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Stunde der Philharmonie - Brass Variations

 

Bei der nächsten Stunde der Philharmonie am Sonntag, den 20. Oktober um 11:00 Uhr, stellen sich die Blechbläser des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie vor, um einen groß besetzten kammermusikalischen Vormittag im Görreshaus zu gestalten. Der Titel des Konzertprogramms, „Brass Variations", deutet dabei schon die Vielseitigkeit der enthaltenen Stücke an: Englische Renaissancemusik und spanischer Barock kommen ebenso vor wie ein Beitrag des niederländischen Komponisten Jan Koetsier, der als geistiger Gründervater moderner Blechkammermusik überhaupt gilt. Natürlich präsentieren die Bläser auch Jazz-Arrangements, deren Originale von Chick Corea und weiteren Größen jener Richtung stammen und das Programm dieses Vormittags abrunden.


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Neue Ausgabe von "Con moto"

 

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins "con moto" alle Neuigkeiten rund um das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. In unserem "Service"-Bereich unter "Downloads" erhalten Sie Zugang zur Online-Lesefassung sowie zum Download als PDF.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!


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Orchesterkonzert im Görreshaus - Mit einem Blick zurück

 

Die Wiener Klassik vermochte auf die Nachwelt entscheidende künstlerische Einflüsse auszuüben. Ein Beispiel dafür ist Serge Prokofieff, der jener Epoche in seiner ersten Sinfonie ein leichtfüßiges und humorvolles Denkmal setzte. In der Tat hat diese „klassische" Sinfonie viele Berührungspunkte mit Haydn und Mozart, gleichzeitig hört man hier das Temperament des jungen Prokofieffs heraus.

Ein Zeitgenosse der Wiener Klassik, Joseph Haydn, tüftelte selbst unermüdlich an der Musiksprache seiner Zeit. Mit über sechzig Jahren befand er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, was 12 spektakuläre, für den in London wirkenden Impresario Johann Peter Salomon geschriebene Sinfonien bezeugen. Darunter befindet sich die Sinfonie Nr. 99, über deren triumphale Uraufführung am 10. Februar 1794 der „morning chronicle" schrieb, sie sei „reich an (...) eindringlichen musikalischen Gedanken" und „erhebt die Seelen und die Gefühle".

Dass seine Musik die Gemüter erheben möge, wünschte sich auch Peter Tschaikowsky – ein Wunsch, den er vor allem in der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts erfüllt sah. Aus Verehrung für diesen komponierte Tschaikowsky seine Variationen über ein (selbst erfundenes) Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester. Allein die Grazie dieses Werkes, seine Melodiosität und durchdachte Variationendramaturgie sprechen für einen ausgereiften Komponisten. Für den Weltruhm der Variationen sorgte der deutsche Cellist Wilhelm Fitzenhagen, der sie als Solist am 30. November 1877 in Moskau unter Nikolai Rubinstein uraufführte und, um die Komposition rasch zu verbreiten, diese eigenhändig bearbeitete.

Beim Orchesterkonzert im Görreshaus am Sonntag, den 6. Oktober würdigt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie um 16:00 Uhr die Verdienste Fitzenhagens und spielt dessen Fassung. Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker wird dabei der junge Cellist Gabriel Schwabe zu hören sein.


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Stunde der Philharmonie - B + B + B

 

Die erste Stunde der Philharmonie dieser Spielzeit findet am Sonntag, den 22. September 2019, um 11:00 Uhr im Görreshaus statt. Wie deren Titel „B + B + B" schon suggeriert, finden sich im Konzertprogramm drei berühmte Komponisten, die im Nachnamen ein entsprechendes Initial tragen. An erster Stelle steht Johannes Brahms, der seine erste Sonate für Violoncello und Klavier op. 38 zwischen 1862 und 1865 schrieb. Dieses Werk weist nicht nur eine originelle, zuweilen eigenwillig anmutende Satzstruktur „Allegro-Menuett-Allegro" auf. Auch die verhaltene, zuweilen melancholische Stimmung – Brahms sprach von einem „männlich-ernsten Charakter des Instrumentes" – und die tiefe Auseinandersetzung mit Bach'scher Fugentechnik zeichnen die Cellosonate aus.

Auch der junge Leonard Bernstein bewies noch zu Studienzeiten, wie virtuos er sich mit Kammermusik auseinanderzusetzen wusste. Lange bevor er epochale Bühnenwerke wie „On the Town", „West Side Story" oder „Candide" sowie Sinfonien schuf, widmete sich Bernstein der Klarinette in Form einer Duosonate. Dass er als praktizierender Jude für Klezmer-Musik und alte ukrainisch-jüdische Folklore von Kindesbeinen an großes Interesse hegte, hört man seiner Klarinettensonate regelrecht an. Mehr noch versteht es Bernstein, ein spritziges, formbewusstes Werk zu schreiben, dessen Melodien, aber auch Humor und rhythmische Komplexität für einen schon stilsicheren Komponisten sprechen.

Nicht ohne Humor ist auch ein frühes Werk Ludwig van Beethovens, den beide obigen Komponisten verehrten, nämlich dessen 1797 entstandenes Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 11. Noch bevor er sich an große Streichquartette oder Klaviertrios wagte, gelang dem jungen Beethoven mit jenem Trio ein Werk, das kantabel und spielerisch, gleichwohl temperamentvoll klingt und am Ende mit Variationen über einen Gassenhauer von Joseph Weigl glänzt, denen es den Beinamen „Gassenhauer-Trio" verdankt.


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Familienkonzert - Krach mit Bach

 

Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen viel herum: Seit ewigen Zeiten fristen sie ihr Dasein in den Bilderrahmen des Musikzimmers im kleinen Schlossmuseum. Doch allabendlich um Mitternacht steigen sie heraus, und dann entbrennt zwischen ihnen jedes Mal auf Neue ein großer Streit: Wer von ihnen war der bessere Komponist? Aber die zwei sind nicht allein mit ihrem Disput, denn auch Museumsführerin Constanze beteiligt sich bei all dem und mischt sich sogar singend mit. 

Wie der große Streit enden und entschieden wird, dürfen Kinder, ihre Eltern und junggebliebene Erwachsene beim ersten Familienkonzert diese Spielzeit am 8. September um 11:00 Uhr im Görreshaus miterleben – natürlich nicht ohne Musik der beiden Streithähne.


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Notenmaterial für das Mitmach-Orchester am Tag der offenen Tür

 

Am Tag der offenen Tür am 1. September 2019 im Görreshaus in Koblenz haben die Besucher auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in unserem Mitmach-Orchester die Rheinische nicht nur hautnah zu erleben, sondern auch selbst mitzuspielen. Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 5 und die „Bauern Polka" von Johann Strauß Sohn stehen dabei auf dem Programm.

Das dazugehörige Notenmaterial kann ab sofort im Orchesterbüro des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie kostenfrei geordert werden (0261/3012-272 oder info@rheinische-philharmonie.de).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen viel Freude beim Musizieren mit der Rheinischen.


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Tag der offenen Tür

 

Auch zu Beginn der Spielzeit 2019/20 lädt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie am 1. September 2019 ab 11:30 Uhr zum Tag der offenen Tür ins Görreshaus in Koblenz ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Den Auftakt des Tagesprogramms bildet ein Orchesterkonzert der Rheinischen mit Werken von Mozart, Mahler, Elgar, Strauß, Bartók und Williams. Die musikalische Leitung liegt bei Chefdirigent Garry Walker. Im Mitmach-Orchester am frühen Nachmittag dürfen interessierte Musiker inmitten des Orchesters an Werken von Strauß und Brahms mitwirken und somit das Konzert hautnah erleben. Kurz darauf wird das Orchesterkonzert des Vormittags wiederholt. The Rhine Phillis Orchestra Small Band bringen den Tag zu seinem musikalischen Abschluss. In kleiner Besetzung präsentieren die Phillis wieder bekannte und beliebte Jazz-Standards. Zwischen den großen Konzerten spielen zudem diverse Kammermusikensembles.

Für unsere kleinen Gäste bieten wir auch in diesem Jahr ein Kinderschminken an und auf der Hüpfburg finden sie ausreichend Platz, sich auszutoben. Kinder und Erwachsene können zudem an unserem Luftballonwettbewerb und Quizzen teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Erleben Sie die Rheinische Philharmonie in entspannter Atmosphäre und schauen Sie hinter die Kulissen des Orchesters.

Das Orchester freut sich, Sie und Ihre Familie an diesem Sonntag begrüßen zu dürfen.


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Sommerpause 2019

 

Das Staatsorchester verabschiedet sich in die Sommerpause. Während der Orchesterferien gelten folgende Öffnungszeiten des Orchesterbüros:

22. Juli bis 12. August 2019: geschlossen

13. bis 16. August 2019: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Ab dem 19. August gelten wieder die regulären Öffnungszeiten:
Mo-Do von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr und freitags von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

An dieser Stelle möchten wir bereits auf unseren beliebten Tag der offenen Tür hinweisen, der am 1. September 2019 stattfinden wird. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und freuen uns, Sie in der Spielzeit 2019/20 bei unseren Konzerten wieder begrüßen zu dürfen.


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Neues Spielzeitheft 2019/20

 

Das neue Spielzeitheft 2019/20 des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie ist da. Auch in der kommenden Saison erwarten das Publikum spannende und mitreißende Konzerte – von der schlank besetzten Matinée bis hin zum großen Sinfoniekonzert. Wir wünschen Ihnen wieder viel Freude beim Stöbern und freuen uns auf Ihren Besuch in der Spielzeit 2019/20.


Zur Online-Lesefassung und zum PDF-Download geht es hier.

 


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