Orchester des Wandels

Die Initiative „Orchester des Wandels“ geht auf Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle Berlin zurück und wurde im Juni 2020 als eingetragener Verein gegründet. Mittlerweile vernetzen sich Mitglieder von gut 30 Berufsorchestern in diesem Verein. Ziel ist es, das Bewusstsein für Klima-, Natur- und Umweltschutz zu stärken, aber auch den eigenen CO2-Fußabdruck zu reflektieren und mit Benefizkonzerten Projekte zu unterstützen. Dabei soll insbesondere die emotionale Kraft der Musik das Medium sein, Menschen zu erreichen, zum Nachdenken anzuregen und zu inspirieren.

Mittlerweile unterstützt der Verein drei Projekte: Der durch Brandrodung und illegalen Holzeinschlag stark zerstörte Regenwald auf Madagaskar wird in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung teilweise wiederaufgeforstet, da Edelhölzer wie Palisander oder Ebenholz im Instrumentenbau eine große Rolle spielen. Damit verknüpft, unterstützt das Frauenprojekt „Rückenwind“ 300 Frauen auf Madagaskar auf ihrem Weg zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit, medizinischer Grundversorgung und sozialer Stabilität.

In Brasilien schließlich soll mit dem Projekt „Araponga“ die für den Bogenbau von Streichinstrumenten wichtige Holzart „Fernambuk“ vor dem Aussterben bewahrt werden. Die Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, seit vier Jahren Mitglied im „Orchester des Wandels“, engagieren sich neben vielen kleinen Ideen zu einem nachhaltigeren Betrieb mit musikalischen Projekten, bei denen anstelle des Eintritts um Spenden für eines der genannten Projekte des „Orchesters des Wandels“ gebeten wird.

Ebenfalls bereits im vierten Jahr gehen Musikerinnen und Musiker auf „Schokotour“, bei der nachhaltig produzierte Schokolade CO2-frei mit dem Fahrrad nach Koblenz gebracht und im Görreshaus zum Verkauf angeboten wird. Auch hier kommt der Erlös einem der Projekte des „Orchesters des Wandels“ zugute.

umweltteam@rheinische-philharmonie.de

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