des ebenfalls aus Frankreich stammenden Komponisten Camille Saint-Saëns auf, die 1887 entstand. Dieser auf dem traditionellen Habanera-Rhythmus aus Kuba basierende Tanz ist sehr eng mit dem argentinischen Tango verwandt und entfaltet einen ganz eigenen Zauber.

Ergänzt werden diese lateinamerikanischen Hauptwerke durch zwei kurze Suiten des russischen Komponisten Igor Strawinsky, die dieser zwischen 1917 und 1925 nach eigenen, ironisch-grotesken Klavierstücken für kleines Orchester bearbeitete. Ein humorvoller und ungewöhnlicher Kontrapunkt im Programm.


we_path

Stunde der Philharmonie - Brass Variations

 

Bei der nächsten Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 20. Oktober um 11:00 Uhr, stellen sich die Blechbläser des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie vor, um einen groß besetzten kammermusikalischen Vormittag im Görreshaus zu gestalten. Der Titel des Konzertprogramms, „Brass Variations", deutet dabei schon die Vielseitigkeit der enthaltenen Stücke an: Englische Renaissancemusik und spanischer Barock kommen ebenso vor wie ein Beitrag des niederländischen Komponisten Jan Koetsier, der als geistiger Gründervater moderner Blechkammermusik überhaupt gilt. Natürlich präsentieren die Bläser auch Jazz-Arrangements, deren Originale von Chick Corea und weiteren Größen jener Richtung stammen und das Programm dieses Vormittags abrunden.


we_path

Neue Ausgabe von "Con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


we_path

Orchesterkonzert im Görreshaus - Mit einem Blick zurück

 

Die Wiener Klassik vermochte auf die Nachwelt entscheidende künstlerische Einflüsse auszuüben. Ein Beispiel dafür ist Serge Prokofieff, der jener Epoche in seiner ersten Sinfonie ein leichtfüßiges und humorvolles Denkmal setzte. In der Tat hat diese „klassische" Sinfonie viele Berührungspunkte mit Haydn und Mozart, gleichzeitig hört man hier das Temperament des jungen Prokofieffs heraus.

Ein Zeitgenosse der Wiener Klassik, Joseph Haydn, tüftelte selbst unermüdlich an der Musiksprache seiner Zeit. Mit über sechzig Jahren befand er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, was 12 spektakuläre, für den in London wirkenden Impresario Johann Peter Salomon geschriebene Sinfonien bezeugen. Darunter befindet sich die Sinfonie Nr. 99, über deren triumphale Uraufführung am 10. Februar 1794 der „morning chronicle" schrieb, sie sei „reich an (...) eindringlichen musikalischen Gedanken" und „erhebt die Seelen und die Gefühle".

Dass seine Musik die Gemüter erheben möge, wünschte sich auch Peter Tschaikowsky – ein Wunsch, den er vor allem in der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts erfüllt sah. Aus Verehrung für diesen komponierte Tschaikowsky seine Variationen über ein (selbst erfundenes) Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester. Allein die Grazie dieses Werkes, seine Melodiosität und durchdachte Variationendramaturgie sprechen für einen ausgereiften Komponisten. Für den Weltruhm der Variationen sorgte der deutsche Cellist Wilhelm Fitzenhagen, der sie als Solist am 30. November 1877 in Moskau unter Nikolai Rubinstein uraufführte und, um die Komposition rasch zu verbreiten, diese eigenhändig bearbeitete.

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am Sonntag, den 6. Oktober würdigt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr die Verdienste Fitzenhagens und spielt dessen Fassung. Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker wird dabei der junge Cellist Gabriel Schwabe zu hören sein.


we_path

Stunde der Philharmonie - B + B + B

 

Die erste Stunde der Philharmonie dieser Spielzeit findet am Sonntag, den 22. September 2019, um 11:00 Uhr im Görreshaus statt. Wie deren Titel „B + B + B" schon suggeriert, finden sich im Konzertprogramm drei berühmte Komponisten, die im Nachnamen ein entsprechendes Initial tragen. An erster Stelle steht Johannes Brahms, der seine erste Sonate für Violoncello und Klavier op. 38 zwischen 1862 und 1865 schrieb. Dieses Werk weist nicht nur eine originelle, zuweilen eigenwillig anmutende Satzstruktur „Allegro-Menuett-Allegro" auf. Auch die verhaltene, zuweilen melancholische Stimmung – Brahms sprach von einem „männlich-ernsten Charakter des Instrumentes" – und die tiefe Auseinandersetzung mit Bach'scher Fugentechnik zeichnen die Cellosonate aus.

Auch der junge Leonard Bernstein bewies noch zu Studienzeiten, wie virtuos er sich mit Kammermusik auseinanderzusetzen wusste. Lange bevor er epochale Bühnenwerke wie „On the Town", „West Side Story" oder „Candide" sowie Sinfonien schuf, widmete sich Bernstein der Klarinette in Form einer Duosonate. Dass er als praktizierender Jude für Klezmer-Musik und alte ukrainisch-jüdische Folklore von Kindesbeinen an großes Interesse hegte, hört man seiner Klarinettensonate regelrecht an. Mehr noch versteht es Bernstein, ein spritziges, formbewusstes Werk zu schreiben, dessen Melodien, aber auch Humor und rhythmische Komplexität für einen schon stilsicheren Komponisten sprechen.

Nicht ohne Humor ist auch ein frühes Werk Ludwig van Beethovens, den beide obigen Komponisten verehrten, nämlich dessen 1797 entstandenes Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 11. Noch bevor er sich an große Streichquartette oder Klaviertrios wagte, gelang dem jungen Beethoven mit jenem Trio ein Werk, das kantabel und spielerisch, gleichwohl temperamentvoll klingt und am Ende mit Variationen über einen Gassenhauer von Joseph Weigl glänzt, denen es den Beinamen „Gassenhauer-Trio" verdankt.


we_path

Familienkonzert - Krach mit Bach

 

Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen viel herum: Seit ewigen Zeiten fristen sie ihr Dasein in den Bilderrahmen des Musikzimmers im kleinen Schlossmuseum. Doch allabendlich um Mitternacht steigen sie heraus, und dann entbrennt zwischen ihnen jedes Mal auf Neue ein großer Streit: Wer von ihnen war der bessere Komponist? Aber die zwei sind nicht allein mit ihrem Disput, denn auch Museumsführerin Constanze beteiligt sich bei all dem und mischt sich sogar singend mit. 

Wie der große Streit enden und entschieden wird, dürfen Kinder, ihre Eltern und junggebliebene Erwachsene beim ersten Familienkonzert diese Spielzeit am 8. September um 11:00 Uhr im Görreshaus miterleben – natürlich nicht ohne Musik der beiden Streithähne.


we_path

Notenmaterial für das Mitmach-Orchester am Tag der offenen Tür

 

Am Tag der offenen Tür am 1. September 2019 im Görreshaus in Koblenz haben die Besucher auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in unserem Mitmach-Orchester die Rheinische nicht nur hautnah zu erleben, sondern auch selbst mitzuspielen. Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 5 und die „Bauern Polka" von Johann Strauß Sohn stehen dabei auf dem Programm.

Das dazugehörige Notenmaterial kann ab sofort im Orchesterbüro des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie kostenfrei geordert werden (0261/3012-272 oder info@rheinische-philharmonie.de).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Freude beim Musizieren mit der Rheinischen.


we_path

Tag der offenen Tür

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2019/20 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie am 1. September 2019 ab 11:30 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Mozart, Mahler, Elgar, Strauß, Bartók und Williams. Die musikalische Leitung liegt bei Chefdirigent Garry Walker. Im Mitmach-Orchester am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß und Brahms mitwirken und somit das Konzert hautnah erleben. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis wieder bekannte und beliebte Jazz-Standards. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Erleben Sie die Rheinische Philharmonie in entspannter Atmosphäre und schauen Sie hinter die Kulissen des Orchesters.

Das Orchester freut sich, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


we_path

Sommerpause 2019

 

Das Staatsorchester verabschiedet sich in die Sommerpause. Während der Orchesterferien gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros:

22. Juli bis 12. August 2019: geschlossen

13. bis 16. August 2019: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Ab dem 19. August gelten wieder die regulären Öffnungszeiten:
Mo-Do von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

An dieser Stelle möchten wir bereits auf unseren beliebten Tag der offenen Tür hinweisen, der am 1. September 2019 stattfinden wird. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und freuen uns, Sie in der Spielzeit 2019/20 bei unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen.


we_path

Neues Spielzeitheft 2019/20

 

Das neue Spielzeitheft 2019/20 des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie ist da. Auch in der kommenden Saison erwarten das Publikum spannende und mitreißende Konzerte – von der schlank besetzten Matinée bis hin zum großen Sinfoniekonzert. Wir wünschen Ihnen wieder viel Freude beim Stöbern und freuen uns auf Ihren Besuch in der Spielzeit 2019/20.


Zur Online-Lesefassung und zum PDF-Download geht es hier.

 


Link