Der Südwestrundfunk war für einen Beitrag zum Thema „Lärmschutz für Musikerinnen und Musiker“ während einer Probe bei uns zu Gast. Es wurden nicht nur einige O-Töne der Musik aufgenommen, sondern auch Orchestermitglieder interviewt, wie Theresia Herrmann, Ioan Plautz und Martin Walter. Sie erzählten von ihren Erfahrungen und Lösungen und wie sich die laute Geräuschkulisse generell auf ihren Alltag auswirkt.
Der Beitrag ist für Freitag, den 16. Oktober in der Sendung SWR Aktuell RP Ausgabe ab 19:30 Uhr geplant.
Am 7. Oktober 2026 fand im Görreshaus die Mitgliederversammlung des Fördervereins Freunde der Rheinischen Philharmonie e.V. statt. Im Anschluss an die Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Thomas Messsingschlager, folgte ein Bericht der Vereinsaktivitäten. Unter anderem wurde das Staatsorchester Rheinische Philharmonie durch den Verein mit Zuschüssen zum Kauf einer Celesta und einer Tenorposaune gefördert. Außerdem übernahmen „die Freunde“ die Finanzierung eines von insgesamt 4 Stipendien. Dabei haben junge Musikerinnen und Musiker, während oder nach dem Studium die Möglichkeit, im Orchester praktische Erfahrungen für ihre Profikarriere zu sammeln und gleichzeitig das Orchester für 11 Monate zu verstärken. Außerdem konnte sich das Orchester über einen Förderbetrag zur Jugend und Nachwuchsarbeit beziehungsweise der Musikvermittlung freuen. Thomas Messingschlager berichtete zudem über die Vereinsaktivitäten, die die Sichtbarkeit des Vereins erweitern und die Kooperationen mit anderen ansässigen Fördervereinen, dem Freundeskreis des Theaters Koblenz e.V., den Freunden des Mittelrhein-Museums und des Ludwig Museums zu Koblenz sowie dem Richard Wagner Verband e.V. vertiefen sollen. Hierbei wurde im Besonderen ein gemeinsames Projekt zur Ausstellung „Koblenz wird modern. Die Kunst der 1920er Jahre“ im Mittelrhein-Museum hervorgehoben. Bei dem die Vereins-Kooperation einen spartenübergreifenden Eindruck von den kulturellen Entwicklungen in dieser Zeit gab. Bevor mit dem Bericht der Kassenprüfung, der Feststellung des Jahresabschlusses 2025 und der Entlastung des Vorstands die Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden überging, berichtete Günter Müller-Rogalla, Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie über die vergangene Spielzeit. Unter anderem fanden die Neuanschaffung des Konzertflügels sowie die Gastspiele in Zürich, Villach und Amsterdam Erwähnung. Der Intendant konnte ebenfalls berichten, dass sich bei den gemeinsamen Projekten mit Marzena Diakun, die zu dieser Zeit noch designierte Chefdirigentin war, bereits eine gute Zusammenarbeit abzeichnete.
Abschließende Tagesordnungspunkte waren die Neuwahlen des Vorstandes, dessen Amtszeit zum Frühjahr 2027 ausläuft. Für die Positionen des Stellvertretenden Vorsitzenden und Geschäftsführers und der des Kassenwartes konnten bisher keine Kandidaten gefunden werden. Schriftführer Gerrit Diesinger erklärte sich bereit weiterhin zur Verfügung zu stehen. Für das Amt des Vorsitzenden konnte Herr Robert Morten als Kandidat gewonnen werden. Dieser wurde einstimmig gewählt und wird nach Absprache bereits zum 1.12.2026 die Nachfolge von Thomas Messingschlager antreten. Intendant Günter Müller-Rogalla und Kulturdezernent Ingo Schneider bedankten sich für die geleistete Arbeit des Vorstandes und die gute Zusammenarbeit und gratulierten Robert Morten zur Wahl.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Konstantina Pappa (Violine), Che-Wei Kuo (Violoncello) und Benoît Gagnon (Klavier) mit Werken von Bruch und Mendelssohn-Bartholdy. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gab es bei einem Umtrunk Gelegenheit zum Austausch.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Freunden der Rheinischen Philharmonie e.V.
Foto: v.l.n.r. Kulturdezernent der Stadt Koblenz, Ingo Schneider; Vorstand der Freunde der Rheinischen Philharmonie e.V.: Thomas Messingschlager, Robert Morten, Gerrit Diesinger, Michael Nisius, Axel Ronnisch
Dem Anlass entsprechend, feierlich und in dennoch lockerer Atmosphäre, wurde Marzena Diakun am Mittwoch, den 23. September, in einer Feierstunde offiziell in das Amt der Chefdirigentin des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie eingeführt.
Intendant Günter Müller-Rogalla begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz sowie Persönlichkeiten aus dem kulturellen Umfeld von Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz.
In den folgenden Wortbeiträgen von Staatssekretär Dr. Denis Alt, Ingo Schneider, Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, Thomas Messingschlager, dem Vorsitzenden des Fördervereins „Freunde der Rheinischen Philharmonie“, sowie Bettina Hagedorn, der Orchestervorstandsvorsitzenden, wurde eine positive Entwicklung des Orchesters durch die Zusammenarbeit mit Frau Diakun in Aussicht gestellt und die nun amtierende Chefdirigentin herzlich willkommen geheißen.
Nachdem es im März 2025 feststand, dass Marzena Diakun als Chefdirigentin antreten wird, wirkte sie in der vergangenen Spielzeit bereits bei einigen Projekten als designierte „Chefin“ der Rheinischen. Die erste Zusammenarbeit fand – wie sie in ihrer Ansprache erwähnte – bereits vor einigen Jahren statt: „Ich sage einfach: Ich freue mich sehr darauf, diese neue Spielzeit zu beginnen. Und ich freue mich darauf, die Geschichte weiterzuschreiben, die mit unserer ersten Begegnung im Jahr 2019 begonnen hat. Gemeinsam möchten wir diese magischen Momente schaffen, die uns manchmal für immer verändern können. Vor allem aber möchte ich mit unserer Arbeit immer mehr Menschen erreichen.“
Die Veranstaltung wurde mit einem vielseitigen Programm aus Kammermusik und Jazz umrahmt. Zum Ausklang gab ein Umtrunk Gelegenheit zum Austausch.
Foto:
v.l.n.r. Günter Müller-Rogalla (Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie), Ingo Schneider (Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz), Marzena Diakun (Chefdirigentin des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie), Dr. Denis Alt (Staatssekretär im Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz), Etienne Emard (Referatsleiter Musik und Stiftung Villa Musica im MKBWK)
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern und freuen uns, Sie in der neuen Spielzeit wieder begrüßen zu können.
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